Mittwoch, 8. Januar 2014

Eine neue Studie zur Aktienquote im Alter

In Zusammenarbeit des US amerikanischen Finanzprofessors Wade Pfau und des Vermögensverwalters Michael Kitces, zeigten die Experten in der Finanzwelt einen Trend auf, der so gar nicht den Mainstream Ansichten entspricht und traditionelle Kenntnisse zur richtigen Aktienquote aus dem Fokus streicht. Es gibt zwei Arten, sich den richtige Aktienanteil zu sichern. Zum Einen wird die Risikobereitschaft des Anlegers, zum Anderen die Altersberechnung: Aktienquote = 100 minus Lebensjahre, als Hilfe zur Entscheidung für das richtige Depot genutzt. Anleger mit risikoscheuer Ausrichtung investieren überhaupt nicht, maximal aber mit 30% in den Aktienmarkt. Beim Fokus auf das mittlere Risiko werden 30% bis 70% der Anlagen in Aktien getätigt. Nur sehr risikobereite Anleger gehen zu 100% auf Aktien und wünschen sich eine hohe Rendite. Da die Rendite dank wechselnder Kurse an der Börse schwanken kann, ist die Option auf die Risikobereitschaft keine sichere Basis für eine Entscheidung. Sicherer ist die Fokussierung auf die Lebensjahre.

Anlagehöhe vom Lebensalter abhängig machen
Im Alter kann eine zu hohe Risikobereitschaft und so eine zu hohe Aktienquote zu Problemen führen. Ein 65 Jahre alter Anleger sollte maximal 35% seines vorhandenen Vermögens spekulativ, den Rest aber sicher anlegen. Junge Anleger können die Aktienquote höher ansetzen, da hier noch mehr Zeit zum Ausgleichen von Kursschwankungen und finanziellen Einbußen bleibt. Schließlich soll das Budget nicht durch Crashs aufgezehrt und so nicht mehr zum Eigenverbrauch genutzt werden können. Auch Aktivitäten an der Börse haben das Ziel, Sicherheit zu schaffen und natürlich, das Vermögen zu vermehren. Die errechneten Zeithorizonte in Kombination mit dem Prozentsatz der Aktienquote, lassen zu hohe Risiken in der Investition ausschließen und eine überlegte, der Altersgruppe entsprechende Anlage zu. Zu Beginn des Ruhestands ist eine Aktienquote von 20% bis 40% ausreichend, während später ein Anteil von 50% bis 70% überzeugen kann. Bei regelmäßigen Entnahmen ist die Wahrscheinlichkeit trotzdem sehr hoch, dass das angesparte Vermögen sich über die gesamte Zeitspanne amortisiert und als ausreichend erweist.

Sinnvoll auf den zweiten Blick
Auf den ersten Blick erscheint diese Strategie eher unlogisch. Doch bei näherer Betrachtung erkennen Sie den Sinn dahinter. Wer sich der großen Gefahr, zu Beginn seines Ruhestands direkt durch einen Börsencrash oder fallende Aktienkurse sein Vermögen verliert, kann trotz langjährig optimierter Budgetierung, Opfer von Altersarmut werden. Reduziert der Anleger seine Aktienquote, kann er in der kurzen Zeitspanne keinen Verlust aufholen und wird den Verlust akzeptieren müssen. Auch wenn die Methode auf Forschungen und Kenntnissen der Marktentwicklung basiert, sollten Anleger die Risiken nicht unterschätzen und sich vor bösen Überraschungen optimal schützen. Da viele Anlagen in der heutigen Zeit kaum noch Rendite erbringen, steigt die Aktienquote durchaus wieder an und wird, wenn auch nicht immer mit einem guten Bauchgefühl, von Anlegern bevorzugt gewählt. Sich dabei auf Schwellenländer zu konzentrieren oder ein zu hohes Budget auf dem unsicheren Markt anzulegen, kann sich negativ auf eine sichere Budgetierung des Lebensabends auswirken. Auch wenn Sparanlagen kaum Zinsen erbringen und viele Investitionen eher als unrentable Aufbewahrung von Vermögen zu betrachten sind, sollte die Aktienquote die finanziellen Verhältnisse des Anlegers in keinem Alter überschreiten.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Anlagetipps November 2013 – Die Auswirkungen der Schuldenobergrenze auf den Aktienmarkt

Anfang Oktober war eine kurzfristige, aber unverkennbare Belastung am Aktienmarkt zu beobachten. Die Debatte zur Schuldenobergrenze in den USA dienten als Grundlage der Entscheidung, die Obergrenze bis 7. Februar außer Kraft zu setzen. Doch zeigen sich die Differenzen für einen mittelfristigen Budget Ausgleich weiterhin sehr hoch. Im Aktienausblick auf die kommenden 12-18 Monate, zeigt sich Europa weiterhin unverändert und profitiert von einer Kombination der tiefen Zinsen und eine wachsenden Konjunktur. Wenn Sie europäische Veranlagungen (Comgest Growth Europe Acc oder Fidelity European Growth Fonds) weiter favorisieren, zeigt sich in Ihrer Anlage eine unverkennbare Stabilität. Aber auch globale Aktienfonds (DWS Top Dividende oder AXA Rosenberg Global Small Cap Alpha Fund B Euro), zeigen sich als Basis Investment auf dem Aktienmarkt positiv.

Verbesserte Anlagechancen auch in Schwellenländern
Die Kursentwicklung ist schwach, doch sind unterdes alle fundamentalen Probleme auf dem Aktienmarkt eingespeist. Die Anlagechancen zeigen eine deutliche Verbesserung, bei der vor allem die Industrieländer auf eine günstige Bewertung bauen. Mit einer Übergewichtung Asiens (Fidelity Funds - South East Asia Fund A) sind Anleger gut beraten, da hier die langfristigsten Wachstumsperspektiven erfolgen werden. Ebenso kann der global und in Schwellenländern veranlagende (Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A) als optimale Perspektive mit Wachstumspotenzial in den Fokus rücken. Japans Börse zeigt sich aktuell mit überdurchschnittlichen Risiken, verfügt aber auch nach ihrer Seitwärtsbewegung noch über ausreichend Potenzial bei Anlagen auf dem Aktienmarkt. Das laufende Quartal zeigt sich mit einem positiven Trend. Eine Beobachtung des Marktes ist aber notwendig, da die Wirtschaftsdynamik derzeit nachlässt und hiervon sowohl die USA, als auch Europa betroffen sind.

Aktien nach wie vor hoch im Kurs
Primär bleibt die Anlagestrategie auf den Aktienmarkt forciert. Aktien zeigen sich sicherer als Anleihen und sind mit einem stabilen Trend zu beobachten. Auch wenn Staatsanleihen in der ersten Jahreshälfte einen Aufwärtstrend in Punkto Rendite aufzeigten, sinken sie aktuell auf den wichtigsten Märkten. In den folgenden 12-14 Monaten wird ein moderater Anstieg möglich sein, da sich die USA wirtschaftlich erholt. Ein europäischer Aufwärtsdruck ist anhand der Tatsache, dass die EZB die Geldpolitik weiter locker halten wird, nicht zu erwarten.  Festverzinsliche Anlagen aus Unternehmen mit positiver oder mittlerer Bonität, zeigen sich nach wie vor als solides Fundament einer Anlage. Auch die Beimischung von Depots mit hohem Potenzial zur Rendite ist ratsam. Hierbei sollten Anleger auf Unternehmen der Peripherie Europas, oder auf Schwellenländeranleihen (Invesco Emerging Markets Bond II) in Kernwährungen fokussieren. Hochverzinste Unternehmensanleihen (DWS Invest Euro Corporate Bonds LC) liegen weiterhin bei den Risikoaufschlägen über dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre und besitzen für den Anleger noch ein Aufwärtspotential. Ein gesunder Mix aus Aktien und Anleihen im Depot ist ratsam.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.

 
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Freitag, 27. Dezember 2013

Warum der Euro die Krisenzeit überstehen wird

Kritiker des Euro finden im mangelnden Wirtschaftswachstum, der hohen Arbeitslosigkeit und staatlichen Schuldenlast, sowie den finanziellen Krisen in der Eurozone genug Material, um den Fortbestand des Euro in Frage zu stellen. Wachstumsdifferenzen innerhalb der Eurozone, sowie geringere Löhne für Arbeiter in schwachen Mitgliedsstaaten würden dafür sorgen, dass die Fiskalunion nicht von langer Dauer wäre. Doch hingegen aller Prognosen sei anzumerken, dass sowohl die EU, als auch die EZB bisher einen überzeugenden Job gemacht haben.

Die Kraftreserven der Währungsunion
Die wirtschaftliche Annäherung der Eurozone untereinander ist eine Herausforderung, die noch viel Zeit und Geduld erfordert. Eine übersichtliche Preisstabilität ist notwendig, egal ob Bürger und Finanzspezialisten in Deutschland oder Griechenland befragt werden. Als ehrgeizigste Idee aller Zeiten bezeichnet, hat die Währungsunion auf lange Bahn gesehen Vorteile gebracht, auch wenn das Risiko der Nachteile vielleicht ein wenig unterschätzt wurde. Wirtschaftliche Frühindikatoren weisen derzeit auf eine Erholung des Euro hin und sind als Zeichen zu werten, welches nun langsam beginnt, Früchte zu tragen und die grundlegenden strukturellen Reformen zu befürworten. Innerhalb der Eurozone herrscht immer mehr Gleichgewicht, welches ebenfalls für die richtige Entscheidung zum Erhalt des Euro als Gemeinschaftswährung spricht.

Sollen Krisenländer den Euro aufgeben?
Spekulativ wird überlegt, ob sich die Krisen in Irland, Griechenland oder Spanien bessern würden, wenn sie aus dem Euro austreten und zurück zur ursprünglichen Währung kehren würden. Der Preis für ein Ausscheiden aus der Eurozone wäre bei weitem höher als der Preis, den Krisenländer für eine Rettung der Wirtschaft und den Verbleib in der Eurozone zahlen müssen. Für Schuldenstaaten ist es trotz Proteste und Unruhen der Bürger im Land besser, im Euro zu verbleiben und die Hilfen der europäischen Union anzunehmen. Die EZB wird alles Notwendige tun, um eine Stabilität in der Geldpolitik zu begünstigen und trotz vermehrter Drucke von Banknoten, eine Steigerung der Inflation auszuschließen. Von weiteren unkonventionellen geldmarktpolitischen Maßnahmen ist die Rede, wie derzeit vom neuen LTRO Programm. Der politische Wille in der Eurozone ist so stark, dass trotz vieler Überlegungen und Gedanken bisher noch kein Mitgliedsstaat die EWU verlassen hat.

Ein starkes Europa wächst gemeinsam
Die hohe Arbeitslosigkeit ist derzeit die größte Sorge in der Eurozone. Vor allem in Krisenländern herrscht eine Flut an Arbeitslosigkeit, von der eine Menge Jugendlicher betroffen sind. Auch Sparmaßnahmen und gesunkene Löhne stoßen nicht auf die Akzeptanz, die sich innerhalb der Eurozone erhofft wurde. Doch trotz aller Unruhen und sozialen Einschränkungen steht es für die Politik der Krisenländer außer Frage, die Hilfen abzulehnen und zurück zur vor dem Euro präsenten Währung zu kehren. Dies begründet sich nicht allein in den bisher erhaltenen Hilfen, sondern vor allem in der realistischen Betrachtung der Tatsache, dass ein Ausscheiden aus der Eurozone keine Besserung der wirtschaftlichen Lage nach sich ziehen würde. Nun heißt es innerhalb der Eurozone, die schwachen Mitgliedsstaaten wirtschaftlich zu stärken und der Arbeitslosigkeit und Armut in diesen Ländern die Stirn zu bieten. Der Euro wird die Krise überleben und sich als stabile und dauerhafte Währung auf dem Markt behaupten, sowie Handelsbeziehungen und wirtschaftlichen Aufschwung weiter begünstigen.

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Montag, 23. Dezember 2013

Anlagekommentar November 2013 - Aktuelle Trends in der globalen Wirtschaft

Der hauptsächliche Träger des Wirtschaftswachstums der Industrieländer war in den vergangenen Jahren die USA. Hingegen dessen hat sich die Konjunktur in Europa abgeschwächt, was aufgrund der restriktiven Finanzpolitik absehbar war. Im zweiten Quartal 2013 war eine moderate Entspannung zu erkennen, welche als erstes Wachstum seit 2011 bezeichnet werden kann. Aber auch in den übrigen Regionen zeigen die Wirtschaftsdaten in den Sommermonaten eine positive Überraschung in Form steigender Tendenzen auf.

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 Keine Dynamik in der Erholung in Sicht
Aufgrund der Frühindikatoren lässt sich bereits jetzt erkennen, dass die USA und Europa erneut an Schwung verlieren werden. Von einer dynamischen Erholung auf dem Wirtschaftsmarkt kann derzeit nicht die Rede sein. Hierbei spielt die dauerhafte Budget Debatte eine übergeordnete Rolle und beeinflusst den Markt ersichtlich. Der Wirtschaftsmarkt erholt sich, muss aber immer wieder mit Flauten und Rückschlägen rechnen. Im Gegensatz zu den USA und Europa hat die Wirtschaft in Japan einen deutlichen Aufschwung erlebt. Hier ist ein im April 2014 ein Test angestrebt, in dem die Umsatzsteuer von derzeit 5% auf 8% angehoben werden soll. In den Schwellenländern, in Asien und Lateinamerika, sowie in der Region EMEA zeigt sich das Wachstum schwächelnd. Der Tiefpunkt sollte unterdes aber erreicht sein.

Prognosen für 2014Mit hoher Erwartung startet die Wirtschaft ins neue Jahr. Seit 2010 soll die Weltwirtschaft im kommenden Jahr das höchste Wachstum erzielen. Dennoch zeigt sich das globale Wachstum schwächer als bisher, da die Eurozone sich nur mühsam erholt und die Entwicklung in wichtigen Schwellenländern stagniert. Während diese im vergangenen Jahrzehnt sichtbar gewachsen sind, haben die Eurokrise und Finanzkrisen in Folge, dass die Wirtschaft dem Aufwärtstrend nicht so folgen kann wie bisher. Im Allgemeinen wird sich der Markt aber stabilisieren und durch ein erkennbares Wachstum auch wieder interessant für Anleger und Investoren mit einem geringen Risiko Bedürfnis werden.

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Dienstag, 10. Dezember 2013

Ankauf oder Ausstieg - Welche Rolle spielt der Kaufzeitpunkt für den Anleger

Günstig kaufen und mit ansprechender Rendite verkaufen ist der Aspekt für einen erfolgreichen Aktienhandel. Doch wie erkennen Sie den richtigen Zeitpunkt für den Kauf und wissen, wann Sie aussteigen sollten? Da die Differenz zwischen Hoch und Tief mitunter enorm ist, spielt der Kaufzeitpunkt bei Aktien und Rohstoffen, aber auch bei verschiedenen Renditepapieren eine übergeordnete Rolle. Bei allen Anlageformen mit schwankenden Kursen ist es notwendig, vor der Kaufentscheidung den Markt zu beobachten und sich einen Überblick zu beschaffen. Da die Zinsen auf risikolose Anlagen so niedrig sind, investieren immer mehr Sparer direkt in die Börse und versprechen sich eine hohe Rendite. Im ersten Halbjahr 2013 entschieden sich 7,5 Prozent der Bundesbürger für Aktien als Direktanlage und 6,5 Prozent für Fonds. Durch den derzeit konstanten Anstieg ist es ratsam, mit einer Entscheidung nicht länger zu warten und so die Chance auf ansprechende Rendite nicht zu verpassen.

Die Marktbeobachtung vor dem Aktienkauf
Bei jeder Aussicht auf Rendite sollten Sie als Anleger aber auch vor Augen haben, dass Sie mit Verlusten rechnen müssen. Je variabler die die Kurse sich zeigen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, nicht immer einen attraktiven Gewinn zu erzielen. Wissen Sie durch eine intensive und langfristige Beobachtung des Markes über die Wertentwicklung bescheid, können Sie den Markt timen und das Verlustrisiko mindern.
Eine Chart- und Fundamentalanalyse geben Auskunft über das Wirtschaftswachstum und die künftige Wertentwicklung. Viele wissenschaftliche Studien befassen sich mit der Rentabilität der Modelle und ihrem Konsens für Privatanleger. Es gibt Zeiten in denen es gelingt und Zeiten bei denen der Anleger daneben lag. Denn eine Garantie kann bei Investitionen an der Börse nie gegeben werden. Eine zuverlässige Vorhersage zur Marktentwicklung ist unmöglich. Daraus ergibt sich eine gleiche Chance für erfahrene, aber auch für unerfahrene Investoren an der Börse.
Der Kaufzeitpunkt spielt deshalb nicht unbedingt die Hauptrolle, denn das Ziel sollte die langfristige Kursentwicklung sein. Nach drei oder vier Jahren sollten die Titel bei normalen Börsenphasen mehr wert sein.

Wie viel Strategie ist gut?
Strategien spielen im Kontext zur Börse eine wichtige Rolle. Allerdings sollten diese so eingesetzt werden, dass Sie als Anleger eine breit gefächerte Diversifizierung der Gelder anstreben. Teilen Sie das eingesetzte Budget in Aktien und Anleihen, sowie in Rohstoffe und Zinspapiere auf und mindern so Ihr Anlagerisiko. Erzielen Sie in einer Anlageklasse Verluste, können die durch Gewinne in einer anderen Anlageklasse ausgeglichen und kompensiert werden. Eine umfassende Information über das Unternehmen in welches Sie investieren dient als Grundlage. Je umfangreicher Ihre Informationen und Kenntnisse sind, umso besser können Sie die Beobachtung in Ihre Strategie einfließen lassen und sich bei einer Anlage von vergangenen Aspekten leiten lassen.
Als Anleger sollte man in diesem Anlagebereich bereit sein, langfristig zu investieren. Gerade derzeit sollte dies beachtet werden, denn nach dem Ende der lockeren Geldpolitik wird erwartet, dass bei Aktien- und Rentenanlagen die Kurse erst einmal fallen werden. Wer über mehrere Jahre investiert bleibt, kann solche Kursschwankungen aussitzen, bzw. bei Fonds durch einen monatlichen Sparplan die Kursschwankungen als günstigen Nachkauf nutzen. Da die Börse keine Einbahnstraße ist, sollte man bei steigenden Kursen nicht vergessen, rechtzeitig die Gewinne zu realisieren. Der nächste Abschwung zum einsteigen kommt bestimmt.


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Montag, 25. November 2013

Mit der Zinswende wird Umdenken notwendig

Die langjährige Lockerungspolitik der US-Notenbank hat ein Ende. Nach Ankündigung der Zinswende wird eine Normalisierung zwar sehr langsam, dennoch aber sichtbar vonstatten gehen. Anstelle auf langfristige Anlagen wie bisher zu schauen, sollten Anleiheinvestoren auf kurzfristige Renten umsteigen und auch geringfügige Aktien in Erwägung ziehen. Die Zinswende kommt definitiv. Langsam wird sich die Normalisierung einstellen und einen gemächlichen Anstieg längerfristiger Zinsen mitbringen. Finanzexperten raten zu einer Umschichtung und zu Papieren mit kurzer Laufzeit, die dem Portfolio beigemischt zu einer steigenden Rendite führen werden.

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Wie Anleger die Perspektive für sich auslegen können
Durch eine nur langsam erfolgende Normalisierung sollten Sie überlegen, ob Sie die bisher gewählte Strategie weiter fahren oder einen Wechsel in kürzere Anlagen anstreben. Die Rendite hängt nach wie vor auch mit Ihrem Risikoprofil zusammen und kann maßgeblich steigen, wenn Sie auf eine neue Strategie umsteigen. Das Forcieren auf Ihre bisherige Anlagetaktik muss nicht lohnenswert sein, da Sie in der Regel auf kurzfristige Renditen verzichtet und sich auf längere Anlagen mit einem geringeren Risiko bezogen haben. Verschiedene Segmente in der Anlage sind von Vorteil und können eine hohe Diversifikation mit sich bringen. Am besten entscheiden sich Investoren für Anlagen, bei denen sowohl langfristige und sichere, sowie kurzfristige Anleihen in gleichem Maße gewählt werden. In vielen Fällen wurde die Laufzeit der Anlagepapiere in den vergangenen Monaten verkürzt, womit Auswirkungen eines Renditeanstiegs abgefedert wurden.

Trotz Umdenken das Risiko überschaubar halten
Mit einer neuen Vermögensverwaltungsstrategie sollten auch Komponenten aus Fremdwährungen in der Anlage Einzug halten. Das Portfolio  kann sich aktuellen Trends nicht vollständig entziehen und ist ertragreicher, wird es im Zuge der Ankündigung einer Zinserhöhung verändert und den aktuellen Bedürfnissen des Anlegers, sowie den Änderungen auf dem Anlagemarkt angepasst. Einsteiger haben durch die Zinswende einige Vorteile, während sich die Auswirkungen auf bestehende Anleger bisher noch nicht genau definieren lässt. Umdenken ist notwendig, dabei sollte der Investor seine Risiken aber überschaubar halten und eine seichte Umstellung bevorzugt fokussieren.

 
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Dienstag, 19. November 2013

Anlagetipps Oktober 2013 – Noch immer sind Aktien die beste Anlagestrategie

Eine Orientierung auf Aktien ist nach wie vor hoch im Kurs. Durch eine relative wirtschaftliche Konstanz zeigt sich der Aktienmarkt stabil und erlaubt Investitionen, die sich durch moderate Unternehmensgewinne lohnen. Aktien schneiden nicht nur besser ab als Anleihen, sondern beinhalten weitaus geringere Risiken als diese. Die ungelösten Schuldenfragen in den USA wirken sich negativ auf den Anleihenmarkt aus.

Kursgewinne im 3. Quartal verzeichnet
Die Rezession auf dem Aktienmarkt hat sich im 3. Quartal dem Ende geneigt. Rund zweieinhalb Jahre dauerte die Phase, in welcher europäische Aktien schwächelten und eine ungünstige Entwicklung im Vergleich zu amerikanischen Papieren aufzeigten. Eine Diversifizierung bleibt auch weiter angeraten  (DWS Top Dividende), wodurch sich das Risiko mindern und sich auf eine Kombination von regionalen Aktienallokationen und europäischen Aktienfonds (Comgest Growth Europe Acc) fokussieren lässt. Die schwache Performance der Schwellenländer hat sich zum Positiven verändert. Mittel- und langfristig orientierte Anleger können sich an der günstigen Bewertung von Schwellenländer Aktien (Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A oder Fidelity Funds - South East Asia Fund A) orientieren und davon profitieren. Auch Investitionen in Industrienationen mit hohem Umsatz- und Gewinnanteil an den Wachstumsmärkten lohnt sich. Besonders auf dem Gesundheitssektor (Invesco Global Health Care) hat sich im Bereich Aktien einiges getan. Ebenso kann der Konsumsektor mit überdurchschnittlichem Wachstum und so mit einem hohen Gewinn der Investition überzeugen. Der Technologiesektor zeigte sich bisher mit Schwächen, weist aber unterdes eine gute Performance auf.

Lohnenswerte Aktien und Anleihen in der Wirtschaft
In die Industrie oder den Energiesektor (BGF World Energy Hedged) zu investieren führt ebenfalls zu einer sicheren und renditestarken Entscheidung. Wer trotz einer gewissen Instabilität nicht auf Anleihen verzichten möchte, sollte die Bonität des Unternehmens als hauptsächliches Kriterium betrachten. Besonders auf den europäischen Randmärkten zeigen Anleihen durch niedrige Risikoaufschläge eine interessante Option als Beimengung bei einer Streuung der Anlage. Hochverzinste Anleihen von Unternehmen (DWS Invest Euro Corporate Bonds LC), Wandelanleihen (DWS Convertibles) und Emerging Markets Anleihen (Invesco Emerging Markets Bond II) lohnt sich der Fokus auf eine Anlage. Mit einem tieferen Kursniveau als im Frühjahr ist es möglich, die Anleihen derzeit besonders günstig zu erwerben und die ausbaufähige Position zu nutzen. Kurzfristige Investitionen in Anleihen sind abgeraten, da hierfür die Performance nicht ausreicht und eine hohe Rendite ausschließen lässt. Für mittelfristig oder auf lange Sicht geplante Investitionen geht der Trend ganz klar zu einem vielseitigen Mix aus verschiedenen Papieren.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.


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