Dienstag, 16. Juli 2013

Happy Birthday – Der DAX wird 25!

Der DAX hat in den 25 Jahren seines Bestehens viel durchgemacht. Es gab Aktieneuphorie, Crashs, schwere Krisen, unzählige Auf- und Abstiege von Unternehmen. Seit der Einführung zum 1. Juli 1988 mit 1.163 Punkten war das wichtigste deutsche Börsenbarometer eine Freude für deutsche und internationale Anleger. Mit einem satten Plus von 584 Prozent hat er sich bis heute fast versiebenfacht!
  dax_entwickung_25_jahre

Der älteste deutsche Aktienfonds
Für Fondsanleger gab es gleichermaßen die Möglichkeit daran zu profitieren. Zum Beispiel ist der am 30.10.1950 aufgelegte Fondak heute Deutschlands ältester Aktienfonds und einer der größten Fonds für deutsche Aktien. Er investiert in namhafte deutsche Unternehmen mit Substanzwert-Charakter und Dividenden-Fokus. Im gleichen 25-Jahreszeitraum wie der DAX, also vom 1. Juli 1988 bis zum 28. Juni 2013, erzielte der Fondak sogar eine Wertentwicklung von 611 Prozent und konnte damit die Benchmark des DAX knapp outperformen. Das aktive Fonds-Management hat also zumindest die Kosten eingespielt und damit das gängigste Argument gegen Fonds widerlegt. Unabhängig von der Anlageart, Direktinvestment in einen Aktienkorb oder Investmentfonds, war es wichtig, dass ein Anleger überhaupt investiert war! Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Mit Geduld und der nötigen Zeit kann selbst ohne aktive Gewinnmitnahmen, ein anständiger Ertrag erwirtschaftet werden. Beim Fondak liegt der Ertrag über die letzten 25 Jahre bei 8,56 Prozent pro Jahr und gehört noch nicht einmal zu den Spitzenfonds innerhalb seiner Anlageklasse. Die Spitzengruppe der Anlageklasse kommt auf über 9 Prozent pro Jahr.

fondak_entwicklung_25_jahre

Der DAX besitzt eine große Bekanntheit und bietet auch in Zukunft eine WertsteigerungDer DAX hat es geschafft, nicht nur unter Fondsmanagern, Händlern und Finanzexperten beachtet zu werden, sondern auch in der breiten deutschen Öffentlichkeit als Symbol für die Börse zu stehen. Laut Umfragen kennen 70 Prozent aller Deutschen den DAX. Schade dabei ist, dass viele Anleger an der enormen Wertsteigerung des DAX in den vergangenen Monaten und Jahren nicht teilgenommen haben. Zu viele Anleger haben sich auf festverzinsliche Anlagen konzentriert und sind damit in eine Zinsfalle gerutscht, da die Guthabenzinsen nicht einmal mehr die Inflationsrate erreichen. Mit einer ausgewogenen Anlagestrategie von kurz-, mittel- und langfristigen Anlagen, kann man aus seinem Geld größere Mehrwerte erzielen.
Weltweit findet das Label "Made in Germany" eine große Nachfrage. Mit seinen 30 enthaltenen Titeln stellt der DAX insbesondere die Exportorientierung der deutschen Wirtschaft dar und steht für eine hohe Qualität und Lieferzuverlässigkeit.



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Montag, 8. Juli 2013

Anlagetipps Juni 2013 – Weiterhin Treibstoff für den Aktienmarkt

Fiskal- und Geldpolitik bilden für den kürzer fristigen Wirtschaftsverlauf entscheidende Parameter. Mit einem massiven fiskal- und geldpolitischen Stimulus versucht die japanische Regierung derzeit der Deflation und den negativen demographischen Entwicklungen entgegenzuwirken. Die japanische Notenbank (BOJ) will aus diesem Grund die Geldmenge verdoppeln. Weiter ist das Inflationsziel auf zwei Prozent angehoben worden. Seitens des Ministerpräsidenten werden bedeutsame Strukturreformen angekündigt, die Steuererleichterungen für Unternehmen, die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen und landwirtschaftliche Strukturreformen sowie einen Kündigungsschutz in Japan beinhalten. Derzeit zeigen diese Maßnahmen Wirkung, denn das Wirtschaftswachstum des ersten Quartals betrug hochgerechnet 3,5 Prozent. Langfristig ist der Erfolg dieser Politikmaßnahme nicht gesichert.

Guter Treibstoff für den japanischen Aktienmarkt
Als guter kurz- und mittelfristiger Treibstoff für den Aktienmarkt könnte sich der voraussichtlich schwächelnde Yen und die lockere Geldpolitik zeigen. Anleger, die spekulativ und mutig agieren, können über eine taktische Beimischung von japanischen Aktien als Ergänzungszulage nachdenken. Aus unserer Sicht eignen sich japanische Aktien nicht als Langfristposition. Das geringe Potentialwachstum aufgrund der überalterten Bevölkerung sowie die extrem hohe Staatsverschuldung argumentieren langfristig gegen ein starkes Engagement.

Fokus auf Aktien
Solange außerhalb des europäischen Raumes eine relative wirtschaftliche Stabilität zu beobachten ist, Unternehmensgewinne und globale Wirtschaftsleistung zulegen, bleiben Anlagestrategien auf Aktien ausgerichtet. Eine normale Aktiengewichtung ist empfehlenswert, auch wenn die Korrekturrisiken wegen den enormen Kursanstiegen der letzten Quartale erhöht sind. Im Aktienbereich bleibt der DWS Top Dividende Aktienfonds ein Basisinvestment, das um den Fidelity European Growth Fonds ergänzt werden sollte. Sobald in Europa das Rezessionsende absehbar ist, werden die europäischen Märkte besser abschneiden. Aktien aus Schwellenländern, besonders die aus Asien (Magna Emerging Markets Dividend Fonds und Fidelity South East Asia) bleiben trotz schwacher Performance seit dem Beginn des Jahres attraktiv. Ebenso gestaltet es sich mit der Beimischung der Schwellenländer-Anleihen (Invesco Emerging Markets Bond II).

Anleihen von Unternehmen
Trotz der niedrigen Rendite bleibt der Spängler Bond Corporate das Basisinvestment im Anleihenbereich. Unternehmensanleihen (Invesco Extra Income Bond) und Wandelanleihen (DWS Convertibles) versprechen ein größeres Renditepotential, sollten aber wegen den höheren Wertschwankungen nur eine begrenzte Doppelbeimischung darstellen. Kursrückgänge waren nach langer und guter Performance bei dem AC Risk Parity Fonds 12 zu verbuchen. Anzeichen vermehren sich derzeit, dass das Anleihenkaufprogramm des US-Notenbank reduziert wird. Anleihen- und Aktienmärkte, aber auch Fonds wurden deshalb belastet. Für die Straffung der Geldpolitik wird eine ausreichend starke Wirtschaftskraft vorausgesetzt, was gleichzeitig eine positive Entwicklung der Aktienmärkte impliziert. Die Schwächung des Anleihen- und Aktienmarktes sollte deshalb nicht langfristig sein, sodass der AC Risk Parity Fonds 12 weiter aussichtsreich bleibt.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.


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Dienstag, 2. Juli 2013

Attraktive Alternativen für armselig verzinste Tagesgelder

Nach der letzten Leitzinssenkung ist kaum noch Luft nach unten, auch was die Guthabenverzinsung bei Sparbüchern oder Tagesgeldern betrifft. So liegen die höchsten Tagesgeldzinsen bei nur rund 1,0 bis 1,5% pro Jahr! Bei einer angestrebten Inflation von 2% pro Jahr verschenkt der Anleger so jedes Jahr ein Stück seiner Kaufkraft. Attraktive Alternativen finden Anleger in defensiven Investmentfonds.

Wohin mit dem Geld damit die Kaufkraft erhalten bleibt
Große Tageszeitungen wie das Handelsblatt berichten dieser Tage mit Titeln wie "Wohin mit dem Geld?: Nie wieder Sparbuch" über die Misere bei klassischen Tages- und Festgeldanlagen. Vielen Anlegern wird erst jetzt langsam bewusst, dass sie mit Einlagenkonten auf nicht absehbare Zeit ein Stück ihrer Kaufkraft verlieren. Zudem wurde spätestens seit Zypern deutlich, dass auch Einlagekonten keine 100%ige Sicherheit bieten können und somit ein gewisses Risiko bergen.

Defensive Investmentfonds bieten eine AlternativeViele Anleger suchen daher attraktive Alternativen und sind darüber hinaus auch bereit ein moderates Risiko einzugehen. Entsprechende Alternativen finden Sie in defensiven Investmentfonds wie z.B. geldmarktnahen Fonds. Gerne stellen wir Ihnen daher 3 Produkte näher vor, die sich als Alternative zum Tages- und Festgeldkonto eignen:

  • Der Allianz TAARA Stiftungsfonds A - EUR (WKN: A0F416) überzeugt durch eine geringe Volatilität mit dennoch lukrativen Ertragschancen. So investiert der Fonds mindestens 80% in Rentenpapiere. Während einer Aktien-Hausse werden bis zu 20% direkt in Aktien investiert. Die Aktienquote kann je nach Marktlage auch komplett auf 0% reduziert werden. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, profitieren Anleger somit von stabilen Wertzuwächsen bei einer geringen Volatilität.
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  • Der Rücklagenfonds (WKN: A1JRP8) investiert im Schwerpunkt in einlagengesicherte Papiere, Pfandbriefe und Staatsanleihen. Das Zielportfolio wird weitgehend gegen Zinsschwankungen abgesichert. Potentielle Renditerisiken können aus starken Veränderungen der Risikoaufschläge von Kreditinstituten entstehen. Als Cash, Tages- und Festgeldersatz bei einem Anlagehorizont ab 6 Monaten geeignet.
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  • Der Carmignac Portfolio Capital Plus A EUR (WKN: A0M9A2) bewies ein hervorragendes Gespür für konservative und zugleich lukrative Anlageinstrumente. Obwohl die Anlagestrategie eher nach einem sehr konservativen oder fast geldmarktnahen Fonds klingt, konnte der Fonds durch die Expertise des Fondsmanagements seinem "Absolute Return" Ansatz mehr als gerecht werden.
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Für persönliche Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Buchen Sie einfach hier Ihre persönliche Beratung oder kontaktieren Sie mich per eMail und profitieren Sie von meinen Insidererfahrungen. Es wird sich für Sie lohnen!

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Montag, 24. Juni 2013

Anlagekommentar Juni 2013 – Leichte Erholung und positive Aussichten

Nach den weltweit spürbaren und starken Fiskalimpulsen wurde bereits im Jahre 2010 damit begonnen, die Defizite in den Budgets der Staaten zu reduzieren. Diese Vorgehensweise hat sich als Belastung für die Weltwirtschaft bemerkbar gemacht und ist auch heute noch zu spüren. In den USA und auch in Europa wird diese Fiskalpolitik nunmehr weniger restriktiv zeigen, was positiv zu bewerten ist. In der Eurozone hat sich diese Belastung, verstärkt durch die Staatsfinanzen, ebenfalls gezeigt. Das Jahr 2012 zeigte den Höhepunkt der Belastungen, die allerdings in den folgenden Jahren spürbar nachlassen sollte. Aus diesem Grund ist der konjunkturelle Ausblick verbessert, obwohl die erschwerten Finanzierungsbedingungen in den Krisenländern der Eurozone im besten Fall eine leichte Erholung der Konjunktur zeigen werden.

Leichter Anstieg des Einkaufsmanager-Indizes
Die wirtschaftliche Schwäche in Europa wurde durch die jüngsten Wirtschaftsdaten bestätigt. Der Einkaufsmanager-Index hingegen ist im Mai diesen Jahres leicht angestiegen. Dabei basieren die Einkaufsmanager-Indizes auf Unternehmensumfragen. Zeigt der Wert der Einkaufsmanager-Indizes einen Wert von über 50, so signalisiert dies, dass der Geschäftsverlauf von den überwiegenden Unternehmen besser als im vorherigen Monat eingeschätzt worden ist. In der Eurozone liegt der Einkaufsmanager-Index allerdings deutlich unter der 50-Linie. Das deutet an, dass sich die europäische Konjunktur noch nicht vollumfänglich erholt hat.

 eurozone_einkaufsmanagerindex_2013


Inflation durch rückläufige Rohstoffpreise gesunken

Der Rückgang der Inflation geht mit den rückläufigen Rohstoffpreisen einher. Diese Entwicklung erweist sich als positiv für das Wachstum der Realeinkommen. Damit verbunden ist auch ein Anstieg des Konsums. Das Wachstum der Realeinkommen, die rückläufigen Rohstoffpreise und er Konsumanstieg dürften mit der weniger einschränkenden Fiskalpolitik dazu beitragen, dass mit einer konjunkturellen Stabilisierung im europäischen Raum zu rechnen ist. In 2014 wird deshalb mit einer Erholung der Konjunktur gerechnet, wenngleich diese auch eher gemäßigt ablaufen wird. Insgesamt wird mit einer positiven und stabileren Entwicklung gerechnet, die sukzessive ablaufen wird, aber eine Festigung verspricht. Dieser Trend ist bereits in den Einkaufsmanager-Indizes angedeutet.


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Sonntag, 16. Juni 2013

Investmentfonds und Steuern - Ihre Gebrauchsanweisung

Häufig haben Anleger auch steuerliche Fragen rund um die gewählten Investmentfonds. So spielt es durchaus eine Rolle, ob man bei ausländischen Fonds eine ausschüttende oder thesaurierende Tranche wählt. Mit der steuerlichen Seite seiner Geldanlage sollte sich jeder Anleger befassen.

Der Fondsanbieter Allianz Global Investors stellt Ihnen eine verständliche und anschauliche Broschüre zu dem Thema "Investmentfonds und Steuern 2013" für Privatanleger als PDF-Datei oder auch als Druckstück zur Verfügung. Eines der wichtigsten Anliegen war es, dem Verbraucher das zweifelsohne nicht immer ganz einfache Steuerrecht in einer verständlichen Form nahezubringen.

Dort finden Sie interessante Informationen zu:

  • Eine Art Gebrauchsanweisung für Investmentfonds
  • Prinzipien des Steuerrechts auf die Fondserträge angewandt
  • Die Berechnung der Abgeltungsteuer
  • Besteuerung von Ausschüttungen und Thesaurierungen
  • Befreiung von der Abgeltungsteuer
  • Ausländische Quellensteuern
  • Fondserträge in der Einkommensteuererklärung 2012
  • So füllen Sie die Anlage KAP für die Einkommensteuererklärung 2012 aus
  • Beantragen der Arbeitnehmer-Sparzulage
  • Beantragen der staatlichen „Riester-Förderung“
  • Anpassung des Investmentsteuergesetzes an das AIFM-Umsetzungsgesetz
  • Häufig gestellte Fragen
  • Steuer-ABC

Das PDF-Dokument können Sie >>HIER<< herunterladen. Für eine Bestellung des Druckstücks nutzen Sie bitte die eMail-Adresse info@anlage-top.de oder melden sich telefonisch unter +49 (621) 4608490 und hinterlassen Ihre Postanschrift. Auch auf anlage-top.de können Sie die notwendigen Kontaktdaten nachlesen.


Montag, 10. Juni 2013

Anlagetipps Mai 2013 – Der richtige Mix aus Anleihen und Aktien

Die Weltwirtschaft zeigt sich ähnlich wie in den Jahren zuvor: Das Wachstum in den USA ist stabil, die Wirtschaft in Europa schwach. Schwellenländer erzeugen gesamt betrachtet über zwei Drittel des Weltwachstums und trotz der Konjunkturschwächung trägt China den größten Teil zum Weltwirtschaftswachstum bei. Gesamt weisen die jüngsten Zahlen auf eine globale Wirtschaftsschwächung hin, in Europa setzt sich die Rezession weiter fort.

Chancen für die Aktienmärkte
Solange die sich die Wirtschaft außerhalb von Europa stabil zeigt, die unternehmerischen Gewinne und die globale Wirtschaftsleistung zulegen, sind die Chancen für die Aktienmärkte stabil. Seit dem letzten Frühjahr zeigte der Aktienmarkt eine kräftige Rallye und Korrekturrisiken. Trotzdem ist eine neutrale Gewichtung der Aktien empfehlenswert. Der mittelfristige Ausblick ist positiv, wobei die Korrekturen den Ausbau- und Aufbau von Positionen anbieten. Der globale DWS Top Dividene Aktienfonds ist ein gutes Basisinvestment und auch die regionale Aktienallokation sollte positiv bewertet werden. Die Märkte in Europa sollten zulegen, sobald sich die Wirtschaft in Europa stabilisiert hat (Fidelity European Growth). Der Markt in den USA wird fundamental gestützt bleiben. Unverändert zeigt sich das Thema der Konvergenz und des Wachstums der Schwellenländer, das primär mit den Aktien der Unternehmen der Industrieländer umgesetzt wird. Diese zeigen einen hohen Umsatzanteil in den Wachstumsmärkten. Interessant bleiben die Anleihen von Unternehmen und Staaten aus den Schwellenländern, wie der Invesco Emerging Market Bond, sowie die Aktien der Magna Emerging Markets Dividend Fonds und Fidelity South East Asia.

Mittelfristiger Ausblick für die Sektor-Allokation
Für die Sektor-Allokation bleibt der mittelfristige Ausblick der zentrale Faktor. So profitieren die Unternehmen aus dem Bereich der Konsumgüter überdurchschnittlich von den hohen Umsätzen der Schwellenländern. Weniger stark profitieren die industriellen Unternehmen von diesen hohen Umsätzen. Der Technologie,- und Gesundheitssektor (Invesco Global Health Care) sollten auf mittelfristige Sicht hin eine positive Begünstigung erfahren. Unseres Erachtens werden sich die Qualitätsunternehmen weiterhin überdurchschnittlich positionieren. Die Energieaktien (BGF World Energy Hedged) bieten erst nach der Wachstumsbeschleunigung im wirtschaftlichen Bereich ein stärkeres Kurspotential, eignen sich aber vornehmlich als vielversprechende Dividendentitel. Im Bereich der Anleihen liegt die Konzentration auf dem Unternehmenssektor (Spängler Bond Corporate). Um solide Staats,- und Bankanleihen ergänzt, die eine mittlere Laufzeit aufweisen (Spängler IQAM SparTrust M), dienen sie dem Ziel, einen positiven Ertrag zu zeigen. Für Branchen, die einen schwachen Gewinnausblick prognostizieren, können Anleihen eine Alternative bilden. Unternehmensanleihen aus den Randmärkten der Eurozone können begrenzt beigemischt werden. Optisch erscheinen die Unternehmensanleihen wie der DWS Invest Euro Corporate Bonds LC niedrig, bieten aber attraktive Renditeaufschläge im Gegensatz zu den Staatsanleihen.

Dienstag, 4. Juni 2013

Anlagekommentar Mai 2013 – Gold nach dem Mini-Crash: Katzenjammer oder Kaufrausch

Gold wurde in den vergangenen Jahren häufig von den Investoren erworben, die den Hauptwährungen wie dem Euro oder dem U.S. Dollar wenig vertrauten. Als Ersatz für diese Währungen setzten diese Investoren auf das wertvolle Edelmetall. Zudem wird der Goldpreis durch die negativen Realzinsen, die unterhalb der Inflationsrate liegen, gestützt.

Entwicklung des Goldpreises
Der Goldpreis zeigte in den vergangenen beiden Jahren keinen merklichen Kursfortschritt. Trotzdem haben einige Investoren weiterhin auf diese Positionen gebaut und in das wertvolle Edelmetall investiert. Die Schuldenkrise in Europa hat sich nicht verschlimmert und ist auch nicht eskaliert. Auch die Sicherheitsbedürfnisse der Finanzmärkte sind nicht weiter angestiegen, weswegen Korrekturrisiken angelegt waren. Der Goldpreis hat im April einen Kurssturz erfahren. Das lag daran, dass entscheidende technische Unterstützungslinien bei 1.530 USD (siehe Grafik unten) durchbrochen wurden. Die Folge war ein starker Kurseinbruch beim Goldpreis. Zudem hat sich die asiatische Nachfrage auf das physische Gold konzentriert, was eine Folgerung aus den relativ günstigeren Preisen nach dem Kurseinbruch des Goldes gewesen ist. Diese erhöhte Nachfrage nach Gold führte dazu, dass sich der Goldpreis stabilisiert hat und es dadurch auch zu Lieferengpässen im Bereich von bestimmten Goldmünzen gekommen ist.


Stützung des Goldpreises durch Sicherheitsbedürfnis des Marktes
Der Goldpreis sollte durch die immer noch bestehenden Sicherheitsbedürfnisse des Marktes und die negativen Realzinsen weiter gestützt werden. Weiter dürften die stark angestiegenen Förderkosten in den letzten Jahren Kursrückgänge von Gold im überschaubaren Rahmen halten, sodass ein relativ stabiler Kurs die Folge sein dürfte. Für Anleger, die sicherheitsorientiert sind und wenig Risiko eingehen möchten, kann eine prozentual einstellige und somit geringe Gold-Allokation gerechtfertigt werden.

Attraktive Konstellationen und renditestärkere Ergebnisse
Anleger, die ihr Geld renditeorientierter anlegen möchten, dürften allerdings in ausgewählten Anleihen-Segmenten gut aufgehoben sein, auch wenn hier ein kleines Risiko impliziert sein kann. Auch bieten sich bei Aktien attraktivere Konstellationen zwischen dem Ertrag und dem Risiko und renditestärkere Ergebnisse können erwartet werden.

Sie interessieren sich für Gold- oder Silberanlagen, dann finden Sie hier mehr Informationen.