Freitag, 22. März 2019

Familiengeführte Unternehmen bieten klare Vorteile bei einer Investition

Schlankes Management, kein Berichtsdruck und herausragende Führungsstile – das sind Eigenschaften, die familien- bzw. eigentümergeführten Unternehmen nachgesagt werden. Anleger können davon profitieren: Studien belegen, dass solche Unternehmen langfristig eine höhere Rendite erzielen und gleichzeitig in Krisenzeiten flexibler agieren können.

Rendite, Stabilität und Flexibilität
Familiengeführte Unternehmen können aufgrund ihrer langfristig ausgerichteten Strategie einen interessanten Renditebeitrag leisten. Insbesondere in Krisenjahren überzeugen sie durch höhere Stabilität. Die Fondsindustrie entwickelt ständig neue Ideen und Produkte, die allesamt ein Problem haben: Sie basieren auf Ländern, Branchen oder Unternehmensgrößen. Weniger Beachtung findet dagegen die Eigentümerstruktur. Dabei ist diese häufig der entscheidende Faktor für Erfolg und Stabilität.

Welche Bedeutung diese Unternehmen für die Volkswirtschaft haben, zeigen Statistiken: Rund 90 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind familien- bzw. eigentümergeführt. Und über 50 Prozent aller Beschäftigten arbeiten in solchen Unternehmen. Doch welche Vorteile bringen solche Unternehmen aus Anlegersicht?


Dazu hilft ein Blick auf die Zahlen. Nach Erhebungen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) haben diese Unternehmen seit 2003 ihre Gewinne um 128 Prozent gesteigert, wohingegen diese Quote für DAX-Unternehmen bei knapp 100 Prozent liegt. Die Investmentbank UBS hat in einer Studie gezeigt, dass von Familien kontrollierte Unternehmen in der Regel eine bessere Wertentwicklung aufweisen und auf der Risikoseite besser abschneiden.

Was sind die Gründe dafür?
Familiengeführten Unternehmen wird ein effizienteres Management nachgesagt mit kurzen Entscheidungswegen und einer vertrauensbasierten Unternehmenskultur. Ebenso ausschlaggebend ist der längere Zeithorizont in der Geschäftspolitik. Dadurch können langfristige Investitionen leichter vorangetrieben werden, ohne dem Druck einer vierteljährlichen Berichterstattung ausgesetzt zu sein. Hinzu kommt die im Durchschnitt deutlich höhere Eigenkapitalquote. Bei familiengeführten Unternehmen liegt diese immerhin bei rund 35 Prozent. Das versetzt die Unternehmen in die Lage, Krisensituationen abzufedern und idealerweise flexibler zu agieren. Familiengeführte Unternehmen laufen häufig im Schatten großer Unternehmen. Dabei bieten sie attraktive Chancen. Für Anleger kann sich eine Beimischung in ihrem Portfolio langfristig auszahlen. Fonds mit diesem Schwerpunkt sind eine interessante Möglichkeit, von diesem Segment zu profitieren.

Mehr Informationen zu diesem Thema findet man unter Stiftung Familienunternehmen.

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Montag, 18. März 2019

Geldanlagen im 4. Quartal 2018 - Ein turbulentes Börsenjahr geht zu Ende

Das Börsenjahr 2018 war von starken Turbulenzen an den Finanzmärkten geprägt. Brexit, Donald Trump, Italien, die Zinsentwicklung in den USA - das sind nur einige Themen, welche im Jahr 2018 die Anlagemärkte maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung der Anlagemärkte im Jahr 2019 ist nicht zu erwarten.

Aktienmärkte im Minus
Die leitenden Indizes haben im vierten Quartal deutlich nachgegeben. So liegt der DAX Index aktuell bei rund minus 15 Prozent. Ein Blick auf die letzten Handelstage des Jahres zeigt, wie turbulent die Kursentwicklung phasenweise war. Der DAX Index verlor allein in der letzten Handelswoche des Jahres 2,2 Prozent. Auch der amerikanische S&P 500 Index hat mit etwa 14 Prozent in der gleichen Größenordnung verloren. Der japanische NIKKEI 225 Index verlor mit rund 16 Prozent ebenfalls deutlich.

Ausgewählte Märkte im Überblick

Politische Börsen
Für das deutliche Nachgeben der Märkte gibt es zwar unterschiedliche Gründe. So hat der Zinsentscheid der zur Federal Reserve System (Fed) negative Auswirkungen auf die Börsenkurse gehabt. Eines steht jedoch fest: Die Börsen haben sich von politischen Themen leiten lassen. So hat beispielsweise Donald Trumps Ankündigung, notfalls einen Handelskonflikt mit China loszutreten für starke Nervosität gesorgt. Hinzu kommt das Vorfeld: Die von Donald Trump initiierte Steuersenkung sowie seine „America First“ Politik haben den Börsen deutlichen Auftrieb gegeben. Diese Effekte scheinen nun aber langsam zu verpuffen. Doch die Kursrückgänge haben auch eine positive Seite: Die Bewertungen haben sich deutlich verbessert!

Weitere Krisenherde waren - wie schon im gesamten Jahr 2018 - die Themen Italien, Brexit und die Schwellenländer. Die Krise mit Italien hatte sich im Jahresverlauf zugespitzt. Aufgrund der sich abzeichnenden Einigung, beziehungsweise Gesprächsbereitschaft mit der EU, dürfte dieser Unsicherheitsfaktor in 2019 allerdings abnehmen. Und auch bei den Schwellenländern zeichnet sich eine Beruhigung ab. In Brasilien haben die Neuwahlen einen positiven Effekt auf die Märkte gehabt. In China steuert die Regierung mit Konjunkturprogrammen massiv zur Konjunkturentwicklung bei. Und: Sollte die amerikanische Zentralbank die Zinsanhebung verlangsamen, würde sich das negativ auf den US-Dollar-Wechselkurs auswirken - mit positiven Effekten für die Schwellenländer. Nachwirkungen kamen und kommen aus Großbritannien. Wie geht es mit dem Thema Brexit weiter? Auch wenn eine vernünftige Lösung nach wie vor die wahrscheinlichste ist, zeigt sich, wie verunsichert die Börsen auf solche politische Situationen reagieren können.

Deutschland: Export macht nervös
In Deutschland ist die Konjunktur stabil und nahezu alle Parameter zeigen positive Ausprägungen. Die Nervosität hat daher andere Gründe. Als Exportnation hängt das Land stark von der globalen Konjunktur ab. Die gegebenen Unsicherheiten – auch wenn sie größtenteils politischer Natur waren - haben auch hier zur gestiegenen Nervosität beigetragen.

USA: Fed erhöht Zinsen
Die US-Notenbanker haben den Leitzins von 2,25 auf 2,5 Prozent angehoben. Damit vollzogen sie den vierten Zinsschritt im Jahr 2018 und lösten sich aus dem Dilemma, dass eine Nichtanhebung als Einknicken vor Donald Trump angesehen werden könnte. Gleichzeitig gab Jerome Powell auch zu verstehen: Die Wirtschaft sei robust, eine Überhitzung müsse vermieden werden. Somit wird der eingeschlagene Zinspfad auch in 2019 beibehalten - wenn auch mit Aussicht auf Verlangsamung.

Palladium Entwicklung

Rohstoffe: Erfolgsgeschichte Palladium
Palladium hat im Jahr 2018 – und hier insbesondere im vierten Quartal - deutlich zugelegt. Insbesondere die gestiegene Industrienachfrage hat hier zu einer deutlichen Preiserhöhung geführt. Über das Jahr hinweg legte Palladium um rund 19 Prozent zu. Gold konnte im ersten Halbjahr seinem Ruf als Diversifikator nicht gerecht werden. Im vierten Quartal hingegen trotzte es der allgemeinen Marktentwicklung und legte knapp 8 Prozent zu.

Erdöl: Deutliche Preiskorrekturen
Der Preis für Erdöl ist im vierten Quartal deutlich gesunken. Mit einem minus von 34,2 Prozent gab die Sorte Brent im Preis deutlich nach. Die Gründe: Es herrscht große Skepsis am Markt, ob die OPEC und ihre verbündeten Förderstaaten tatsächlich die Förderquoten nachhaltig reduzieren werden. So haben beispielsweise Russland und Saudi Arabien unterschiedliche Vorstellungen darüber, was ein erstrebenswerter Preis ist. Während die Russen bereits bei 60 USD in der Komfortzone sind, streben die Saudis einen Preis von 80 USD an. Hinzu kommt, dass aus den USA das Angebot durch das Schieferöl deutlich gestiegen ist.

Fazit
Das Börsenjahr 2018 war in seiner Entwicklung durchaus turbulent. Dabei lagen die Gründe nicht in der tatsächlichen Wirtschaftsleistung oder in der Bewertung der Aktien. Vielmehr ist 2018 ein sehr gutes Beispiel dafür, wie sensibel die Märkte auf Nachrichten reagieren können. Insbesondere in einem Umfeld, das durch mehrere hintereinander auftretende Unsicherheiten geprägt ist, können Nachrichten, die ansonsten keine Auswirkungen haben, zu deutlich steigender Nervosität führen. Genau diese politisch getriebenen Börsen sind es, die 2018 starke Volatilitäten gezeigt haben: Auf Nachrichten wird überreagiert, die im Grunde attraktiven Bewertungen werden ignoriert.
Was bedeutet das für den Anleger? Nach Ansicht führender Wirtschaftsforschungsinstitute ist keine extreme Abkühlung in 2019 zu erwarten. Das dürfte den Kursdruck reduzieren und neue Chancen eröffnen. Wie selten zuvor zeigt sich die Richtigkeit der folgenden Grundsätze. Erstens: Märkte schwanken naturgemäß. Anleger tun gut daran, ihren langen, ruhigen Atem zu behalten. Das freilich setzt - zweitens - eine vernünftige Diversifikation voraus.

Quartalsbericht Q4 2018

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Dienstag, 19. Februar 2019

Anlagekommentar Januar 2019 - Angst vor Rezession sorgt für Ausverkauf an den Aktienmärkten

Der Ausverkauf wurde vor allem von den negativen Konjunkturdaten aus China und einer überraschend restriktiven Haltung der US-Notenbank angetrieben. Auch die weiter wachsenden Brexit-Sorgen, die anhaltenden Geld-Westen-Proteste in Frankreich, ein enttäuschender Fahrzeugabsatz in China sowie Europa und der Shutdown in den USA verstärkten zum Jahreswechsel den Abwärtsdruck. Die US-Zinsstrukturkurve flachte schließlich immer stärker ab, was in der Vergangenheit meist als ein guter Indikator für eine bevorstehende Rezession war. Der US-Finanzminister Steven Mnuchin komplettierte das Bild dann noch mit einem ungeschickten Versuch, die Kapitalmärkte zu beruhigen, indem er die Vorstände der größten US-Banken anrief und ihnen ausreichend Liquidität zusicherte.

Entwicklung der Anlagemärkte
Trotz erster Entspannungssignale dominierten Rezessionsängste und die Enttäuschung über wenig Greifbares im Handelskonflikt und sorgten für den schlechtesten Börsenmonat seit der Finanzkrise vor 10 Jahren. Der MSCI World Index verbuchte einen Kursverlust vom 8,5 Prozent, was es in einem Dezember zuletzt in den 1930er Jahren gegeben hat. Eine Vorreiterrolle bildete der amerikanische S&P 500 Index der 9,2 Prozent verlor und wurde nur vom japanischen NIKKEI 225 Index übertrumpft, der mit 10,5 Prozent noch mehr ab gab. Trotz massiver Kritik von Präsident Trump hob die US-Notenbank gleichzeitig den Leitzins um 0,25 Prozent an. Zentral-Bankchef Jerome Powell zeigte sich von den Kapitalmarktturbulenzen unbeeindruckt und kündigte an, dass der Abbau der Anleihebestände der Federal Reserve System (Fed) wie geplant weitergeführt werden. Die Kommentare der Anlegergemeinde reichten daraufhin von mangelndem Fingerspitzengefühl bis hin zum Vorwurf der krassen Fehlentscheidung. Allerdings sahen die US-Konjunkturdaten gar nicht so schlecht aus. Die Arbeitslosenquote blieb auf einem niedrigen Wert von 3,7 Prozent, der Einkaufsmanagerindex für die Industrie konnte sich erholen und die Industrieproduktion legte erneut deutlich zu. Auch am amerikanischen Immobilienmarkt fielen die Frühindikatoren positiv aus und boten der Fed für ihre Entscheidung eine Rückendeckung.

DAX Entwicklung

Im Euroraum waren die Makrodaten weiter auf einen Abwärtstrend ausgerichtet. Dabei sank der Ifo-Index auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Auch der Rückgang der deutschen Industrieproduktion war mit 0,5 Prozent recht deutlich. Das sorgte beim DAX Index für einen Kursrückgang von -6,2 Prozent. Beim marktbreiten europäischen STOXX Europe 600 Index war mit -5,6 Prozent der Rückgang etwas geringer. Der chinesische Aktienmarkt mit dem SSE Composite Index konnte sich mit -3,6 Prozent etwas besser halten, obwohl die Fundamentaldaten die Wachstumssorgen deutlich machen. Das Wachstum der Industrieproduktion markierte beispielsweise ein Drei-Jahres-Tief. Der Anleihemarkt entwickelte sich unterschiedlich. Bei Staatstiteln und Anleihen mit gutem Rating konnten Kursgewinne verzeichnet werden, dagegen verloren High-Yield-Anleihen und schlechtere Unternehmensqualitäten deutlich. Die Währungs- und Rohstoffmärkte waren von einer Flucht in Sicherheit geprägt: Der Goldpreis legte um 5,1 Prozent zu, der japanische Yen und Schweizer Franken werteten auf.

Ausblick auf die Weltwirtschaft im Jahr 2019
Die weltwirtschaftliche Expansion wird sich 2019 weiter fortsetzen, wenn auch langsamer als in den Jahren 2017 und 2018. Die Ursache dafür ist, das sich das Wachstum in den USA, China und Europa abschwächen wird. Da die Weltwirtschaft einer Reihe von Herausforderungen gegenüber steht, die sich im Jahr 2018 aufgebaut haben, sind die Risiken nach unten gerichtet. Während die direkten Auswirkungen der US-Zollpolitik insgesamt nicht allzu stark ins Gewicht fallen sollten, könnten die indirekten Auswirkungen in Form einer schlechten Unternehmensstimmung und einer zurückhaltenden Investitionstätigkeit dafür mehr ins Gewicht fallen.

Obwohl der Industriesektor meist weniger als ein Fünftel der Wirtschaftsleistung in entwickelten Volkswirtschaften aus macht, ist er aber bedeutend für die Aktienmarktentwicklung. Im Laufe des Jahres 2018 hat sich die globale Industriekonjunktur abgekühlt. Während einige Faktoren nur temporär belastet haben, ist eine nachhaltige Belebung der Industriekonjunktur nicht zu sehen. Auch mit weiter steigenden Fed-Zinsen wird sich der US Konjunkturzyklus seinem Ende weiter nähern. Ein Rezessionsrisiko ist derzeit nicht zu erkennen, was sich aber in der zweiten Jahreshälfte von 2019 ändern könnte.

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Es kann weiterhin davon ausgegangen werden, dass trotz der aktuellen Kursturbulenzen in der aktuellen Situation Aktien und Unternehmensanleihen meist besser als Staatsanleihen und Fest- oder Tagesgeldern abschneiden. Denn die Wirtschaft in den USA und in Europa wächst weiterhin, die Arbeitslosenquote sinkt weiter und die Inflationsrate steigt derzeit nicht mehr so kräftig an. In Bezug zu den anstehenden Zinserhöhungen in den USA hat die Federal Reserve System (Fed) für das Jahr 2019 bereits eine Anpassung an die derzeitige abgekühlte Wirtschaftslage angekündigt. Die derzeitige Aktienkorrektur kann deshalb immer noch als Resultat von Gewinnmitnahmen eingestuft werden.

Da das weltwirtschaftliche Szenario weitgehend intakt ist und die Gewinne vorerst ihren Höhepunkt noch nicht erreichen dürften, kann die aktuelle Korrektur als Kaufgelegenheit angesehen werden. Dennoch kann es bei Aktienkorrekturen einige Zeit dauern, bis die Korrektur durch ein ausreichendes Kaufinteresse beendet ist. Deshalb ist derzeit eine neutrale Allokation weiterhin sinnvoll. Auch die Nutzung von monatlichen Sparplänen in Aktien und Unternehmensanleihen (Cost Average Effekt) kann bei mittel- und langfristigen Anlagestrategien dafür sorgen, dass die derzeitigen Kursschwankungen zur Renditeerhöhung genutzt werden können.

Die Marktstimmung wird in den kommenden Monaten weiter durch die Trends in den Schwellenländern und der U.S. Innen- und Handelspolitik geprägt werden. Das Risiko einer spürbaren Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China auch bei weiteren Einschränkungen im Handel können als begrenzt angesehen werden, da China sowohl mittels einer gelockerten Geldpolitik als auch mit steigenden Staatsausgaben gegensteuern kann. Es bleibt jedoch weiterhin bei Unsicherheiten durch die innenpolitische Brexit-Debatte in Großbritannien und deren nicht vorhersagbaren Ausgang. Insgesamt kann aber festgehalten werden, dass die Risiken für die Weltwirtschaft zusehends nach unten gerichtet sind.

Die Dividendenwerte sorgen weiterhin für gute Erträge und der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA gerichtet. Die Schwellenländermärkte leiden derzeit unter der amerikanischen Wirtschafts- und Währungspolitik, bleiben aber langfristig weiterhin als Beimischung interessant. Der Fokus bleibt hierbei weiterhin auf Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region gerichtet. Aber auch der japanische Markt und die Aktienmärkte von Zentral- und Osteuropa sind bei einer langfristigen Anlagestrategie einen Blick wert. Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren weiter eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:
  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
Anlagekommentar als eBook herunterladen

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Dienstag, 5. Februar 2019

Mobilitätsinvestment ist mehr als nur ein Zukunftstrend

Die Mobilität wird sich in der Zukunft wandeln. Anleger sollten sich diesen Umstand zunutze machen und ihr Portfolio entsprechend bestücken. Spezialisierte Fonds bieten hier die Gelegenheit, von diesem Thema langfristig zu profitieren. Experten sind der Meinung, dass wir kurz vor einer Mobilitätsrevolution stehen. Mehr noch: Das Thema hat Potenzial, sich zu einem großen Megatrend zu entwickeln.

Elektromobilität und autonomes Fahren wird die Fortbewegung verändern
Die Art und Weise wie wir uns fortbewegen hat sich in der Vergangenheit stark gewandelt. Insbesondere die Motorisierung brachte uns einen gewaltigen Sprung nach vorne. Nun steht der nächste Schritt unmittelbar bevor: Es ist die Elektromobilität. Schon heute sind viele Fahrzeuge elektrisch angetrieben. Was aber in Zukunft eine noch größere Rolle spielen wird, ist das autonome Fahren. Nicht wenige Experten sehen hier ein gewaltiges Investmentpotenzial. Dabei geht es nicht nur um die Hersteller von Autos. Die gesamte Wertschöpfungskette umfasst einen sehr weitläufigen Bereich. So gehören beispielsweise Entwickler von Software zu denjenigen Unternehmen, die von diesem Segment profitieren werden. Es ist die Software, die immer mehr Funktionen im Auto steuert, wodurch die Hardware in den Hintergrund rückt .

Autonomes Fahren schafft Arbeitsplätze

Von künstlicher Intelligenz (KI) bis Batteriehersteller - es entwickeln sich neue WertschöpfungskettenEin gewaltiges Investmentpotenzial bietet beispielsweise auch die Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI). Aber auch Batteriehersteller finden sich auf der Ebene der Wertschöpfungskette wieder und damit auch Lithiumhersteller. Für Anleger ergeben sich daraus mehr als interessante Möglichkeiten, von der sich verändernden Mobilität zu profitieren. So sind beispielsweise bereits Fonds auf dem Markt, die diesen Bereich abdecken und von eben diesen Unternehmen profitieren, die entlang der Wertschöpfungskette platziert sind. Denn die Mobilität wird sich in Zukunft wandeln. Anleger können sich diesen Umstand zunutze machen und ihr Portfolio entsprechend ausrichten. Spezialisierte Fonds bieten hier die Gelegenheit, von diesem Thema langfristig zu profitieren.

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Mittwoch, 30. Januar 2019

Anlagekommentar Dezember 2018 - Auswirkungen der globalen Geld- und Fiskalpolitik

Im November 2018 entspannte sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China ein wenig und die US-Zwischenwahlen brachten ein Resultat, welches von den meisten Investoren präferiert und von den Wahlforschungsinstituten vorhergesagt wurde. Den Demokraten gelang es erstmals seit 2010 wieder die Mehrheit im Repräsentantenhaus zu gewinnen. Auf der anderen Seite konnten die Republikaner allerdings ihre Mehrheit im Senat ausbauen. Auch wenn US-Präsident Donald Trump Optimismus im Handelsstreit mit China versprühte, kündigte er an, dem abschwächenden Wirtschaftswachstum entgegentreten zu wollen. Er möchte die Einkommenssteuer und die Kaufsteuer auf Automobile senken. Dies dämpfte die Sorgen der Investoren vor einer ausgeprägten Wachstumsdelle im kommenden Jahr. Allerdings hielt die Beruhigung jedoch nicht lange an, denn die politische und wirtschaftliche Nachrichtenlage verschlechterte sich in der Folgezeit zusehends.

Entwicklung der Anlagemärkte
Die Konjunkturdaten fielen weltweit enttäuschend aus. Während man sich außerhalb Amerikas in den letzten Monaten schon an schwächere Daten gewöhnt hatte, mehrten sich nun in den USA die Anzeichen, dass der Handelskrieg seinen Tribut fordert. Und auch in Europa haben die Konjunkturdaten ihren Negativtrend fortgesetzt. Im Rest der Welt sah es nicht besser aus. Die schwache internationale Nachfrage sorgte für ein negatives Wirtschaftswachstum in Japan und Chinas Makrodaten gaben mit einem schwachem Einzelhandelswachstum, einbrechenden Autoverkäufen und einer rückläufigen Wirtschaftsstimmung kein gutes Bild ab.

DAX Entwicklung

Nachdem mehrere große US-Technologiewerte mit Umsatzenttäuschungen aufwarteten, kam es dazu, das der NASDAQ Composite Index zeitweise um 6 Prozent einbrach. Der S&P 500 Index dagegen konnte aufgrund der Erholung der der Aktienmärkte im laufe des Novembers sogar mit einem ansehnlichen Plus von 1,8 Prozent aufwarten. In Europa dominierten die roten Vorzeichen und der STOXX Europe 600 Aktienindex schloss den November mit minus 1,1 Prozent ab, der deutsche DAX Index sogar einen Rückgang von 1,7 Prozent verzeichnete. Der norwegische OBX Index, der mit einer hohen Öl- und Gasindustrie Gewichtung aufwartet, führte mit minus 4,2 Prozent die europäische Verliererliste an.

Die Erholung der internationalen Aktienmärkte in der zweiten Novemberhälfte basierte hauptsächlich darauf, dass sich einige Offizielle der US-Notenbank vorsichtig hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen geäußert hatten. In der Folge kam es dazu, dass die Verzinsung der zehnjährigen US-Staatsanleihen deutlich auf unter 3 Prozent sank und die Rendite der deutschen Staatsanleihen auf 0,31 Prozent mit nach unten zog. Da sich die Kreditaufschläge über alle Bonitäten aber ausweiteten, gaben die Kurse von Unternehmensanleihen kräftig nach.

Die globale Geld- und Fiskalpolitik
Für eine gute Konjunkturlage ist die Geld- und Fiskalpolitik ein wichtigster Treiber. Bei einer Straffung der Geldpolitik kommt es oft dazu, dass Konjunkturzyklen in einer Rezession enden.

Fiskalpolitik: Insgesamt hatte die Fiskalpolitik im Jahr 2018 für die Weltkonjunktur leicht positive Effekte, was vor allem auf die USA zurückzuführen ist. Der signifikante Fiskalimpuls von Steuersenkungen und höheren Verteidigungsausgaben bewirkte deshalb, dass die Wirtschaft in den USA im Jahr 2018 ihre Wachstumsdynamik beibehalten konnte, während andere Regionen an Dynamik eingebüßt haben. Dies betraf insbesondere die Wirtschaftsdaten in Europa. Während die Impulse in den USA 2019 zwar nachlassen werden, so bleiben sie dennoch positiv. Der Euroraum wird von einer weiterhin moderat positiven Fiskalpolitik profitieren.

Geldpolitik: Die Geldpolitik wird im Jahr 2019 weiter von den USA angeführt bleiben, jedoch weltweit weniger unterstützend sein. Mit allmählich positiven Realzinsen, wird sich die Fed-Politik im Jahr 2019 von wachstumsneutral auf leicht wachstumsnegativ verschieben. Im Euroraum und in Japan werden die Zinsen auf den Rekordtiefständen bleiben. Eine Unsicherheit für Europa bleibt Großbritannien im Falle eines ungeordneten Brexits. Die chinesische Regierung wird mit ihrer Geldpolitik weiterhin den konjunkturellen Abschwächungstendenzen entgegentreten. Bei den Notenbankbilanzen wird die Federal Reserve System (Fed) ihre weiter leicht reduzieren, während die Europäische Zentralbank (EZB) diese stabil halten wird.

Ein Blick auf die aktuellen Anlagestrategien
Es kann weiterhin davon ausgegangen werden, dass trotz der aktuellen Kursturbulenzen in der aktuellen Situation Aktien und Unternehmensanleihen meist besser als Staatsanleihen und Fest- oder Tagesgeldern abschneiden. Denn die Wirtschaft in den USA und in Europa wächst weiterhin, die Arbeitslosenquote sinkt weiter und die Inflationsrate steigt derzeit nicht mehr so kräftig an. In Bezug zu den anstehenden Zinserhöhungen in den USA hat die Federal Reserve System (Fed) für das Jahr 2019 bereits eine Anpassung an die derzeitige abgekühlte Wirtschaftslage angekündigt. Die derzeitige Aktienkorrektur kann deshalb immer noch als Resultat von Gewinnmitnahmen eingestuft werden.

Da das weltwirtschaftliche Szenario weitgehend intakt ist und die Gewinne vorerst ihren Höhepunkt noch nicht erreichen dürften, kann die aktuelle Korrektur als Kaufgelegenheit angesehen werden. Dennoch kann es bei Aktienkorrekturen einige Zeit dauern, bis die Korrektur durch ein ausreichendes Kaufinteresse beendet ist. Deshalb ist derzeit eine neutrale Allokation weiterhin sinnvoll. Auch die Nutzung von monatlichen Sparplänen in Aktien und Unternehmensanleihen (Cost Average Effekt) kann bei mittel- und langfristigen Anlagestrategien dafür sorgen, dass die derzeitigen Kursschwankungen zur Renditeerhöhung genutzt werden können.

Die Marktstimmung wird in den kommenden Monaten weiter durch die Trends in den Schwellenländern und der U.S. Innen- und Handelspolitik geprägt werden. Das Risiko einer spürbaren Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China auch bei weiteren Einschränkungen im Handel können als begrenzt angesehen werden, da China sowohl mittels einer gelockerten Geldpolitik als auch mit steigenden Staatsausgaben gegensteuern kann. Die Einigung in den Haushaltsstreitigkeiten zwischen der EU und Italien sorgt für positive Impulse für Europa. Es bleibt jedoch weiterhin bei Unsicherheiten durch die innenpolitische Brexit-Debatte in Großbritannien und deren nicht vorhersagbaren Ausgang. Insgesamt kann ab er festgehalten werden, dass die Risiken für die Weltwirtschaft zusehends nach unten gerichtet sind.

Die Dividendenwerte sorgen weiterhin für gute Erträge und der regionale Fokus im Aktienbereich bleibt weiter auf Europa und den USA gerichtet. Die Schwellenländermärkte leiden derzeit unter der amerikanischen Wirtschafts- und Währungspolitik, bleiben aber langfristig weiterhin als Beimischung interessant. Der Fokus bleibt hierbei weiterhin auf Asien als die am besten positionierte aufstrebende Region gerichtet. Aber auch der japanische Markt und die Aktienmärkte von Zentral- und Osteuropa sind bei einer langfristigen Anlagestrategie einen Blick wert. Da die Renditen für Staatsanleihen in Europas Kernländern bei kurzen bis mittelfristigen Laufzeiten oft negativ sind, bleibt das Umfeld für Anleihen-Investoren weiter eine Herausforderung. Auch nach dem die Kreditaufschläge in der letzten Zeit zurückgegangen sind, bleiben die Unternehmensanleihen weiterhin die bessere Ertragsperspektive als die Staatsanleihen.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.
Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.
Externe Quellen:
  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Donnerstag, 24. Januar 2019

Durch Innovationen einen Renditevorteil erzielen

Die heutige Zeit des 21. Jahrhunderts ist stark von Innovationen geprägt. Viele Anwendungen und Dienstleistungen, aber auch Produkte sind neu erfunden oder angepasst worden an die heutige Zeit. Vielen Anlegern bleibt dabei jedoch verborgen, dass eine Vielzahl der Innovationen aus der unmittelbaren Nachbarschaft – dem deutschen Mittelstand kommen.

Unternehmen müssen sich dem Wandel anpassen um Wettbewerbsfähig zu bleiben
Unternehmen müssen sich wie noch nie zuvor dem Wandel der Zeit anpassen. Geschuldet dem gesellschaftlichen Wandel und neuen Technologien überarbeiten viele Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen neu. Denn attraktive Angebote versprechen höhere Absätze und in der Folge auch höhere Umsätze. Denn Innovation wird in der heutigen Zeit stärker denn je nachgefragt. Denn nur innovative Unternehmen besitzen den Vorteil, im mittel- bis langfristigen Bereich schneller zu wachsen und so für eine interessante Rendite zu sorgen. Die Börsen quittieren das gerne mit steigenden Kursen. In einem Umfeld, in dem der freie Wettbewerb immer stärker wird, die Globalisierung voranschreitet und neue technische Möglichkeiten entstehen, haben innovative Unternehmen hier einen klaren Vorteil.

Verteilung der mittelständischen Unternehmen in Deutschland nach Branchen

Produktneuheiten oder –Verbesserungen bringen langfristig Ertrag und Rendite
Dabei kommen viele Innovationen direkt aus dem deutschen Mittelstand, der weltweit ein sehr hohes Ansehen genießt. In vielen Bereichen liegen deutsche Mittelständler sogar an der Weltspitze. Für die deutsche Wirtschaft haben sie sich deshalb zu einem wichtigsten Innovations- und Technologiemotor entwickelt. Dies spiegelt sich für die Unternehmen auch in steigenden Aktienkursen wieder. In einem Umfeld, in dem der freie Wettbewerb immer stärker wird, die Globalisierung voranschreitet und neue technische Möglichkeiten entstehen, haben innovative Unternehmen deshalb einen klaren Vorteil. Dank Produktneuheiten oder –verbesserungen wachsen sie schneller und stabiler. In zahlreiche Studien wurde nachgewiesen, dass Innovation ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit ist. Den Anlegern kommt dieser Umstand zugute, denn mittelständische Unternehmen mit einer hohen Innovationskraft waren und sind an den Börsen sehr erfolgreich. Sie können so das Risiko/Ertrags-Profil eines Anlagedepots verbessern und diesem langfristig einen entscheidenden Wachstumsschub verleihen.

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Mittwoch, 16. Januar 2019

Fondsidee des Monats November 2018

Herkömmliche Rentenfonds dürfen in der Regel nur in ein oder wenige Segmente des Rentenmarktes investieren. Das gilt nicht für den M&G Optimal Income Fund. Er verdankt seinen Namen dem Bestreben des Managers, Anlagen zu erwerben, die den attraktivsten bzw. „optimalen“ Ertragsstrom für den Fonds erzielen. Der Fonds setzt auf einen benchmarkunabhängigen Ansatz, der es erlaubt, flexibel Positionen in Staatsanleihen, Unternehmensanleihen der Investment-Grade-Kategorie und Hochzinsanleihen aufzubauen. Bis zu 20 Prozent des Fondsvermögens können ferner in Aktien investiert werden, wenn der Fondsmanager der Ansicht ist, dass die Aktien eines Unternehmens attraktiver sind als dessen Anleihen.

Flexible Anlagestrategie und Freiraum für den Fondsmanager
M&G Optimal Income der Fondsgesellschaft M&G International Investments S.A. ist ein flexibler Rentenfonds, der in ein breites Spektrum von Anleihen investiert, die der Fondsmanager aus Bewertungsgründen ausgewählt hat. Der M&G Optimal Income Fund ist ein „Core“-Anleihenfonds, der die großen Segmente des Rentenmarkts in unterschiedlichen Marktkonstellationen bei niedriger Volatilität und mit Absicherung der Währungsrisiken in Euro übertreffen will. Der Fondsmanager unterliegt kaum Beschränkungen im Hinblick auf die Duration (die Gesamtduration muss jedoch stets positiv sein) und es steht ihm frei, gemäß seinen Überzeugungen physische Anleihen und Derivate einzusetzen. Der Fondsmanager Richard Woolnough setzt bei der aktiven Verwaltung des Portfolios auf eine Kombination aus makroökonomischem Top-down-Ansatz und gründlichem Bottom-up-Kreditresearch. Obwohl die gegen das Währungsrisiko abgesicherten Anteilsklassen des Fonds die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen abfedern sollen, kann die Absicherung diese Risiken nicht vollständig ausschalten. Wechselkursänderungen können sich daher möglicherweise auf den Wert Ihrer Anlage auswirken.

Die Wertentwicklung des M&G Optimal Income Fund der letzten 12 Jahre zeigt die folgende Grafik:

M&G Optimal Income Fund EUR

Kontinuität und Ertrag - das sind die strategischen Ziele des M&G Optimal Income Fund. Positiv fällt auf, dass das Fondsmanagement dank seiner hohen Expertise seit Jahren zu den besten im Markt gehört. Erreicht wird das durch ein flexibles Investment in unterschiedlichen Anleiheklassen. In Verbindung mit einem Aktienvolumen in Höhe von 20 Prozent ergibt sich ein interessanter Ansatz, der auch defensiv ausgerichtete Portfolien in puncto Rendite optimiert.
Die Stärken des Fonds bestehen in:
  • Renditepotenzial für den gesamten Konjunkturzyklus
  • Stringentes Credit Research
  • Beimischung von Aktien
Die Risiken des Fonds sind:
  • Zinsänderungsrisiken
  • Allgemeine Marktrisiken
Im Rahmen einer sinnvollen Portfoliostrukturierung stellt dieser Fonds einen Stabilitätsbaustein mit einer aktiven Renditekomponente dar. Er eignet sich als Basisinvestment für ertragsorientiert ausgerichtete Anleger mit einem mittelfristigem Anlagehorizont. Vor einer Anlage muss vom Anleger geprüft werden, ob seine Risikobereitschaft dem Risikoprofil dieses Fonds entspricht.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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