Montag, 11. Mai 2015

Keine Sparzinsen mehr – was tun?

Noch nie war das Dilemma für Anleger so groß wie in diesen Wochen und Monaten. Es stellt sich die Frage, was mache ich nur mit meinem Geld? Sicher, man spart nicht nur wegen der Zinsen, sondern auch um etwas für schlechtere Zeiten oder unvorhergesehene Ereignisse auf der hohen Kante zu haben. Dennoch sollte die Rücklage auf keinen Fall schmelzen wie das Eis in der Sonne.

Die Sicherheit frisst die Rendite
Diese harten Fakten sollten auch den konservativsten Anleger zum Überlegen bringen: Langfristig ist ein jährlicher Ertrag von etwa 3,5 Prozent vor Steuern notwendig, nur um nach Inflation keinen Kaufkraftverlust zu erleiden. Und ein solcher Ertrag ist nicht mit Spareinlagen oder Bausparverträgen zu erzielen. In diesen Fällen frisst Sicherheit die Rendite. Es ist also an der Zeit, Sicherheit neu zu definieren. Auch wenn Milliarden von Euro auf Spareinlagen ihr Dasein fristen, sollten diese nur kurzfristige Lösungen sein. Dass es ganz ohne Risiko nicht geht, sollte man nun auch in Deutschland erkennen.
Und zwar spätestens, seit die genossenschaftliche Skatbank aus Thüringen als erste Bank Strafzinsen für Spareinlagen verlangt. Weitere folgten bereits. Höchste Zeit also zum Umdenken? Nicht nur Tagesgeld, auch deutsche Staatsanleihen zählen heute zu den Anlageformen, die kaum Rendite bringen. Aber die Finanzwelt ist nicht nur schwarz-weiß, sondern hat unzählige Schattierungen. Diese kann man durchaus nutzen, um sein Vermögen zu halten oder gar noch aufzustocken. Je nach Risikobereitschaft gibt es hierzu unterschiedliche Wege. Einen Ausweg aus realen Vermögensverlusten bieten beispielsweise Aktien, Rohstoffe und Immobilien, alles Anlageklassen, die bequem über Investmentfonds gekauft werden können.

Beliebteste Geldanlagemöglichkeiten (Besitz im Haushalt) in Deutschland von 2012 bis 2014

Anleger müssen umdenken um einen realen Vermögensverlust zu vermeiden
Wird es aber in der aktuellen Marktsituation den typisch deutschen Anlegern gelingen, ihr Anlageverhalten zu ändern? Denn der Mut zum Umschichten könnte sie schnell wieder verlassen angesichts der zuletzt starken Schwankungen an den Aktienmärkten. Doch gibt es genügend Gründe warum die Phase niedriger Zinsen mittelfristig weiterhin bestehen bleibt. Weder in den USA noch in Europa ist die Wirtschaft so gefestigt, dass sie eine schnelle Zinserhöhung verkraftet. Die Inflationsraten bewegen sich nach wie vor in einem Bereich, der nicht besorgniserregend ist.
Das generelle Umfeld für Aktien und Aktienfonds bleibt also positiv. Kursrückschläge bieten günstige Möglichkeiten zur Aufstockung der Positionen. Die vielen Vermögensaufbauer in Deutschland, die Renditen oberhalb der Inflationsrate erzielen möchten, sollten in den nächsten Jahren auf keinen Fall am Aktieninvestment vorbeigehen, auch wenn dies immer mit Kursschwankungen verbunden ist. Dabei bieten breit gestreute Fonds mit Dividendentiteln sicherere Erträge als Spezialfonds. Wer den Kursschwankungen aus dem Weg gehen möchte, vertraut auf konservative vermögensverwaltende Fonds. Sie haben es in den letzten Jahren geschafft, bei vertretbarem Risiko und überschaubaren Schwankungen eine nennenswerte Rendite zu erwirtschaften. Aber auch bei den Investmentfonds, die ausschließlich in festverzinsliche Wertpapiere investieren, gibt es eine Reihe von flexiblen Produkten, die über Anlagezeiträume von einem Jahr und mehr durchgängig positive Renditen erwirtschaften – und dies seit Jahren.

Sonntag, 10. Mai 2015

Treibstoff fürs Depot

Die rasante Talfahrt der Rohstoffpreise hat die Öffentlichkeit wie kaum ein Marktthema zuletzt stark bewegt. Kein Wunder, lässt sich doch die tägliche Entwicklung beispielsweise beim Öl an jeder Tankstelle ablesen. Der erneute Einbruch beim Treibstoff zu Jahresbeginn hat nun sogar die Inflation in Deutschland auf den niedrigsten Wert seit 2009 gedrückt. Aber es sind nicht nur die gesunkenen Tank- und Heizölkosten, von denen Anleger profitieren können.

Trotz geopolitischer Krisen fällt der Ölpreis
Die politischen und kriegerischen Konflikte in der Ostukraine, Syrien und dem Irak spielen beim Ölpreis eine eher untergeordnete Rolle. Befeuert wird er derzeit durch die grundlegenden Kräfte des Marktes. Dem stark gestiegenen Angebot steht eine stagnierende Rohstoff-Nachfrage gegenüber. Verantwortlich für diese Entwicklung ist neben dem „Fracking“ in den USA vor allem die Entscheidung der OPEC, die Rohöl-Förderung nicht herunterzufahren.
Warum wohl? Die Scheiche wollen die Schieferöl-Ausbeutung finanziell austrocknen und können schon erste Erfolge verzeichnen. Denn mehrere US-Erdölkonzerne haben angekündigt, ihre Investitionen zurückzufahren. So wurden bereits Arbeiter entlassen und die Anzahl der Bohrlöcher um 6 Prozent gesenkt. Hält dieser Trend an, werden wir auch wieder steigende Preise beim Rohöl sehen.

Benötigter Ölpreis für einen ausgeglichenen Haushalt in ausgewählten Ländern im Jahr 2015 (in US-Dollar je Barrel)

Synergieeffekte auch bei anderen Rohstoffen
Möglicherweise beflügelt die aktuelle Situation ja bald auch die Preise von Edelmetallen wie Gold und Silber sowie Industriemetallen. Es spricht einiges dafür, dass die Entwicklung auf dem Rohstoffmarkt lediglich eine Übertreibung darstellt. Der faire Preis ist zweifellos deutlich höher anzusetzen. Um zukünftig von wieder steigenden Rohstoffpreisen zu profitieren, sollten sich gerade langfristig orientierte Anleger Gedanken über eine antizyklische Investition in Fonds mit entsprechendem Fokus machen.

Freitag, 1. Mai 2015

Anlagekommentar Februar 2015 - Lockerung der Geldpolitik im Januar bankenübergreifend

Die lockere Geldpolitik der EZB ist hinreichend bekannt und sorgt bei Anlegern und Investoren, sowie bei Marktbeobachtern und Experten für ein mulmiges Gefühl. Der Jahresbeginn hingegen bescherte auf dem Finanzmarkt beinahe Schnappatmung, da nicht weniger als zehn Notenbanken mit einer Lockerung der Geldpolitik aufwarteten. Allen voran ging die Schweizer Nationalbank, die sich gegen eine Anbindung der Franken an den Euro aussprach. Der Kampf um die weltweit niedrigen Inflationsraten erfolgt noch intensiver und es bleibt abzuwarten, wie sich die Finanzmarktentwicklung in den nächsten Monaten präsentiert.

Euro als Weichwährung - Schweiz kapituliert!
Zum Jahresanfang war von Seiten der EZB im Gespräch, dass ein großräumiges Kaufprogramm starten würde. Nur mit viel Mühe und einer künstlichen Aufblähung der Bilanzen gelang es der Schweiz, den Euro im Kontext zu den Franken auf einem Niveau nicht unter 1,20 zu halten. Die Kapitalzuflüsse wurden erweitert und für kleinere Länder mit harten Währungen gibt es kaum noch eine Chance, sich dem Abwertungswettlauf zu entziehen und nicht vor den großen Ökonomien zu kapitulieren. Die Schweiz befürchtet eine Rezession, nachdem der Euro ein Verhältnis von eins zu eins zu den Schweizer Franken aufweist und der Export im Verhältnis zum BIP mit 50 Prozent performt. Experten stellen sich die Frage, welche Absicht die EZB antreibt und wie die extrem niedrigen Zinsen und die ausreichende Liquidität auf lange Sicht wirken werden. Beispielsweise liegt die Exportquote in Italien bei rund 11 Prozent und auch in anderen Ländern bleibt die Performance überschaubar. Hat der Euro bisher nur geschwächelt, nimmt er aktuell einen Status als Weichwährung ein.

Staatsanleihen derzeit generell negativ bewertet
Selbst eigentlich hochwertige Anleihen haben derzeit eine schlechte Rendite und eine Besserung ist nicht in Sicht, obwohl die Kurse weiter ansteigen. Der Zinstiefstand steht ebenfalls im Fokus und es ist ersichtlich, dass Null Prozent nicht das Ende der Fahnenstange sind und ein Negativzins bei langjährigen Laufzeiten nicht ausgeschlossen ist. Auch bei Unternehmensanleihen sind mittlerweile erste negative Renditen zu beobachten. Bei diesen Aussichten sind US-Anleihen noch am attraktivsten, auch wenn sich hier das Chance-Risiko-Verhältnis zunehmend verschlechtert. Die europäische Banken haben begonnen, bei den kurzfristigen Einlagen von institutionellen Anlegern einen Strafzins einzuführen. Eine Ausweitung auf die Privatanleger ist hier nur noch eine Frage der Zeit.

Aktienmärkte weiter Gewinner der expansiven Geldpolitik
Die aktuellen Gewinner der Zinspolitik sind die Aktienmärkte. Doch auch hier gibt es gravierende Unterschiede. Sukzessive Probleme sind vor allem an den Märkten mit starker Heimatwährung zu beobachten, während wettbewerbsstarke Unternehmen in Regionen mit schwacher Währung deutlich und spürbar profitieren. Bei deutschen und europäischen Unternehmen ist ein Aufwärtstrend zu erkennen, der in seiner Performance an das erste Halbjahr in 2013 erinnert und Parallelen zum 60 Prozent Anstieg des Nikkei Index erkennen lässt. Auch der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone befindet sich wieder im Aufwärtstrend.

Eurozone Einkaufsmanagerindex

Alles in allem bleibt die Position des Euro geschwächt und es stellt sich die Frage, ob die Gemeinschaftswährung durch die Lockerung der Geldpolitik noch mehr aufweicht und auf Dauer zu weiteren ökonomischen Problemen führt. Weiter wirft der Kurs der EZB hohe Skepsis auf und veranlasst Notenbanken zu vielleicht übereilten Handlungen. Von einer klaren Linie kann derzeit nicht die Rede sein, sodass lediglich die Aktienmärkte mit Überschaubarkeit aufwarten. Anleihen hingegen erweisen sich als Minusgeschäft und zeigen sich derzeit als sichere Methode, um Geld zu verbrennen und Negativzinsen zu erzielen.

Anlagestrategie
Trotz verhaltener Ertragsaussichten besteht für Aktien-Anlagen weiter eine positive Ausrichtung. Dies wird von einem anhaltend positiven, jedoch schwachen Wachstum der Weltwirtschaft gestützt. Risiken, aber auch Aufholpotenzial gibt es besonders in China und Kontinentaleuropa. Auch wenn es im Ukrainekonflikt erste kleine Schritte für eine Lösung gibt, müssen die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Russland weiter im Auge behalten werden. Auch der bisher immer wieder belastende politische Umbruch in Griechenland, scheint sich zumindest kurzfristig zu stabilisieren.
Der Makro-Ausblick und die Risiko-Ertragsüberlegungen sprechen weiterhin für die Aktienmärkte der entwickelten Märkte. Die USA und Europa bleiben weiter im Fokus und die Schwellenländermärkte (insbesondere Asien) bleiben als Ergänzungsanlage weiter interessant. Aufgrund des fallenden Ölpreises beginnen die fundamentalen Trends in den Schwellenländern an zu divergieren. In Asien profitieren eine Reihe von Ländern von tieferen Ölpreisen und sinkenden Notenbankzinsen, was langfristig weiterhin für diese Region spricht. Auch Wandelanleihen sind weiterhin als interessante Depotbeimischung zu betrachten.

Anlageempfehlungen
 Fondsname Anlagebereich max. Depotanteil
DWS Top DividendeAktien Weltweit 
Comgest Growth EuropeAktien Europa 
Janus Global Life Sciences Fund Aktien Gesundheit5 %
Swisscanto Selection EnergyAktien Energie5 %
Fidelity South East AsiaAktien Asien20 %
FvS Bond OpportunitiesAnleihen Unternehmen15 %
F&C Global Convertible Bond AWandelanleihen10 %
Edmond de Rothschild Emerging BondsAnleihen Schwellenländer10 %
Man AHL Trendalternative Investments10 %

Fondschart

Man AHL Trend (EUR) D

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Mittwoch, 29. April 2015

Dividendenfonds - Ein attraktives Investment im Niedrigzinsumfeld

Ein europäischer Leitzins nahe der null Prozent treibt Anlegern verstärkt Falten auf die Stirn. Es stellt sich zunehmend die Frage, welche Anlageform Anleger aktuell wählen sollten, um eine ihrer Risikoeinstellung entsprechende Rendite zu erhalten. Der Begriff Dividendenstrategie ist in diesem Zusammenhang in aller Munde. Doch was verbirgt sich dahinter und für welchen Anlegertyp ist diese überhaupt geeignet? Erfahren Sie mehr im folgenden Abschnitt.

Zuverlässiger Ertrag von Unternehmen
Unter der Dividendenstrategie wird i.A. die gezielte Investition in Unternehmen verstanden, die zuverlässige Dividenden-Zahler sind. Das wichtigste Kriterium ist die Dividendenrendite, eine klassische Kennzahl zur Bewertung von Aktien. Sie gibt die Verzinsung des investierten Aktienkapitals je Aktie in Prozent an. Unterstützt wird diese von Kennzahlen wie dem Dividendenwachstum und der Ausschüttungsquote. Da im aktuellen Marktumfeld die Dividendenrenditen i.d.R. über den Zinsrenditen für Anleihen liegen, erscheint ein Investment in einen Dividendenfonds als attraktive Anlagemöglichkeit. Es gibt jedoch ein paar Dinge zu beachten.

Ein mittel- bis langfristiger Anlagehorizont ist angeraten
Der Aussicht auf regelmäßige Erträge steht das übliche Marktpreisrisiko für Aktienfonds gegenüber. Ein mittel- bis langfristiger Anlagehorizont wird daher dringend empfohlen, um Kursschwankungen auszugleichen. Zudem bedeutet ein Investment in Dividendenfonds für die Liebhaber eher defensiver Produkte eine Erhöhung des Risikos. Im Gegenzug erhalten Anleger die Chance, Renditen zu erwirtschaften, von denen Tagesgeldbesitzer aktuell nur träumen können.
M&G Global Dividend Fund EUR-Klasse A acc

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Montag, 13. April 2015

Die Zinsfalle

Durch die derzeitige Niedrigzinsphase steckt Deutschland in der Zinsfalle. Die Suche nach lohnenden Erträgen auf ihr Erspartes erweist sich für die Anleger zunehmend als Herausforderung. Bei den deutschen Staatsanleihen liegen die Renditen auf einem historischen Tiefstand. Dadurch verlieren viele Anleger schon jetzt real Geld. Den meisten ist jedoch noch nicht bewusst, dass der anhaltende Niedrigzins zur Bedrohung für viele Formen der Altersvorsorge wird. Werden Lebensversicherungen ihre Garantien erfüllen können? Sind Tages- und Festgeld wirklich dauerhaft sicher? Dies sind Fragen, welche man sich auch als konservativer Anleger stellen muss.

Kurzinfo zum Buch 
In dem Buch "Die Zinsfalle: Die neue Bedrohung für konservative Anleger – Gefahren für das Portfolio erkennen und vermeiden" vom FinanzBuch Verlag analysiert der Pionier der qualitativen Fondsanalyse Eckhard Sauren mit seinem Research-Team die Auswirkungen der Zinsfalle und zeigt, welche Anlageformen besonders betroffen sind. Zudem lässt Sauren mit Bert Flossbach, Peter E. Huber und Klaus Kaldemorgen drei der namhaftesten deutschen Fondsmanager in Interviews zu Wort kommen. Es geht um die Orientierung für mögliche Wege aus den Folgen für den Anleger, welche sich aus der derzeitigen Niedrigzinsphase ergeben.

Mehr über das Buch

Freitag, 20. März 2015

Auch das Girokonto mal überprüfen

Das Girokonto ist aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Fast jeder hat ein Girokonto und so ist es möglich Überweisungen, Gehaltseingänge und auch andere Zahlungsverpflichtungen wie Mieten oder Raten bargeldlos und bequem abzuwickeln. Viele Deutsche haben seit Jahrzehnten ein Girokonto, ohne dieses und mögliche Alternativen zu hinterfragen.

Persönliches Nutzerverhalten ist entscheidend
Durch die große Nachfrage, ist über die Jahre auch ein entsprechendes Angebot gewachsen, es bieten also längst nicht mehr nur große Filialbanken Konten an, sondern auch Direktbanken. Wer also nach einem günstigerem Girokonto sucht, der sollte dabei unbedingt sein eigenes Nutzungsverhalten berücksichtigen. Denn nicht jedes Girokonto ist für alle geeignet. Wenn man Wert darauf legt, dass seine eiserne Reserve stets griffbereit zur Verfügung steht, sollte sich ein Girokonto mit einer attraktiven Guthabenverzinsung suchen oder darauf achten, dass die Bank auch ein attraktives Tagesgeldkonto anbietet. Denn vom Tagesgeldkonto kann man schnell Geldbeträge online oder telefonisch auf das Girokonto transferieren.

Das komplett kostenlose Girokonto gibt es nicht
Wirklich kostenlos ist so gut wie kein Girokonto. Das Konto von CortalConsors kommt dem Anspruch eines kostenlosen Girokontos sehr nahe. Denn es verursacht keinerlei Kosten, wenn das Konto online benutzt wird. Erst wenn man zum Beispiel eine Überweisung per Telefon oder Überweisungsträger ausführt werden, fallen Kosten an. Auch ein verbundenes Tagesgeldkonto mit zeitgemäßen Zinsen bietet die Flexibilität Guthaben zinsbringend zu parken und trotzdem schnell wieder auf das Girokonto zurückzuführen. Eine kostenfreie Visa-Kreditkarte mit weltweiter kostenloser Geldabhebung und eine kostenfreie girocard gehören ebenfalls zum Leistungsfang. Eine Übersicht der Leistungen des Girokontos finden Sie unter http://www.girokonto.org/cortal-consors. Die Produktpalette der Cortal Consors ist sehr umfangreich, denn es werden aus vielen Sparten verschiedene Finanzprodukte angeboten. Zu einem Girokonto gehören unter anderem eine größere Auswahl im Bereich der Geldanlagen und Finanzierungen. Wenn man als Verbraucher regelmäßig den Dispositionskredit nutzt, sollte man auch auf möglichst niedrige Sollzinsen beim Girokonto achten. Größere Guthaben sollten auf einem Girokonto nicht länger liegen, sondern zinsbringend angelegt werden. Interessante Tipps für eine Geldanlage finden Sie hier: Informationen für Geldanleger.

So klappt der Wechsel beim Girokonto
Es ist vor der Kündigung des Altkontos ratsam, die beiden Girokonten noch etwa drei bis vier Monate parallel fortzuführen. Man kann auf dieser Weise sichergestellen, dass kein Zahlungspartner vergessen wird, denn Rückbuchungen können zusätzliche Gebühren verursachen. Wenn Sie angestellt sind, informieren Sie Ihren Arbeitgeber über Ihre neue Bankverbindung und als Selbständiger teilen Sie dies auf den Rechnungen an ihre Zahlungspartner mit. Ein zusätzliches Anschreiben über die neue Bankverbindung kann nicht schaden, denn viele Zahlungspartner greifen meist auf die bisher gespeicherte Bankverbindung zurück. Viele Banken bieten mittlerweile einen Kontowechselservice an, bei dem das neue Institut die bisherigen Zahlungspartner informiert oder man selbst mit ein paar Klicks aus einer Online-Datenbank seine Zahlungspartner informieren kann. So wird ein Girokontowechsel einfacher. Weitere Informationen zu Girokonten finden sie unter dem Verbraucherportal der privaten Banken unter www.infos-finanzen.de.

verbraucherinformation girokonto

Zusammenfassende Informationen können Sie hier als pdf-Datei abrufen.
Quelle zusammenfassende Informationen: Bundesverband deutscher Banken

Sonntag, 15. März 2015

Anlagetipps Dezember 2014 – Weltbörsen profitieren von der vorübergehend besseren Weltkonjunktur

Aus der historischen Erfahrung kann man ableiten, dass bei einer nahezu inflationsfreien Expansion der Volkswirtschaften, sich das Aktienumfeld meist positiv entwickelt. Die Weltbörsen sollten somit von der vorübergehend besseren Weltkonjunktur, die durch den starken Rückgang des Ölpreises einen Schub erhält, profitieren können. Erfahrungsgemäß bedeutet ein Rückgang des Ölpreises von zehn Dollar ein zusätzliches Wachstum von etwa einem viertel Prozent.

Aktienmärkte der entwickelten Märkte weiter interessant
Für den Makro-Ausblick und die Risiko-Ertragsüberlegungen sind weiterhin die Aktienmärkte der entwickelten Märkte zu bevorzugen. Die Schwellenländermärkte, hauptsächlich Asien, sind ebenfalls weiter als Ergänzungsanlage interessant. Dort haben sich die fundamentalen Entwicklungen und die Kapitalströme stabilisiert und die Bewertungen sind weiterhin sind. Im besonderen gilt dies für China, nachdem die Notenbank im November die Zinsen gesenkt hat. Der Fokus im Aktienbereich bleibt auf die USA und Europa gerichtet. Auch wenn in Europa die Wirtschaft schwächer und die geopolitischen Risiken durch die Nähe zur Ukraine und Russland höher sind. Basisinvestments bleiben somit global dividendenstarke Aktienfonds (DWS Top Dividende) und Europa-Aktienfonds (Comgest Growth Europe). Auch die Branchen Konsum, Gesundheit (Janus Global Life Sciences Fund), Technologie, Industrie und Energie (Swisscanto Selection Energy) bleiben weiter interessant. Aus Dividendensicht sind auch Versicherungen interessant.

WKN A0RNJ6 Man AHL Trend (EUR)

Schwellenländer stabilisieren sich weiter
Zahlreiche Schwellenländerbörsen waren in der Vergangenheit durch die Folgen der Konjunkturabschwächung und Strukturproblemen kennzeichnet. Diese Märkte geraten nun wieder vermehrt in den Fokus der Investoren, da sich die fundamentalen Entwicklungen stabilisiert haben und die Bewertungen weiterhin interessant sind. Hauptsächlich im aufstrebenden Asien bietet sich nun ein Einstieg bzw. moderater Aufbau von Aktienanlagen an (Fidelity South East Asia). Da die Renditeaufschläge für Unternehmensanleihen noch nicht die üblichen zyklischen Tiefs erreicht haben, sind weiterhin höherrentierende Unternehmensanleihen (FvS Bond Opportunities oder DWS Invest Euro Corporate Bonds) und Anleihen von aufstrebenden Ländern und Unternehmen in Hartwährungen (Edmond de Rothschild Emerging Bonds) zu empfehlen. Auch bei den alternativen Investments (Man AHL Trend) ist durch die lockere Geldpolitik der Notenbanken weiter ein guter Aufwärtstrend zu erwarten.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.