Montag, 22. September 2014

Anlagekommentar August 2014 - Primäre Ziele der Fed-Politik

Die derzeitigen Arbeitsmarkt Entwicklungen werden nicht nur aktuell, sondern auch in den kommenden Jahren einen großen Einfluss auf die Geldpolitik der US-Notenbank Fed (Federal Reserve System) haben. Ebenso ist eine tiefe Inflation ein weiteres wichtiges Ziel. Mit gleicher Obacht steht die Vollbeschäftigung auf der Agenda. Die wirtschaftliche Entwicklung zeigt sich mit einer schwächelnden Performance, doch steht dem ein solides Stellenwachstum und eine Verringerung der Arbeitslosenquote im Juni auf 6,1 Prozent gegenüber.

Kommt der Startschuss für die Zinserhöhung?
Für die Politik ist der prozentuale Satz bereits an der Grenze zur Vollbeschäftigung, die mit einer Rate von etwa 5 Prozent bis 5,5 Prozent erreicht wäre. Ist dies ein Startschuss für eine Zinserhöhung? Bisher wurde diesbezüglich von der Fed noch nichts geäußert, wohl aber von den Finanzmärkten erwartet. Die Zinserhöhung bleibt bisher aus, doch verschiedene Indikatoren vom Arbeitsmarkt können Aufschluss geben. Die Unterbeschäftigung ist mit rund 12 Prozent höher als erwartet. Hier zählen auch teilzeitbeschäftigte Arbeiter hinein, sofern eine Vollzeitstelle als Angebot gegenübergestellt werden kann.

Arbeitslosenrate USA

Der Arbeitsmarkt hat noch Reserven
Aufgrund der höheren Unterbeschäftigung vom langfristigen Mittel von 9 Prozent, macht der Arbeitsmarkt einen wenig angespannten Eindruck. Dies weist darauf hin, dass am Arbeitsmarkt noch Reserven schlummern. Die Löhne steigen nicht so stark, wenn man ihre Entwicklung im Vergleich zu vorangegangenen Zyklen betrachtet. Die Tendenzen zeigen durchaus in die richtige Richtung, von den angestrebten Niveaus von vor der Finanzkrise sei man aber noch weit entfernt. Die Analysten gehen zunächst von einer weiteren Drosselungen im Aufkaufprogramm um 10 Mrd. USD pro Fed-Sitzung aus, sodass mit diesen Tapering-Schritten das QE3 zum Ende des Jahres beendet sein werde. Eine erste Leitzinsanpassung kann man unter den heutigen Bedingungen auf die Zeit ab Sommer 2015 datieren.

Unterbeschäftigungsrate USA


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Mittwoch, 17. September 2014

Regelmäßige Erträge und Wertsteigerungen unter einem Dach

Die letzte Leitzinssenkung von 0,25 Prozent auf 0,15 Prozent durch die Europäische Zentralbank (EZB) machte deutlich, dass sie an ihrer Niedrigzinspolitik noch länger festhalten wird. Bei den Sparern und Anlegern sind die Auswirkungen mittlerweile angekommen. So haben zahlreiche Banken nachgezogen und senkten ebenfalls die Zinsen auf Tages- und Festgeldkonten. Manche Banken gehen inzwischen so weit, dass Sparer bei Tagesgeldkonten überhaupt keine Zinsen mehr erhalten. Bei Festgeldkonten ist die Lange nur geringfügig besser.

Entwicklung bei Anleihen weiter von sinkenden Zinsen gepägt
Ebenfalls dramatisch ist die Entwicklung bei Anleihen. Es wurde für das laufende Jahr ein Ende der 30-jährigen Rally bei Staatsanleihen erwartet, was steigende Renditen und somit fallende Kurse bedeuten würde. Bisher ist jedoch genau das Gegenteil eingetreten. Bei einer 10-jährige Bundesanleihen die Anfang des Jahres noch mit ca. 1,5 Prozent rentierte, kann man heute nur noch knapp 1,2 Prozent erzielen. In anderen Ländern lässt sich eine ähnliche Entwicklung beobachten. So sind beispielsweise in den USA die Renditen der 10-jährigen US-­Treasuries seit Januar um rund 0,5 % gefallen. Selbst in den sogenannten Krisenländern der Eurozone, Griechenland, Italien, Spanien und Portugal, sind in den letzten Monaten die Zinsen deutlich zurückgegangen. Die Zeiten des risikolosen Zinses scheinen vorbei. Heute erhalten Anleger meist nur ein zinsloses Risiko.

Für regelmäßige Erträge treten immer mehr Dividendenpapiere in den Vordergrund
Für Anleger, die vor allem Wert auf regelmäßige Erträge legen, ist die aktuelle Situation an den Finanzmärkten wenig zufriedenstellend. Die Aktie als Geldanlage scheint immer alternativloser zu werden, vor allem Dividendenpapiere sind hier zu nennen. Es lassen sich mit den regelmäßigen Auszahlungen der Unternehmen heutzutage meist höhere Erträge erzielen, als mit festverzinslichen Papieren. Der zeitliche Aufwand für Privatanleger ist hierbei allerdings deutlich höher. Anleger müssen neben der Analyse und Auswahl der einzelnen Unternehmen, auch die wirtschaftliche und politische Gesamtlage genau beobachten und einschätzen können. Überraschende Kursschwankungen können die Erträge aus den Dividendenausschüttungen schnell wieder aufbrauchen.

Dividendenzahlungen der DAX-Unternehmen in den Jahren 2003 bis 2014

Für Privatanleger ist der Weg über Fonds die bessere Wahl
Privatanleger sollten die Auswahl der Wertpapiere und das Management des Portfolios besser Profis überlassen. Es wird zwischen zwei verschiedenen Fondssorten unterschieden: den thesaurierenden Fonds und den ausschüttenden Fonds. Thesaurierende Fonds behalten ihre Erträge im Fonds und reinvestieren sie wieder in Wertpapiere. Im Gegensatz dazu schütten ausschüttende Fonds ihre Erträge aus Zinsen und Dividenden in regelmäßigen Abständen an die Anleger aus. Der Anleger kann so über die erzielten Erträge frei verfügen, in denselben Fonds wieder anlegen oder eventuell in andere Projekte investieren. Die Auszahlungen der Ausschüttungen können monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich statt finden. Der Anteilpreis vermindert sich dabei am Tag der Ausschüttung um den Ausschüttungsbetrag, ähnlich wie der Kursabschlag einer Aktie am Dividendentermin.


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Dienstag, 9. September 2014

Draghi bekräftigt Niedrigzinsen

Der EZB-Präsident Mario Draghi hat auf der EZB-Sitzung im Juli 2014 bekräftigt, dass er die Zinsen niedrig lassen will, damit die Wirtschaft des Euroraums angekurbelt wird. "Die EZB-Leitzinsen werden für einen längeren Zeitraum auf dem gegenwärtigen Niveau bleiben", so Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank auf der Pressekonferenz in Frankfurt. Die Währungshüter belassen die Fremdkapitalkosten unverändert auf dem bisherigen Niveau.

Keine Änderung an den Zinssätzen
Der Hauptrefinanzierungssatz wurde von der EZB auf einem Rekordtief von 0,15 Prozent belassen, der Einlagensatz blieb unverändert bei minus 0,1 Prozent.
Die Sitzung am 03.07.2014 war die erste, nachdem die EZB im Monat zuvor eine Reihe von Maßnahmen bekannt gegeben hat, um die Deflationsgefahr im Euroraum abzuwenden. Die Paketlösung umfasst unter anderem langfristige Kredite an Banken unter der Bedingung, dass sie das Geld an private Haushalte und Unternehmen ausleihen, sowie vorbereitende Arbeiten für ein Aktiva-Kaufprogramm der EZB.

Entwicklung Einlagezinssatz und Inflation

Mehr Details zum Kreditprogramm
Die historische Ankündigung vom vergangenen Monat ließ jedoch noch viele Fragen unbeantwortet. Auf der Sitzung am 03.07.2014 gab Draghi einige Details zum gezielten Kreditprogramm bekannt. Nach seinen Schätzungen, werden die Banken in den ersten zwei Tendern und einer Reihe von vierteljährlichen Auktionen bis zu einer Billion Euro in Anspruch nehmen können. "Ich bin zuversichtlich, dass die Banken rasch verstehen, dass es zwar kompliziert, aber auch recht attraktiv ist" so Mario Draghi.

Zinssitzungen ab 2015 nicht mehr im Monatsrhythmus
Mario Draghi kündigte für die Zukunft weiterhin an, dass die EZB ab dem Jahr 2015 nicht mehr einen monatlichen Zyklus bei den Zinsentscheidungen verfolgen wird. Die Entscheidungen der EZB sollen dann alle sechs Wochen bekannt geben werden. Weiterhin wird dem Beispiel der Federal Reserve und der Bank of England gefolgt, so dass die Notenbank mit der Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen beginnen werde.

 
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Montag, 1. September 2014

Investmentfonds-Sparpläne sind die Klassiker

Das Prinzip ist immer gleich. Der Sparer zahlt über einen längeren Zeitraum, beispielsweise bis zu seinem 65. Lebensjahr, regelmäßig einen bestimmten Betrag ein. Die Sparrate richtet sich dabei nach den individuellen Möglichkeiten und der Summe, die am Ende zur Verfügung stehen soll. Von den Sparraten werden Fondsanteile gekauft und in einem Depot verwahrt.

Zinseszins- und Durchschnittskosteneffekt
Das Kapital vermehrt sich nicht nur durch die Sparraten, sondern auch durch Erträge und wieder angelegte Ausschüttungen, also den Zinseszinseffekt. Bei Investmentfonds-Sparplänen profitiert der Sparer auch vom Cost-Average-Effekt, dem Durchschnittskosteneffekt. Bei identischer Sparrate werden zu Zeiten hoher Kurse weniger Fondsanteile erworben. Dafür können in Phasen niedriger Kurse vom gleichen Geld mehr Fondsanteile gekauft werden. Langfristig ergibt das einen günstigen durchschnittlichen Kaufpreis.

Entwicklungen der verschiedenen FondsartenFolgende Aufstellung zeigt beispielhaft, wie sich Investmentfonds-Sparpläne durchschnittlich in verschiedenen Fondsarten bei langfristiger Geldanlage in der Vergangenheit ausgezahlt haben (Ergebnis in Prozent pro Jahr). Die Berechnung legt den Ausgabepreis zugrunde und berücksichtigt somit den Ausgabeaufschlag.

 Fondsgruppe 20 Jahre 30 Jahre
 Aktienfonds national 4,9% p.a. 6,6% p.a.
 Aktienfonds international 3,0% p.a. 5,0% p.a.
 Rentenfonds international mittlere Laufzeit 4,4% p.a. 5,3% p.a.
 Mischfonds Euro 4,0% p.a. 5,2% p.a.
Quelle: BVI. Angaben sind Durchschnittswerte der jeweiligen Fondsgruppe in Prozent Stichtag: 31.12.2012

Entwicklungen von zwei realen Investmentfonds
rendite_dws_deutschland_1994_bis_2014rendite_dws_vermögensbildungsfonds_I_1984_bis_2014


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Schützen Sie Ihre Sparanlagen vor Niedrigzinsen, Inflation und Geldwertrisiken. Setzen Sie auf Sachwertinvestments wie Investmentfonds. Diese sind Sondervermögen, Aktien- und Aktienmischfondsfonds schützen vor Inflationsrisiken und liefern langfristig Wertzuwächse, die kaum eine andere Anlageklasse erwarten lässt.

Donnerstag, 21. August 2014

Anlagetipps Juli 2014 - Wachstumsfreundliche Geldpolitik sorgt für positive Stimmung am Aktienmarkt

Derzeit spricht nichts gegen Risiko Anlagen mit hoher Rendite. Die Geldpolitik zeigt sich wachstumsfreundlich und inflationsfrei. Optional sind die Renditen für Anleihen, sowie die Renditeaufschläge gesunken, was den Fokus gezielt auf den Aktienmarkt lenkt. Bei Aktien befindet sich die Neutralposition an unterer Grenze, die Aktienallokation im übergewichteten Spektrum. Auch wenn die Konjunktur etwas schwächer als erwartet war, zeigten sich die Märkte im Vorjahr mit positiven Tendenzen. Die Sommermonate sind ideal für einen Einstieg in den Aktienmarkt und eine derzeit sichtbare Übergewichtung der Liquidität weckt das Interesse.

Wo ist die Performance am besten?Nach wie vor sind Europa und die USA im Fokus. Aktien mit starker Dividende sind als Basisinvestment geeignet und präsentieren sich unter anderem beim DWS Top Dividende, beim Comgest Growth Europe Acc und beim Fidelity European Growth Fonds. Anleger sind in den Branchen Konsum, Gesundheit (Invesco Global Health Care), Technologie und mit Aktien aus der Industrie gut beraten, da hier das Wachstum mittelfristig als nachhaltig betrachtet werden kann. Auch Aktien im Energiespektrum (BGF World Energy Hedged) sind derzeit auf dem Vormarsch und nach langer Zeit aus ihrer Ruhephase erwacht. Im Bezug auf die Schwellenländer ist immer noch Vorsicht geboten. Die Konjunkturabschwächung, sowie Strukturprobleme in vielen Schwellenländern sind für kurz- und mittelfristige Anlagen als Risiko zu sehen. Auf langfristiger Ebene bieten sie durch ihre verhältnismäßig günstige Bewertung aber durchaus gute Perspektiven (Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A). Hier gerät Asien (Fidelity Funds - South East Asia Fund A) in den Blickpunkt und zeigt sich mit der besten Performance.

Unternehmensanleihen auf dem europäischen MarktDen Mittelpunkt aller Anlagen sollten Anleihen (DWS Invest Euro Corporate Bonds LC) des europäischen Marktes bilden. Auch wenn Unternehmensanleihen mit schlechterer Bonität eine aussichtsreiche Beimischung im Depot sind, sollten diese nicht primär in den Fokus gelangen und so ein hohes Risiko nach sich ziehen. Höherrentierende Anleihen von Unternehmen laut Bewertung der BBB Bonitäten sind ganz klar zu bevorzugen, auch wenn hier der Renditeaufschlag nicht so niedrig ist, wie es bei Anleihen mit einem höheren Risiko (Invesco Emerging Markets Bond II) auffällt. Auch bleiben Wandelanleihen (DWS Convertibles) weiterhin als Beimischung interessant.
Durch die lockere Geldpolitik der Zentralbanken und starke Anleihenmärkte haben alternative Fonds, wie der Man AHL Trend (EUR) D profitieren können. Nach einem schwachen Jahr 2013 liegt er seit Jahresbeginn mit knapp 13 Prozent im Plus.

Man AHL Trend (EUR) D

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Werbung

Mittwoch, 6. August 2014

Anlagekommentar Juli 2014 - Erholung der Eurozone mit Einschränkungen


Das erste Quartal zeigte sich schwach, wobei das Vertrauen in eine neutrale und konstant wachsende Budgetpolitik sich trotzdem zeigt. Die Erholung der Eurozone ist zu beobachten, auch wenn die Annäherung an ein positives Wachstum eher langsam erfolgt.

Verhalten aber positiv - das Wachstum im BlickpunktDer Einkaufsmanager-Indizes bestätigt das Wachstum auch ohne eine spürbare Beschleunigung. Der Umsatz im Einzelhandel hat sich im Rückblick auf die vergangenen Monate erholt, lenkt man den Blick auf die starken Länder der Eurozone. In Italien und Spanien wirken sich die Reduzierungen der Bilanzen und Zinssätze aber nachhaltig im negativen Bereich aus, sodass die gesamte Performance der Eurozone nur bedingt unter dem Aspekt der steigenden Tendenz zu betrachten ist.

Einkaufsmanagerindex Eurozone Mai 2014

Durch die zuletzt erfolgte Zinssenkung der EZB und klare Richtlinien in der Thematik der Kreditvergabe, soll diesem Problem entgegengewirkt und durch mehr Geld in der realen Wirtschaft eine euroweite höhere Performance erzielt werden.

Unternehmenskredite Entwicklung Zinsen April 2014


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Freitag, 1. August 2014

Verluste begrenzen und Gewinne laufen lassen

Viele Investmentfonds erreichen aktuell neue Höchststände und Anleger überlegen zu Recht, ob Sie erste Gewinne mitnehmen sollten. Über "Dynamische Limits" können Anleger bei ihren Depotbanken die Verluste kalkulierbar machen und bleiben gleichzeitig weiterhin investiert. Ganz nach dem Motto "Verluste begrenzen und Gewinne laufen lassen" erläutern wir Ihnen die Details für die technische Umsetzung.

Nutzung der Limitfunktion der Depotbank
Im Rahmen der Ihnen hier angebotenen Limitfunktion geben Sie zunächst eine Stop-Loss-Order ab. Zusätzlich geben Sie im Rahmen der Orderabgabe an, bei welchem Kursrückgang vom zukünftigen Höchstkurs des betreffenden Fonds - in Prozenten oder in der jeweiligen Fondswährung - der Verkauf Ihrer Fondsanteile ausgelöst werden soll. Ihr Stop-Loss Limit kann dabei in Abhängigkeit von der Kursentwicklung automatisch um den von Ihnen vorgegebenen Abstand (in Prozenten oder in der jeweiligen Fondswährung) zum Höchstkurs entsprechend des angegebenen Differenzwertes "nachgezogen" werden.

gewinne sichern

Beispiel für die Funktion der Limitfunktion
Aktueller Fondskurs liegt bei 58 EUR. StopLimit wird bei 55 EUR gesetzt.
Trailing StopLimit-Abstand absolut sind 3 EUR.

Im weiteren Verlauf steigt der Kurs bis auf 60 EUR.
Folge: Ihr Stoplimit wird automatisch auf 57 EUR angepasst.

Nun fällt der Kurs wieder auf 59 EUR.
Folge: Ihr Stoplimit bleibt auf 57 EUR stehen.

Im Verlauf steigt nun der Kurs der Aktie auf 62 EUR.
Folge: Ihr Stoplimit wird nun weiter auf 59 EUR angehoben.

Der Kurs der fällt nun wieder auf 59 EUR.
Folge: Das Trailing Stoplimit greift, es wird ein Verkaufssignal generiert

Die "Dynamischen Limits" können bei der FFB (FIL Fondsbank GmbH), comdirect, ebase, DAB Bank, AAB (Augsburger Aktienbank) und Cortal Consors genutzt werden.

Nicht nur auf die Technik verlassen
Dass Sie Ihre Gewinne auch gelegentlich mitnehmen müssen, um mit Wertpapieren Geld zu verdienen, sollte abschließend erwähnt werden. Grundsätzlich sollte auch zwischen direkten Anlagen, wie zum Beispiel Aktien und Investmentfonds unterschieden werden. Investmentfonds bieten die interessante Möglichkeit bei fallenden Kursen ratierlich nachkaufen zu können und man muss nicht unbedingt Anteile veräussern, wenn die Kurse fallen. Entscheidend ist der jeweilige Wirtschaftzyklus und der Investmentfonds in den investiert worden ist. Von daher kann eine Limitfunktion bei Investmentfonds auch zu einem Nachteil werden, wenn nur nach einem Kurswert eine Verkaufsentscheidung eingeleitet wird. Ein kompenter Berater kann hier Mehrwerte schaffen, in dem die Umstände für einen Kurseinbruch genau analysiert werden und erst dann passend zur persönlichen Anlagestrategie Entscheidungen getroffen werden.

 Lastminute-Express.de
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