Montag, 28. Juli 2014

EZB ergreift historische Maßnahmen wegen Deflationsrisiko

Am 5. Juni 2014 verschärfte die Europäische Zentralbank (EZB) den Krisenkurs und senkte die Leitzinsen auf den historischen Tiefpunkt von 0,15 Prozent. Auch der Spitzenfinanzierungssatz wurde von 0,75 auf 0,4 Prozent gesenkt und ein Einlagensatz von minus 0,1 Prozent geschaffen. Nun zahlen Banken einen Strafzins, möchten sie ihre Gelder bei der EZB parken und stellen sie nicht der realen Kreditwirtschaft zur Verfügung.

Mehr Gelder in Umlauf bringen ist gewünscht
Draghi erklärte in der letzten Ratssitzung, dass die Verschlechterung der perspektivischen Konjunktur, sowie die länger als gedacht andauernde Phase der niedrigen Inflation diese Maßnahmen als Notwendigkeit ansieht. Kredite sollen in die Realwirtschaft fließen und nicht von der EZB erhalten und im Anschluss bei der EZB geparkt werden. Durch den auf den ersten Blick gering anmutenden Strafzins werden Banken umdenken und in der Lagerung der Gelder wenig wirtschaftlichen Nutzen erkennen. Draghi ist sich seiner Entscheidung sicher und geht davon aus, das dieser Wink von den Banken verstanden wird und die Kreditvergabe ankurbelt.

Ein Maßnahmepaket gegen die Eurokrise
Die Eurokrise hat sich noch nicht stabilisiert, sodass die Maßnahmen aus Draghis Sicht notwendig waren und keinen Aufschub duldeten. Enthalten sind unter Anderem Optionen für längerfristige Refinanzierungsgeschäfte, sowie ein Ankaufprogramm transparenter und einfacher ABS. Der Rundumschlag von Draghi sorgte für Aufmerksamkeit. Die Maßnahmen für diesen Rundumschlag sollten nicht als Bazooka, sondern eher als eine Flotte von Killer Drohnen betrachtet werden soll. Diese erneute Lockerung der Geldpolitik schließt eine Rally von Wertpapieren ohne Risiko aus und erfolgte aus dem Grund in einer so umfassenden Form, weil kleine Ansätze und kaum spürbare Änderungen ihre Wirkung verfehlen würden.

DAX Entwicklung 2006 bis 2014

Welche Folgen haben die Mikro-Zinsen für Sparer und Verbraucher?
Die Börse feierte die Entscheidung der EZB mit einem Kursfeuerwerk und der deutsche Leit-Index DAX sprang um mehr als 100 Punkte nach oben und überschritt erstmals die 9.100-Punkte-Marke. Am 10. Juni 2014 schaffte er dann sogar erstmals die 10.000-Punkte-Marke. Für Anleger die in Tagesgeld, Festverzinsliche Papiere oder Staatsanleihen investieren, ist die Leitzinssenkung eine weitere Reduzierung der Guthabenzinsen. Dies hat zur Folge, dass die Inflationsrate die niedrigen Zinsen der Ersparnisse auf frisst. Diese Sparer werden mit zu niedrigen Zinsen ungefragt zur Entschuldung von Euro-Staaten herangezogen. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Streuung der Anlagen, um auch einen Kapitalzuwachs zu erzielen.

Festgeld-, Tagesgeld, Sparbriefentwicklung von 2006 bis 2014
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Montag, 21. Juli 2014

Der deutsche Sparer und die Niedrigzinsfalle

Der sichere Hafen ist im Bereich Anlagen des Deutschen liebstes Kind. Auch wenn man es besser weiß und unterdes Kenntnis über rentablere Anlageformen hat, werden die sicheren Häfen von den meisten Sparern nicht verlassen und somit weiter vor der Küste geschippert, anstatt sich in die tieferen Gewässer zu begeben. Laut Statistik sind 52,3 Prozent der Sparer überzeugt, dass die Zinsen dauerhaft niedrig bleiben und eine lohnende Sparanlage somit nicht zu tätigen ist. Die Anzahl der Sparer, die um dieses Phänomen wissen, hat sich seit dem Herbst 2013 um 6,3 Prozent erhöht. Tagesgeld und Festgeld wird von einem Viertel der Befragten als nicht rentable Anlage betrachtet, möchte man längerfristig sparen und sein Geld vermehren. Dennoch halten 19,6 Prozent der Sparer an diesen Anlageformen fest und nehmen lieber die niedrigen Zinsen, als ein höheres Risiko in Kauf.

Inflationsauswirkung_auf_das_sparverhalten_2014

Der Fokus auf Tages- und Festgeld steigtAuch wenn der Anstieg der Sparer im Tages- und Festgeld nur 0,5 Prozent ausmacht, ist ein weiterer Anstieg nicht ausgeschlossen. Für Privatanleger ist die kalte Enteignung nackte Realität und sollte zu einem Handlungsbedarf führen. Lediglich 8,6 Prozent der risikobewussten Anleger seien auf der Suche nach Alternativen und informieren sich über Aktien und Anleihen. Auch das Konsumverhalten steigt. Anstelle sich mit niedrigen Zinsen abzufinden und sein Geld praktisch der Inflation preiszugeben, werden hochpreisige Anschaffungen und somit eine Investition in Sachwerte getätigt. Insgesamt hat sich der Anteil der Anleger ohne Wunsch nach Risiko um 3,2 Prozent auf insgesamt 60,9 Prozent aller Privatanleger erhöht. Hierbei spielen sowohl der Ausschluss aller Risiken, sowie die stetige Verfügbarkeit des Geldes eine übergeordnete Rolle. Eine Altersgrenze beim Wunsch nach mehr Sicherheit lässt sich nicht erkennen. Sowohl junge Anleger, als auch ältere Sparer halten am sicheren Hafen fest und möchten alle Verlustrisiken meiden.

Das Sparverhalten der Deutschen im Jahr 2014

Flexible Geldanlagelösungen im TrendBei der Befragung wünscht sich jeder zehnte Befragte für seine Geldanlage eine flexibel in unterschiedliche Anlageklassen und Regionen investierte Anlagestrategie, mit der jederzeit eine attraktive Rendite erzielt werden kann. Den Privatanlegern fällt es häufig schwer, selbst eine solche breit gestreute und auf regelmäßige Erträge fokussierte Anlagestrategie zusammenzustellen. Dafür sind Fondslösungen zu empfehlen und gewinnen bei experimentierfreudigen Sparern mittlerweile an Beliebtheit.

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Quelle: J.P. Morgan AM Income-Barometer

Montag, 14. Juli 2014

Anlagekommentar Juni 2014 - Wirtschaftswachstum und Inflation in Europa und den USA

Die Volkswirtschaften Europas, insbesondere in Deutschland und Großbritannien, konnten im ersten Quartal ein starkes Wachstum aufweisen. Anders verhält es sich in Frankreich und Italien. Hier war ein Rückschritt zu verzeichnen, sodass das ein Wachstum in der Eurozone lediglich um 0,2 Prozent verzeichnet werden kann. Dieser Wert ist geringer, als er zu Jahresbeginn prognostiziert wurde.
In der amerikanischen Wirtschaft ist das Konsumvertrauen gestiegen. Auch eine Verbesserung der Lage
am Arbeitsmarkt, ein Lohnanstieg und höhere Preise für Immobilien wirken sich positiv aus. Trotzdem zeigt sich das Wachstum der US-Wirtschaft mit einer schwächerem Performance als in vorangegangenen Zyklen.

Die Auswirkungen der Finanzkrise
Noch immer kann von einer vollständigen Erholung der Volkswirtschaften nicht die Rede sein. Die Finanzkrise hat ihre Spuren hinterlassen und auch der Inflationsdruck präsentiert sich gering. Die disinflationären Kräfte führen zu einer negativen Tendenz der Kapazitätsauslastung und der Vollbeschäftigung von Arbeitnehmern. Diese Kräfte wirken in Europa noch stärker, als es in den USA der Fall ist. Derzeit ist davon auszugehen, dass die Inflation in der zweiten Jahreshälfte ansteigt und sich so eine Verbesserung der Lage ergibt. Ob ein konstantes Wachstum und somit eine vollständige Erholung eintritt, ist derzeit aber noch nicht mit Prognosen belegbar.

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Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) wegen der geringen Inflation
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 5. Juni 2014 den Leitzins von 0,25 Prozent auf historisch niedrige 0,15 Prozent gesenkt. Der Einlagensatz, zu dem Banken kurzfristig Geld bei der Notenbank parken können, wird sogar auf minus 0,10 Prozent gesenkt. Damit ist der Einlagensatz seit Einführung des Euro erstmals unter Null Prozent gefallen. Wenn Banken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zukünftig Geld anlegen, müssen sie dafür zahlen.

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Folgen für die Sparer
Die Inflationsrate liegt schon seit einigen Jahren höher als der Zinssatz, den Verbraucher für sichere Geldanlagen wie zum Beispiel ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto bekommen. Banken und Sparkassen können sich noch günstiger bei der Europäischen Zentralbank (EZB) Geld besorgen. Damit sind sie noch weniger als bisher auf die Einlagen der Kunden angewiesen. Anleger müssen deshalb damit rechnen, sich zukünftig mit noch niedrigeren Zinsen zufrieden geben zu müssen.

 
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Donnerstag, 10. Juli 2014

Investmentfonds und Steuern - Ihre Gebrauchsanweisung für 2014

Als Anleger hat man auch häufig mit steuerlichen Fragen rund um die gewählten Investmentfonds zu tun. So spielt es durchaus eine Rolle, ob man bei ausländischen Fonds eine ausschüttende oder thesaurierende Tranche wählt. Mit der steuerlichen Seite seiner Geldanlage sollte sich jeder Anleger befassen.
Der Fondsanbieter Allianz Global Investors stellt Ihnen eine aktualisierte verständliche und anschauliche Broschüre zu dem Thema "Investmentfonds und Steuern 2014" für Privatanleger als PDF-Datei oder auch als Druckstück zur Verfügung. Eines der wichtigsten Anliegen war es, dem Verbraucher das zweifelsohne nicht immer ganz einfache Steuerrecht in einer verständlichen Form nahezubringen.

Dort finden Sie interessante Informationen zu:
  • Eine Art Gebrauchsanweisung für Investmentfonds
  • Prinzipien des Steuerrechts auf die Fondserträge angewandt
  • Die Berechnung der Abgeltungsteuer
  • Besteuerung von Ausschüttungen und Thesaurierungen
  • Befreiung von der Abgeltungsteuer
  • Ausländische Quellensteuern
  • Fondserträge in der Einkommensteuererklärung 2012
  • So füllen Sie die Anlage KAP für die Einkommensteuererklärung 2012 aus
  • Beantragen der Arbeitnehmer-Sparzulage
  • Beantragen der staatlichen „Riester-Förderung“
  • Anpassung des Investmentsteuergesetzes an das AIFM-Umsetzungsgesetz
  • Häufig gestellte Fragen
  • Steuer-ABC
Das PDF-Dokument können Sie >>HIER<< herunterladen. Für eine Bestellung des Druckstücks nutzen Sie bitte die eMail-Adresse info@anlage-top.de oder melden sich telefonisch unter +49 (621) 4608490 und hinterlassen Ihre Postanschrift. Auch auf anlage-top.de können Sie die notwendigen Kontaktdaten nachlesen.

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Samstag, 28. Juni 2014

Anlagetipps Mai 2014 – Weiterhin gute Performance bei Aktien

Anleihen mit längeren Restlaufzeiten haben seit Jahresbeginn eine bessere Performance als Aktien, die über eine kurze Restlaufzeit verfügen. Doch kann man von einer weiterführenden Veränderung noch nicht wirklich sprechen, sodass die grundlegenden Details auf dem Aktienmarkt sich unverändert zeigen. Die wirtschaftliche Erholung im europäischen Raum schreitet derweil weiter voran. Im ersten Quartal konnte die USA hingegen nur einen Abschwung vermelden, welcher aber temporärer Natur und von den Witterungsbedingten Details war. Auch China ist derzeit konjunkturell nicht so stark, kann diese Schwäche aber mit wirtschaftspolitischen Maßnahmen minimieren.

Aktuelle Tendenzen der Kernmärkte
In den kommenden Quartalen werden Aktien auch weiter auf dem Vormarsch sein, während Staatsanleihen der Kernmärkte nicht so gut abschneiden. Die wachstumsfreundliche Geldpolitik und die Einschätzung, dass Europa und die USA sich mittig im Konjunkturzyklus befinden, liefern hierfür die Argumente. In diesem Zeitraum präsentieren sich Anlagerisiken überdurchschnittlich, wodurch die Performance praktisch vorgegeben ist. Kurzfristige Treiber in den saisonal schwächeren Sommermonaten fehlen und auch die Ukraine mit ungelöster Krise nimmt Einfluss auf eine derzeit nur neutrale Bewertung. Der Fokus richtet sich weiter auf den europäischen und US amerikanischen Markt. Im Basisinvestment  sind global dividendenstarke Aktien (DWS Top Dividende) und Europa Aktienfonds (Comgest Growth Europe Acc oder Fidelity European Growth Fonds) zu bevorzugen. Anleger mit einer Präferenz zu Einzeltiteln sollten sich in den Branchen orientieren, deren Gewinne mittelfristig mit Nachhaltigkeit wachsen. Konsum und Gesundheit (Invesco Global Health Care), sowie Technologie und Industrie können hier punkten. Auch Energieaktien (BGF World Energy Hedged) befinden sich wieder im Wachstum, nachdem sie längere Zeit ungeachtet anhand ihrer Kursentwicklung blieben.

Der Einfluss der Schwellenlänger
Strukturprobleme und eine Schwächung der Konjunktur in verschiedenen Schwellenländern führen dazu, dass die Übergewichtung der aufstrebenden Aktienmärkte nicht verfrüht erfolgen soll. Die vergleichsweise günstige Bewertung zeigt aber auf, dass im Anlagenmix auch Schwellenländer durchaus eine Rolle spielen. Bevorzugt ist hier der asiatische Raum, der mit relativ starker und konstanter Konjunktur aufwartet (Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A).
Staatsanleihen haben sich nach ihrem starken Anstieg zu Beginn 2013 stabilisiert, wobei eine leicht rückläufige Tendenz seit Anfang diesen Jahres beobachtet wurde. In der Eurozone wird von einem moderaten Anstieg der Konjunkturerholung ausgegangen, da die wirtschaftliche Erholung schwächelt, die Inflation niedrig ist und die EZB keinen Handlungsbedarf im Bereich der Zinsen ansieht. Der Fokus auf bonitätsstarke Unternehmensanleihen (DWS Invest Euro Corporate Bonds LC) aus dem Euroraum ist somit zu bevorzugen und bietet auch aktuell die größte Sicherheit auf dem Aktien- und Anlagenmarkt.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.


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Dienstag, 10. Juni 2014

Anlagekommentar Mai 2014 - Langsame Erholung der europäischen Wirtschaft

Die Konjunktur entwickelt sich uneinheitlich. Die großen Volkswirtschaften in Deutschland (siehe folgende Grafik) und Großbritannien haben ein überdurchschnittliches Wachstum zu verzeichnen, was sich auf gesamt Europa auswirkt. Aktuell stehen dort die Zeichen auf Expansion. In anderen Ländern wie Frankreich, Italien oder Spanien ist das Wachstumspotential noch nicht auf dem richtigen Weg. Hier bedarf es noch einige Zeit und Anstrengungen, um ein nachhaltiges Wachstum zu erzielen.

Konjunkturzyklus in Deutschland

Insgesamt kann man derzeit von einer Erholung sprechen, wie die Entwicklung des Einkaufsmanager Indizes erkennen lässt (siehe folgende Grafik). Die Umsätze im Einzelhandel steigen, doch ist dies schon ein Grund für die Entwarnung? Auch weiter wird ein schnelles Wachstum in der Eurozone erwartet. Vergleichsweise sehr hohe Verzinsung von Bankkrediten und der Konsolidierung von Haushalten belasten zwar die Peripherie, doch ist nach aktueller Tendenz mit einer Besserung der Lage zu rechnen.

Einkaufsmanagerindex bis Oktober 2013

Maßnahmen der EZB – wo bleiben sie?Alle Blicke gleiten derzeit in Richtung der EZB und hoffen auf eine Lockerung der Geldpolitik. Mit einer nur sehr niedrigen Inflation von gerade einmal 0,5 Prozent (siehe folgende Grafik), ist sie nur marginal höher als der Leitzins, der derzeit immer noch bei 0,25 Prozent angesiedelt ist. Wenn die Inflation weiter auf einem Niveau unter 1 Prozent verharrt, sind unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen wie Anleihenkäufe als Eingriff der EZB in den Geldmarkt zu erwarten. Auch eine weitere Senkung des Leitzins bleibt derzeit nicht ausgeschlossen und könnte eine Lösung für die Problematik am Geld- und Aktienmarkt, sowie in der europäischen Wirtschaft und ihrer Lage sein.

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Donnerstag, 5. Juni 2014

Gefahr falscher Anlageentscheidungen durch niedrige Inflationsrate steigt

In Punkto Inflation wurden die Ziele der EZB nicht erreicht. Somit besteht in der Eurozone weiter die Gefahr, falsche Geldanlagen zu wählen und sich von einer Inflationsrate von einem Prozent irritieren zu lassen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Euroländern und auf globaler Ebene besteht kein Inflationsdruck und fallende Konsumentenpreise sind zu beobachten. Durch die Spekulation der EZB bezüglich einer 2 prozentigen Preisstabilität, steigern sich die Fragen zur künftigen Handlung der Notenbank enorm.

Maßnahmen der EZB - wo bleiben sie?
Von allen Seiten wird auf die EZB geblickt und gewartet, dass Maßnahmen ergriffen und das Vertrauen der Marktteilnehmer in die EZB gesteigert werden. Weiter bleibt die Kreditvergabe der Banken schwach, wobei die Nachfrage nach Staatsanleihen steigt und niedrige Renditen als Reaktion auf deflationäre Tendenzen gewichtet werden. Bei der Beobachtung von Draghi und der EZB fällt auf, dass diese sich weiter in Schweigen hüllen und nicht von einer Anpassung des Leitzins oder einer sonstigen Maßnahme sprechen.

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Die Inflationsrate - steigt sie wieder an?
Durch die niedrige Inflationsrate sind festverzinsliche Wertpapiere derzeit auf einem sehr niedrigen Niveau. Wenn die Inflationsrate wieder steigt, bleibt der Einfluss auf fällige Renditen bei Wertpapieren, aber auch bei Versicherungen mit festgelegter Verzinsung aus. Wer jetzt für den Lebensabend sparen und vorsorgen möchte, muss genau überlegen und prüfen. Eine gesunde Mischung mit Aktien, bzw. Aktienfonds ist für einen längerfristigen Vermögensaufbau anzuraten.

 
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