Erste Stimmen sprechen bereits von einer Rentenblase, dennoch kann man die Anlagekategorie "Renten bzw. Anleihen" nicht vollständig als Anlageinstrument ausblenden. In der Zukunft wird der Auswahlprozess der richtigen Rentenfonds von entscheidender Bedeutung sein. Als eine interessante Anlagekategorie sind die Investmentfonds, welche in den Bereichen Corporate Bonds und dabei insbesondere im Segment der High-Yields anlegen, zu sehen.
Die expansive Finanzpolitik sorgt für eine hohe NachfrageDurch die expansive Finanzpolitik seit der Finanzkrise und gezielte Regulierungen im institutionellen Anlagesegment, wurde eine hohe Nachfrage im Rentenmarkt ausgelöst. Da die Anlagen aus Sicherheitsaspekten verstärkt nachgefragt werden oder nachgefragt werden müssen (z.B. deutsche Lebensversicherer), sind die Renditen von Staatsanleihen und Unternehmensanleihen mit Investmentgrade gefallen. Es ist damit zu rechnen, dass diese Nachfrage in den nächsten Jahren nicht stark abnehmen, sondern wenn es nach der amerikanischen und japanischen Notenbank geht, mindestens konstant bleiben, oder gar noch ausgeweitet werden.
High Yield Anleihen haben noch ein interessantes Rendite-Risiko-VerhältnisAlternativ zu Investmentgrade-Anleihen lohnt sich ein Blick auf High Yield Anleihen. Obwohl diese naturgemäß in der Vergangenheit auch eine höhere Volatilität aufwiesen, ist das Rendite-Risiko-Verhältnis weiterhin äußerst interessant. Die Ausfallraten im High Yield Segment lagen Ende 2009 noch bei 11 Prozent, so sind diese bis heute auf ca. 2 Prozent gesunken. Auf einem historischem Durchschnittsniveau bewegen sich die Spreads und liegen damit deutlich über den negativen Realverzinsungen von Anlagekonten.
Auswahl von High-Yield Fonds als interessante AnlagemöglichkeitIn den letzten Jahren haben vor allem Unternehmen aus den Schwellenländern ihre Hausaufgaben gut gemacht. Sie profitieren von guten Wirtschaftsdaten der lokalen Regionen, aber auch von der niedrigen Fremdkapitalverzinsung. Folgende Investmentfonds sind für die Anlage in High Yield Anleihen zu empfehlen:
Sparinvest Emerging Markets Corporate Value BondDer Investmentfonds ist zwar noch nicht so lange am Markt, doch Sparinvest verfügt über eine exzellente und bewährte Expertise im Segment der Corporate Bonds und vor allem im Value-Investment-Ansatz. Das Fondsmanagement hat bei der Titelauswahl bisher eine hervorragende Arbeit geleistet. Unternehmensanleihen aus Schwellenländern und ein nachhaltiger und erfolgreicher Value Ansatz versprechen auch in Zukunft interessante Anlagemöglichkeiten. Geeignet ist der Investmentfonds als Beimischung für eine wachstumsorientiertes Anlageportfolio.
Weitere Informationen zum Investmentfonds finden Sie hier: mehr ››
Nordea 1- European High Yield Bond FundMit dem Investmentfonds partizipiert das Anlageportfolio an den positiven Wachstumschancen europäischer Unternehmen. Das Fondsmanagement von Nordea versteht es dabei, attraktive Hochzinsanleihen ausfindig zu machen und eine möglich geringe Ausfallquote zu wahren. Geeignet ist der Investmentfonds daher als wachstumsorientierte Beimischung auf der Rentenseite.
Weitere Informationen zum Investmentfonds finden Sie hier: mehr ››
Allianz High Yield Bond Extra 2017
Der Investmentfonds beteiligt sich insbesondere in hochverzinslichen Anleihen aus Europa und den USA. Dabei sollen nur Anleihen erworben werden, deren bestes verfügbares Bonitäts-Rating mindestens der Note B- (in der S&P-Systematik) entspricht. Der Anteil von Schwellenlandanleihen ist dabei auf 20 Prozent begrenzt. Die mittlere Restlaufzeit des Portfolios wird grundsätzlich auf das vorgesehene Laufzeitende am 15. November 2017 ausgerichtet. Der Investmentfonds hebt sich im Gegensatz zu anderen Laufzeitfonds dadurch ab, dass ein Kauf- bzw. Verkauf während der Laufzeit weiterhin möglich ist.
Weitere Informationen zum Investmentfonds finden Sie hier: mehr ››
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"Insider-Infos" für Geld- und Sachwertanleger von heute und morgen
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Mittwoch, 4. September 2013
Anlagetipps August 2013 – Eine lockere Geldpolitik positiv für Aktienmärkte?
Die Spatzen riefen es bereits von den Dächern, nur Fed-Präsident Bernanke
hüllte sich in Schweigen. Die Geldpolitik in den USA und in Europa wird in den
kommenden Jahren locker bleiben und so für die Finanz- und Aktienmärkte als
positiver Faktor erhalten bleiben. Auch wenn die US Wirtschaft im vergangenen
Quartal an Schwung eingebüßt hat, geht man von einem Aufschwung im kommenden
Quartal aus und sieht positive Tendenzen.
Zukunftsmusik im Wirtschaftswachstum
Für die kommenden eineinhalb Jahre wird der Wirtschaft in der Eurozone eine weiter sinkende Tendenz bescheinigt (Comgest Growth Europe Acc). Im Anschluss soll es aber zu einem wirtschaftlichen Aufschwung kommen, wie sich Kenner der Finanz- und Aktienmärkte äußern. Mit einem Basisinvestment für Industrieländer (DWS Top Dividende), kann man sehr gut daran partizipieren. Investoren die jetzt neu an der Börse agieren möchten, sollten zumindest mit kleinen Beträgen oder einem Sparplan beginnen und nicht erst den Aufschwung der Aktienmärkte im vierten Quartal abwarten. Die Tendenz laut Statistik (siehe Grafik) der letzten 20 Jahre zeigt auf, dass die Sommermonate für die Aktienmärkte eher lau verlaufen, sich zum Jahresende aber wieder mehr Action zeigt und so eine rechtzeitige Investition sinnvoll ist. Es lohnt sich aber, derzeit vor allem die Aktienmärkte der Schwellenländer nur mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn sich die Performance nicht erschreckend zeigt, ist doch eine kleine Schwäche der Aktienmärkte von Schwellenländern zu erkennen (Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A oder Fidelity Funds - South East Asia Fund A). Mit einem monatlichen Sparplan kann man dennoch in den Schwellenländermarkt investieren, um von den gefallenen Kursen und derzeitigen Kursschwankungen zu profitieren. Hier erfolgte eine günstige Bewertung der Aktienmärkte, ohne aber eine Aussicht auf ein wirtschaftliches Wachstum benennen und so auf eine fundamentale Wende verweisen zu können.

Der Aktienmarkt ist derzeit eingepreist
Hohe Anstiege der Rendite sind aktuell nicht zu erwarten. Der US Markt hat nach einem Hoch der Renditen nun einen stabilen Lauf, da die lockere Geldpolitik die Aktienmärkte im US Bereich nun eingepreist hat. Im volkswirtschaftlichen Betrachtungswinkel sind europäische Anleihen (Templeton Global Bond) schwächer als US amerikanische Anleihen, sodass hier kein klarer Aufwärtstrend in der Rendite anzunehmen wäre. Ein Fokus auf die Aktienmärkte der Schwellenländer sollte nicht gänzlich ausgeschlossen werden und eignet sich vor allem für Aktionäre, die in der Laufzeit Geduld haben und so nicht auf eine schnelle und hohe Rendite spekulieren müssen. Selektive Optionen zum Kauf bieten sich derzeit in Schwellenländer Anleihen (Invesco Emerging Market Bond), sowie in Anleihen von Unternehmen (DWS Invest Euro Corporate Bonds LC) die aktiv im wirtschaftlichen Wachstum sind und expandieren.
wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.


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Zukunftsmusik im Wirtschaftswachstum
Für die kommenden eineinhalb Jahre wird der Wirtschaft in der Eurozone eine weiter sinkende Tendenz bescheinigt (Comgest Growth Europe Acc). Im Anschluss soll es aber zu einem wirtschaftlichen Aufschwung kommen, wie sich Kenner der Finanz- und Aktienmärkte äußern. Mit einem Basisinvestment für Industrieländer (DWS Top Dividende), kann man sehr gut daran partizipieren. Investoren die jetzt neu an der Börse agieren möchten, sollten zumindest mit kleinen Beträgen oder einem Sparplan beginnen und nicht erst den Aufschwung der Aktienmärkte im vierten Quartal abwarten. Die Tendenz laut Statistik (siehe Grafik) der letzten 20 Jahre zeigt auf, dass die Sommermonate für die Aktienmärkte eher lau verlaufen, sich zum Jahresende aber wieder mehr Action zeigt und so eine rechtzeitige Investition sinnvoll ist. Es lohnt sich aber, derzeit vor allem die Aktienmärkte der Schwellenländer nur mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn sich die Performance nicht erschreckend zeigt, ist doch eine kleine Schwäche der Aktienmärkte von Schwellenländern zu erkennen (Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A oder Fidelity Funds - South East Asia Fund A). Mit einem monatlichen Sparplan kann man dennoch in den Schwellenländermarkt investieren, um von den gefallenen Kursen und derzeitigen Kursschwankungen zu profitieren. Hier erfolgte eine günstige Bewertung der Aktienmärkte, ohne aber eine Aussicht auf ein wirtschaftliches Wachstum benennen und so auf eine fundamentale Wende verweisen zu können.

Der Aktienmarkt ist derzeit eingepreist
Hohe Anstiege der Rendite sind aktuell nicht zu erwarten. Der US Markt hat nach einem Hoch der Renditen nun einen stabilen Lauf, da die lockere Geldpolitik die Aktienmärkte im US Bereich nun eingepreist hat. Im volkswirtschaftlichen Betrachtungswinkel sind europäische Anleihen (Templeton Global Bond) schwächer als US amerikanische Anleihen, sodass hier kein klarer Aufwärtstrend in der Rendite anzunehmen wäre. Ein Fokus auf die Aktienmärkte der Schwellenländer sollte nicht gänzlich ausgeschlossen werden und eignet sich vor allem für Aktionäre, die in der Laufzeit Geduld haben und so nicht auf eine schnelle und hohe Rendite spekulieren müssen. Selektive Optionen zum Kauf bieten sich derzeit in Schwellenländer Anleihen (Invesco Emerging Market Bond), sowie in Anleihen von Unternehmen (DWS Invest Euro Corporate Bonds LC) die aktiv im wirtschaftlichen Wachstum sind und expandieren.
wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.
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Sonntag, 1. September 2013
Das deutsche Steuerrecht hat keinen direkten Zugriff auf ausländische Fondsgesellschaften, wodurch es bei ausländischen thesaurierenden Investmentfonds zu einer Doppelbesteuerung kommen kann. Deshalb sollten Sie bei der Fondsauswahl genau prüfen, ob der Investmentfonds auch als ausschüttende Tranche zur Verfügung steht und eher diesem den Vorzug gewähren. Über die ISIN kann man ganz einfach erkennen, ob ein Investmentfonds ausländisch ist oder nicht. Wenn die ISIN nicht mit DE anfängt, handelt es sich um einen ausländischen Investmentfonds. Im „Key Investor Information Document“ (KID) – auf Deutsch „Wesentliche Anlegerinformationen“ erfährt man, ob ein Fonds ausschüttend oder thesaurierend ist.
Kein Steuereinbehalt bei ausländischen InvestmentgesellschaftenDas deutsche Steuerrecht kann ausländischen Investmentgesellschaften keine Verpflichtung zum Steuereinbehalt, bzw. zur Zahlung auferlegen, wodurch der Einbehalt der Abgeltungssteuer auf die ausschüttungsgleichen Erträge (Thesaurierungen) an der Quelle unterbleibt. Für den Anleger steht auf der Fondsebene damit zwar der volle Ertrag zur Wiederanlage in den Investmentfonds zur Verfügung, dennoch sind die Erträge aus ausländischen thesaurierenden Investmentfonds in Deutschland abgeltungssteuerpflichtig. Am Geschäftsjahresende des Investmentfonds muss der Anleger die ihm zugerechneten ausschüttungsgleichen Erträge selbst in seiner Einkommensteuererklärung angeben und die Steuerschuld (Einkommensteuer bzw. Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) an das Finanzamt abführen.
Bei Veräußerung der Fondsanteile wird die (gesammelte) Steuerschuld einbehaltenBei einem Depot im Inland wird der Steuereinbehalt bei einem ausländischen Investmentfonds auf die laufenden ausschüttungsgleichen Erträge (Thesaurierungen) zum Zeitpunkt der Veräußerung oder Rückgabe des Investmentfondsanteils quasi nachgeholt. Die Besteuerung wird dadurch für das Finanzamt sichergestellt. Es entsteht somit bis zur Auflösung des ausländischen Investmentfonds eine Steuerstundung. Dieser Effekt kann in Einzelfällen sinnvoll sein, wenn man als Anleger z.B. Erträge in die steuerlich günstigere Besteuerung als Rentner verschieben möchte.
Wenn man als Anleger die ausschüttungsgleichen Erträge (Thesaurierungen) in seiner Einkommensteuererklärung angegeben und somit versteuert hat, kommt es durch den oben dargestellten Steuereinbehalt bei einem inländischen Depot zu einer Doppelbesteuerung der ausschüttungsgleichen Erträge. Im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung kann der Anleger dies dann wieder korrigieren, indem er nachweist, dass er die ausschüttungsgleichen Erträge ordnungsgemäß versteuert hat. Die einbehaltene Kapitalertragsteuer wird dann auf seine Steuerschuld angerechnet.
Quellensteuer- und Veranlagungsverfahren bei Depotführung bei einem inländischen Kreditinstitut
Interessante Information zur Besteuerung von Investmentfonds finden Sie auch im Artikel "Investmentfonds und Steuern - Ihre Gebrauchsanweisung"
Kein Steuereinbehalt bei ausländischen InvestmentgesellschaftenDas deutsche Steuerrecht kann ausländischen Investmentgesellschaften keine Verpflichtung zum Steuereinbehalt, bzw. zur Zahlung auferlegen, wodurch der Einbehalt der Abgeltungssteuer auf die ausschüttungsgleichen Erträge (Thesaurierungen) an der Quelle unterbleibt. Für den Anleger steht auf der Fondsebene damit zwar der volle Ertrag zur Wiederanlage in den Investmentfonds zur Verfügung, dennoch sind die Erträge aus ausländischen thesaurierenden Investmentfonds in Deutschland abgeltungssteuerpflichtig. Am Geschäftsjahresende des Investmentfonds muss der Anleger die ihm zugerechneten ausschüttungsgleichen Erträge selbst in seiner Einkommensteuererklärung angeben und die Steuerschuld (Einkommensteuer bzw. Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) an das Finanzamt abführen.
Bei Veräußerung der Fondsanteile wird die (gesammelte) Steuerschuld einbehaltenBei einem Depot im Inland wird der Steuereinbehalt bei einem ausländischen Investmentfonds auf die laufenden ausschüttungsgleichen Erträge (Thesaurierungen) zum Zeitpunkt der Veräußerung oder Rückgabe des Investmentfondsanteils quasi nachgeholt. Die Besteuerung wird dadurch für das Finanzamt sichergestellt. Es entsteht somit bis zur Auflösung des ausländischen Investmentfonds eine Steuerstundung. Dieser Effekt kann in Einzelfällen sinnvoll sein, wenn man als Anleger z.B. Erträge in die steuerlich günstigere Besteuerung als Rentner verschieben möchte.
Wenn man als Anleger die ausschüttungsgleichen Erträge (Thesaurierungen) in seiner Einkommensteuererklärung angegeben und somit versteuert hat, kommt es durch den oben dargestellten Steuereinbehalt bei einem inländischen Depot zu einer Doppelbesteuerung der ausschüttungsgleichen Erträge. Im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung kann der Anleger dies dann wieder korrigieren, indem er nachweist, dass er die ausschüttungsgleichen Erträge ordnungsgemäß versteuert hat. Die einbehaltene Kapitalertragsteuer wird dann auf seine Steuerschuld angerechnet.
Quellensteuer- und Veranlagungsverfahren bei Depotführung bei einem inländischen Kreditinstitut
| Quellensteuerverfahren | Veranlagungsverfahren | |
| Erträgnisausschüttung in- und ausländische Fonds | X | |
| Thesaurierung inländische Fonds | X | |
| Thesaurierung ausländische Fonds | X | |
| Rückgabe/Veräußerung von Fondsanteilen (Zwischengewinn und Veräußerungsgewinn nach deutschen Recht | X | |
| Vergütung zu viel bezahlter Abgeltungssteuer bei einem persönlichen Einkommensteuersatz von unter 25% | X |
Interessante Information zur Besteuerung von Investmentfonds finden Sie auch im Artikel "Investmentfonds und Steuern - Ihre Gebrauchsanweisung"
Dienstag, 27. August 2013
Anlagekommentar August 2013 - Steigende Konjunktur der Wirtschaft - mehr Sicherheit beim Wachstum?
In den vergangenen 6 Quartalen sank das Wirtschaftswachstum stetig, wie sich
auch in den Ausführungen des Einkaufsmanagerindex
zeigte. Nun hat sich das Wachstum zwar stabilisiert und zeigt zum ersten Mal
steigende Tendenzen auf, doch dürfte sich aufgrund der schwierigen
Finanzierbarkeit in den Krisenländern, wohl kaum eine ersichtliche und
notwendige Erholung aufzeigen.
Der Einkaufsmanagerindex lässt Schlüsse zu
Um mehr über eine tatsächliche Erholung zu erfahren und herauszufinden, welchen Stand das eigene Unternehmen hat, dient der Einkaufsmanagerindex als optimale Grundlage und transparente Basis. Die Einkaufsmanagerindex weisen in der Industrie zum ersten Mal seit längerer Zeit, ein Ergebnis von über 50 Punkten auf (siehe Grafik) und zeigen so auf dem europäischen Markt, sowie in Großbritannien ein Wirtschaftswachstum auf. Die Aktienveranlagungen steigen und schaffen das erste Mal seit Längerem eine Möglichkeit zur Beurteilung, dass sich eine, wenn auch minimale, Erholung im Wirtschaftswachstum aufzeigt.

Worüber Unternehmensumfragen Aufschluss geben
Die aufgezeigten Ergebnisse aus Einkaufsmanagerindex ergeben sich aus Unternehmensumfragen, die in regelmäßigen Abständen erfolgen und so einen Schluss auf die tatsächliche Wirtschaft zulassen. In den vergangenen Jahren war die Performance auf dem europäischen Markt weitaus niedriger angesiedelt, als vergleichsweise in den USA. Derzeit ist eine konjunkturelle Stabilisierung deutlich erkennbar und kann als Indiz für ein Wirtschaftswachstum genutzt werden, welches auch in den folgenden Monaten nicht nur stabil bleibt, sondern sich nach und nach steigert. Der Einkaufsmanagerindex zeigt einen Durchschnitt des Wachstums aus verschiedenen Unternehmen, welche an den Umfragen teilgenommen und so einen Einblick in ihre Wirtschaft und deren Steigerung gegeben haben.
Der Einkaufsmanagerindex lässt Schlüsse zu
Um mehr über eine tatsächliche Erholung zu erfahren und herauszufinden, welchen Stand das eigene Unternehmen hat, dient der Einkaufsmanagerindex als optimale Grundlage und transparente Basis. Die Einkaufsmanagerindex weisen in der Industrie zum ersten Mal seit längerer Zeit, ein Ergebnis von über 50 Punkten auf (siehe Grafik) und zeigen so auf dem europäischen Markt, sowie in Großbritannien ein Wirtschaftswachstum auf. Die Aktienveranlagungen steigen und schaffen das erste Mal seit Längerem eine Möglichkeit zur Beurteilung, dass sich eine, wenn auch minimale, Erholung im Wirtschaftswachstum aufzeigt.

Worüber Unternehmensumfragen Aufschluss geben
Die aufgezeigten Ergebnisse aus Einkaufsmanagerindex ergeben sich aus Unternehmensumfragen, die in regelmäßigen Abständen erfolgen und so einen Schluss auf die tatsächliche Wirtschaft zulassen. In den vergangenen Jahren war die Performance auf dem europäischen Markt weitaus niedriger angesiedelt, als vergleichsweise in den USA. Derzeit ist eine konjunkturelle Stabilisierung deutlich erkennbar und kann als Indiz für ein Wirtschaftswachstum genutzt werden, welches auch in den folgenden Monaten nicht nur stabil bleibt, sondern sich nach und nach steigert. Der Einkaufsmanagerindex zeigt einen Durchschnitt des Wachstums aus verschiedenen Unternehmen, welche an den Umfragen teilgenommen und so einen Einblick in ihre Wirtschaft und deren Steigerung gegeben haben.
Donnerstag, 22. August 2013
Neue Spielregeln für Offene Immobilienfonds
Am 22. Juli 2013 ist das neue Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) in Kraft
getreten. Damit wurde eine wichtige EU-Richtlinie zu den Offenen
Immobilienfonds berücksichtigt. Diese bringt erhebliche Einschränkungen für
die Anleger mit sich. Was Alt- und Neuanleger von Offenen
Immobilienfonds jetzt wissen sollten:
Für Bestandskunden:
Für Neukunden:
Darüber hinaus führt die gesetzliche Neuregulierung zu Einschränkungen bei der Übertragung von Fondsanteilen bei Offenen Immobilienfonds. Diese sind in der folgenden Übersicht zusammengestellt:
Laufende Sparpläne und wiederangelegte Ertragsausschüttungen werden ab dem 22. Juli 2013 als Neu-Anteile gekennzeichnet und unterliegen damit den neuen Regelungen. Daraus resultiert, dass der Anleger ein Jahr vorher den Verkaufsauftrag abgeben muss, ohne jedoch zu wissen, zu welchem Verkaufspreis der Fondsverkauf 12 Monate später ausgeführt wird. Eine Veräußerung der Geldanlage wird dadurch zu einem Lotteriespiel.
Was ist zu tunNoch nicht eingefrorene oder in Auflösung befindliche Offene Immobilienfonds sind als Anlage in der derzeitigen Niedrigzinsphase, immer noch ein gutes Anlageprodukt. Da Offene Immobilienfonds ausschüttende Anlagen sind, werden die zukünftigen Ertragsausschüttungen automatisch mit der Verfügbarkeitssperre von 24 Monaten belegt. Für Bestandskunden wäre eine einfache Option, die Ertragsausschüttungen nicht mehr im Immobilienfonds anzulegen, sondern als Barausschüttung in andere Investmentfonds neu anzulegen. So wird dies derzeit auch mit allen in Auflösung befindlichen Offenen Immobilienfonds gemacht und ist über alle gängigen Fondsplattformen umsetzbar.
Sparpläne sind in die Anlageform der Offenen Immobilienfonds nicht mehr zu empfehlen, denn es beginnt ja nach jedem Kauf erst einmal die Verfügbarkeitssperre von 24 Monaten und dies muss man dann für eine Verwendung des Anlagebetrages mit einfließen lassen.
Diese Überregulierung seitens der EU, wird sicher für die Anlageklasse der Offenen Immobilienfonds zu einem Nischenprodukt führen und sollte daher als Geldanlage für den normalen Anleger nicht mehr verwendet werden.
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Für Bestandskunden:
- Beim Kauf bis zum 21. Juli 2013 sind bis zu 30.000 EUR pro Halbjahr veräußerbar
- 12 Monate Kündigungsfrist für darüber hinaus gehende Beträge
Für Neukunden:
- Beim Kauf ab dem 22. Juli 2013 ist keine Verfügbarkeit innerhalb der ersten 24 Monate möglich
- Einführung einer einjährigen Kündigungsfrist
Darüber hinaus führt die gesetzliche Neuregulierung zu Einschränkungen bei der Übertragung von Fondsanteilen bei Offenen Immobilienfonds. Diese sind in der folgenden Übersicht zusammengestellt:
| Art des Übertrags | Bestandsschutz | Neue Haltefrist |
| Übertrag an ein Depot desselben Inhabers | X | |
| Übertrag von Einzeldepot in Ehegattendepot | X | |
| Übertrag im Rahmen von Erb-Angelegenheiten | X | |
| Übertrag aus Schenkung | X | |
| Übertrag aus Versicherung | X |
Laufende Sparpläne und wiederangelegte Ertragsausschüttungen werden ab dem 22. Juli 2013 als Neu-Anteile gekennzeichnet und unterliegen damit den neuen Regelungen. Daraus resultiert, dass der Anleger ein Jahr vorher den Verkaufsauftrag abgeben muss, ohne jedoch zu wissen, zu welchem Verkaufspreis der Fondsverkauf 12 Monate später ausgeführt wird. Eine Veräußerung der Geldanlage wird dadurch zu einem Lotteriespiel.
Was ist zu tunNoch nicht eingefrorene oder in Auflösung befindliche Offene Immobilienfonds sind als Anlage in der derzeitigen Niedrigzinsphase, immer noch ein gutes Anlageprodukt. Da Offene Immobilienfonds ausschüttende Anlagen sind, werden die zukünftigen Ertragsausschüttungen automatisch mit der Verfügbarkeitssperre von 24 Monaten belegt. Für Bestandskunden wäre eine einfache Option, die Ertragsausschüttungen nicht mehr im Immobilienfonds anzulegen, sondern als Barausschüttung in andere Investmentfonds neu anzulegen. So wird dies derzeit auch mit allen in Auflösung befindlichen Offenen Immobilienfonds gemacht und ist über alle gängigen Fondsplattformen umsetzbar.
Sparpläne sind in die Anlageform der Offenen Immobilienfonds nicht mehr zu empfehlen, denn es beginnt ja nach jedem Kauf erst einmal die Verfügbarkeitssperre von 24 Monaten und dies muss man dann für eine Verwendung des Anlagebetrages mit einfließen lassen.
Diese Überregulierung seitens der EU, wird sicher für die Anlageklasse der Offenen Immobilienfonds zu einem Nischenprodukt führen und sollte daher als Geldanlage für den normalen Anleger nicht mehr verwendet werden.
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Dienstag, 20. August 2013
Anlagetipps Juli 2013 – Veränderungen der Marktsituation durch Fed-Kommunikation
Durch die schrittweise Abänderung der Anleihenkäufe bis 2014, werden Sie an
die Marktsituation von 1994 erinnert. Auch wenn der Zinsanstieg der 10jährigen
US-Treasuries noch nicht, wie damals bei 6% angekommen ist, lassen sich durchaus
Parallelen ziehen und die Befürchtung aufkommen, das die Schwellenländer auch
diesmal in Mitleidenschaft gezogen werden. Derzeit ist ein Anstieg von 1,6% auf
2,6% zu verzeichnen. Bis zum Jahre 2015 bleibt eine Leitzins Erhöhung aus,
sodass ein Rentencrash wie vor fast 20 Jahren vielleicht zu umgehen ist.
Weitere Korrekturen an den Aktienmärkten
Temporäre Korrekturen in der Hoffnung einer restriktiveren Geldpolitik sind nicht außergewöhnlich. Eine Zinswende hat auch in der Vergangenheit nicht nur einmal stattgefunden und erfolgt im Zuge der Aussicht auf eine bessere Konjunktur. Ob sich allerdings die Geschichte wiederholt, bleibt bisher noch fraglich. Weder in Europa, noch in China ist ein gesteigertes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen. Derzeit ist die Korrektur an den Aktienmärkten noch nicht abgeschlossen, was auf der noch nicht ausreichend negativen Stimmung der Marktteilnehmer basiert. Eine Trendumkehr erfolgt immer dann, wenn der Kontra Indikator die Marktstimmung beeinflusst. Durch einen schrittweise erfolgenden Austritt aus der derzeit lockeren Geldpolitik wird erst bei verbesserten Konjunkturaussichten erfolgen, auch wenn der US-Dollar und der Euro bereits überverkauft sind. Stärkere Kursrückgänge sollten zum nachkaufen oder Aufbau neuer Positionen genutzt werden.
Wird sich die Börse ändern?
Aktuell ist es ratsam, die Aktienallokation auf die Industrieländer zu fokussieren (DWS Top Dividende oder AXA Rosenberg Global Small Cap Alpha Fund B Euro). Die Schwellenländer sind noch nicht von einer Trendwende gezeichnet, sodass hier bei der Investition und dem Aktienkauf Vorsicht geboten ist. Langfristig ist von positiven Aussichten für Aktien der Schwellenländer die Rede, sodass auch die Börsen im Auge behalten werden können (Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A oder Fidelity Funds - South East Asia Fund A) und es so möglich wird, bei Vorteilen der Marktsituation sofort zu reagieren und eine gezielte Anlagestrategie zu forcieren. Der US Aktienmarkt ist fundamental optimal gestützt, während die Märkte in Europa (Comgest Growth Europe Acc) dann aufholen werden, wenn die Konjunktur ansteigt und positive Tendenzen aufzeigt. Mittelfristige Unsicherheiten in Japan, lassen die Börse zwar nicht als Kerninvestment zu, zeigen jedoch die Möglichkeit auf, ergänzende Investitionen in Japan durchaus in Erwägung zu ziehen und ergänzend zu tätigen.
Bei der Investition in einzelne Aktien ist es weiterhin ratsam, sich auf zukunftsorientierte Branchen wie Konsumgüter, Technologie und Gesundheit (Janus Global Life Sciences Fund - A Euro acc) zu berufen. Auch die Investition in Energie (BGF World Energy Fund A2 EUR) sollten Sie nicht außen vor lassen und könnten die Option nutzen, da trotz geringem Branchenwachstum mit akzeptablen Dividenden zu rechnen ist. Hier spielt die politische Eskalation im nahen Osten eine nicht zu verkennende Rolle und wirkt sich positiv auf steigende Dividenden aus.
wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.
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Weitere Korrekturen an den Aktienmärkten
Temporäre Korrekturen in der Hoffnung einer restriktiveren Geldpolitik sind nicht außergewöhnlich. Eine Zinswende hat auch in der Vergangenheit nicht nur einmal stattgefunden und erfolgt im Zuge der Aussicht auf eine bessere Konjunktur. Ob sich allerdings die Geschichte wiederholt, bleibt bisher noch fraglich. Weder in Europa, noch in China ist ein gesteigertes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen. Derzeit ist die Korrektur an den Aktienmärkten noch nicht abgeschlossen, was auf der noch nicht ausreichend negativen Stimmung der Marktteilnehmer basiert. Eine Trendumkehr erfolgt immer dann, wenn der Kontra Indikator die Marktstimmung beeinflusst. Durch einen schrittweise erfolgenden Austritt aus der derzeit lockeren Geldpolitik wird erst bei verbesserten Konjunkturaussichten erfolgen, auch wenn der US-Dollar und der Euro bereits überverkauft sind. Stärkere Kursrückgänge sollten zum nachkaufen oder Aufbau neuer Positionen genutzt werden.
Wird sich die Börse ändern?
Aktuell ist es ratsam, die Aktienallokation auf die Industrieländer zu fokussieren (DWS Top Dividende oder AXA Rosenberg Global Small Cap Alpha Fund B Euro). Die Schwellenländer sind noch nicht von einer Trendwende gezeichnet, sodass hier bei der Investition und dem Aktienkauf Vorsicht geboten ist. Langfristig ist von positiven Aussichten für Aktien der Schwellenländer die Rede, sodass auch die Börsen im Auge behalten werden können (Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A oder Fidelity Funds - South East Asia Fund A) und es so möglich wird, bei Vorteilen der Marktsituation sofort zu reagieren und eine gezielte Anlagestrategie zu forcieren. Der US Aktienmarkt ist fundamental optimal gestützt, während die Märkte in Europa (Comgest Growth Europe Acc) dann aufholen werden, wenn die Konjunktur ansteigt und positive Tendenzen aufzeigt. Mittelfristige Unsicherheiten in Japan, lassen die Börse zwar nicht als Kerninvestment zu, zeigen jedoch die Möglichkeit auf, ergänzende Investitionen in Japan durchaus in Erwägung zu ziehen und ergänzend zu tätigen.
Bei der Investition in einzelne Aktien ist es weiterhin ratsam, sich auf zukunftsorientierte Branchen wie Konsumgüter, Technologie und Gesundheit (Janus Global Life Sciences Fund - A Euro acc) zu berufen. Auch die Investition in Energie (BGF World Energy Fund A2 EUR) sollten Sie nicht außen vor lassen und könnten die Option nutzen, da trotz geringem Branchenwachstum mit akzeptablen Dividenden zu rechnen ist. Hier spielt die politische Eskalation im nahen Osten eine nicht zu verkennende Rolle und wirkt sich positiv auf steigende Dividenden aus.
wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.
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Montag, 12. August 2013
Renditeanstieg bei Anleihen sorgt für Talfahrt bei Rentenfonds
Im Monat Mai hat sich der Anleihenmarkt mit einer erschreckenden Talfahrt
gezeigt. Während nur noch 41% aller Anleihen mit einem Wertzuwachs behaftet
sind, haben 193 von 560 Fonds in den Anleihen global ein Minus von 2% zu
verzeichnen. Bei einigen Portfolios betrugen die Einbußen sogar 5%. Die
Ergebnisse resultieren aus einer Überwachung im 4-wöchigen Zeitraum. Bisher galt
die Anleihe als sichere Investition. Diese Ergebnisse zeigen auf, das vor allem
Anleihen mit hoher Bonität kaum noch Kupons abwerfen und selbst bei einem
geringen Anstieg der Zinsen, zu einem hohen Kursverlust führen. Rentenfonds
profitierten von sinkenden Zinsen und hoher Rentabilität. Global investierende
Portfolios sorgten mit 8,4% pro Jahr für eine attraktive Rendite. Solche
Wertsteigerungen, berichtet Morningstar, gehören durch das niedrige Zinsniveau
der Vergangenheit an.
Die Rentenblase und ihre Auswirkungen
Warnungen vor der Rentenblase kursieren schon seit Monaten. Der Monat Mai war laut Angaben von Blomberg, der schlechteste Monat im Bereich Anleihen seit dem Jahr 2004. Auch Staatsanleihen haben im Mai ein Minus von 1,5% zu verzeichnen, wofür laut Experten das steigende Zinsniveau verantwortlich ist. Anfang Mai äußerte sich das Rekordtief mit 1,1%. In der Vergangenheit war bei den Anleihen mit einem Prozentsatz von 3,6% im Durchschnitt der letzten 20 Jahre zu verzeichnen. Auch wenn Sie immer häufiger vor der Rentenblase gewarnt werden, ist ein hoher Inflationsanstieg, welcher den Anstieg des Zinsniveaus rechtfertigen würde, derzeit noch nicht vorhersehbar. Die Notenbanken halten weiter an ihrer lockeren Geldpolitik fest, welche die Kurse von Anleihen stützt. Inwieweit sich der Anleihenmarkt in absehbarer Zukunft noch ändern wird und welche Auswirkungen die Rentenblase mit sich bringt, bleibt abzuwarten.
Staatsanleihen sind nicht risikolos
Die Schuld am niedrigen Zinsniveau tragen eindeutig die Notenbanken mit ihrer Form der Geldpolitik. Auf längere Sicht könnte sich die Zuwachsrate des nominalen BIP als Anhaltspunkt für langfristige Renditen ohne Risiko erweisen. In vielen Ländern hat die unorthodoxe Geldpolitik allerdings dafür gesorgt, das die Zuwachsrate unter dem Bruttoinlandsprodukt liegt. Die Renditen würden sich erhöhen, wenn das aktuelle Niveau bei Anleihen um 200 - 300 Basispunkte überstiegen würde. Nur wenn eine geldpolitische Änderung ansteht und die laxe Geldpolitik der Notenbanken in andere Bahnen gelenkt würde, haben die Anleihen wieder eine Aussicht auf Stabilität und attraktive Renditen. Bis dahin müssen Sie sich als Anleger damit sozialisieren, dass die Renditen der Anleihen nicht selten unter dem Wert der Inflation liegen und so durch niedrige Kurse mit Verlusten aufwarten können.

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Die Rentenblase und ihre Auswirkungen
Warnungen vor der Rentenblase kursieren schon seit Monaten. Der Monat Mai war laut Angaben von Blomberg, der schlechteste Monat im Bereich Anleihen seit dem Jahr 2004. Auch Staatsanleihen haben im Mai ein Minus von 1,5% zu verzeichnen, wofür laut Experten das steigende Zinsniveau verantwortlich ist. Anfang Mai äußerte sich das Rekordtief mit 1,1%. In der Vergangenheit war bei den Anleihen mit einem Prozentsatz von 3,6% im Durchschnitt der letzten 20 Jahre zu verzeichnen. Auch wenn Sie immer häufiger vor der Rentenblase gewarnt werden, ist ein hoher Inflationsanstieg, welcher den Anstieg des Zinsniveaus rechtfertigen würde, derzeit noch nicht vorhersehbar. Die Notenbanken halten weiter an ihrer lockeren Geldpolitik fest, welche die Kurse von Anleihen stützt. Inwieweit sich der Anleihenmarkt in absehbarer Zukunft noch ändern wird und welche Auswirkungen die Rentenblase mit sich bringt, bleibt abzuwarten.
Staatsanleihen sind nicht risikolos
Die Schuld am niedrigen Zinsniveau tragen eindeutig die Notenbanken mit ihrer Form der Geldpolitik. Auf längere Sicht könnte sich die Zuwachsrate des nominalen BIP als Anhaltspunkt für langfristige Renditen ohne Risiko erweisen. In vielen Ländern hat die unorthodoxe Geldpolitik allerdings dafür gesorgt, das die Zuwachsrate unter dem Bruttoinlandsprodukt liegt. Die Renditen würden sich erhöhen, wenn das aktuelle Niveau bei Anleihen um 200 - 300 Basispunkte überstiegen würde. Nur wenn eine geldpolitische Änderung ansteht und die laxe Geldpolitik der Notenbanken in andere Bahnen gelenkt würde, haben die Anleihen wieder eine Aussicht auf Stabilität und attraktive Renditen. Bis dahin müssen Sie sich als Anleger damit sozialisieren, dass die Renditen der Anleihen nicht selten unter dem Wert der Inflation liegen und so durch niedrige Kurse mit Verlusten aufwarten können.
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