Montag, 10. Juni 2013

Anlagetipps Mai 2013 – Der richtige Mix aus Anleihen und Aktien

Die Weltwirtschaft zeigt sich ähnlich wie in den Jahren zuvor: Das Wachstum in den USA ist stabil, die Wirtschaft in Europa schwach. Schwellenländer erzeugen gesamt betrachtet über zwei Drittel des Weltwachstums und trotz der Konjunkturschwächung trägt China den größten Teil zum Weltwirtschaftswachstum bei. Gesamt weisen die jüngsten Zahlen auf eine globale Wirtschaftsschwächung hin, in Europa setzt sich die Rezession weiter fort.

Chancen für die Aktienmärkte
Solange die sich die Wirtschaft außerhalb von Europa stabil zeigt, die unternehmerischen Gewinne und die globale Wirtschaftsleistung zulegen, sind die Chancen für die Aktienmärkte stabil. Seit dem letzten Frühjahr zeigte der Aktienmarkt eine kräftige Rallye und Korrekturrisiken. Trotzdem ist eine neutrale Gewichtung der Aktien empfehlenswert. Der mittelfristige Ausblick ist positiv, wobei die Korrekturen den Ausbau- und Aufbau von Positionen anbieten. Der globale DWS Top Dividene Aktienfonds ist ein gutes Basisinvestment und auch die regionale Aktienallokation sollte positiv bewertet werden. Die Märkte in Europa sollten zulegen, sobald sich die Wirtschaft in Europa stabilisiert hat (Fidelity European Growth). Der Markt in den USA wird fundamental gestützt bleiben. Unverändert zeigt sich das Thema der Konvergenz und des Wachstums der Schwellenländer, das primär mit den Aktien der Unternehmen der Industrieländer umgesetzt wird. Diese zeigen einen hohen Umsatzanteil in den Wachstumsmärkten. Interessant bleiben die Anleihen von Unternehmen und Staaten aus den Schwellenländern, wie der Invesco Emerging Market Bond, sowie die Aktien der Magna Emerging Markets Dividend Fonds und Fidelity South East Asia.

Mittelfristiger Ausblick für die Sektor-Allokation
Für die Sektor-Allokation bleibt der mittelfristige Ausblick der zentrale Faktor. So profitieren die Unternehmen aus dem Bereich der Konsumgüter überdurchschnittlich von den hohen Umsätzen der Schwellenländern. Weniger stark profitieren die industriellen Unternehmen von diesen hohen Umsätzen. Der Technologie,- und Gesundheitssektor (Invesco Global Health Care) sollten auf mittelfristige Sicht hin eine positive Begünstigung erfahren. Unseres Erachtens werden sich die Qualitätsunternehmen weiterhin überdurchschnittlich positionieren. Die Energieaktien (BGF World Energy Hedged) bieten erst nach der Wachstumsbeschleunigung im wirtschaftlichen Bereich ein stärkeres Kurspotential, eignen sich aber vornehmlich als vielversprechende Dividendentitel. Im Bereich der Anleihen liegt die Konzentration auf dem Unternehmenssektor (Spängler Bond Corporate). Um solide Staats,- und Bankanleihen ergänzt, die eine mittlere Laufzeit aufweisen (Spängler IQAM SparTrust M), dienen sie dem Ziel, einen positiven Ertrag zu zeigen. Für Branchen, die einen schwachen Gewinnausblick prognostizieren, können Anleihen eine Alternative bilden. Unternehmensanleihen aus den Randmärkten der Eurozone können begrenzt beigemischt werden. Optisch erscheinen die Unternehmensanleihen wie der DWS Invest Euro Corporate Bonds LC niedrig, bieten aber attraktive Renditeaufschläge im Gegensatz zu den Staatsanleihen.

Dienstag, 4. Juni 2013

Anlagekommentar Mai 2013 – Gold nach dem Mini-Crash: Katzenjammer oder Kaufrausch

Gold wurde in den vergangenen Jahren häufig von den Investoren erworben, die den Hauptwährungen wie dem Euro oder dem U.S. Dollar wenig vertrauten. Als Ersatz für diese Währungen setzten diese Investoren auf das wertvolle Edelmetall. Zudem wird der Goldpreis durch die negativen Realzinsen, die unterhalb der Inflationsrate liegen, gestützt.

Entwicklung des Goldpreises
Der Goldpreis zeigte in den vergangenen beiden Jahren keinen merklichen Kursfortschritt. Trotzdem haben einige Investoren weiterhin auf diese Positionen gebaut und in das wertvolle Edelmetall investiert. Die Schuldenkrise in Europa hat sich nicht verschlimmert und ist auch nicht eskaliert. Auch die Sicherheitsbedürfnisse der Finanzmärkte sind nicht weiter angestiegen, weswegen Korrekturrisiken angelegt waren. Der Goldpreis hat im April einen Kurssturz erfahren. Das lag daran, dass entscheidende technische Unterstützungslinien bei 1.530 USD (siehe Grafik unten) durchbrochen wurden. Die Folge war ein starker Kurseinbruch beim Goldpreis. Zudem hat sich die asiatische Nachfrage auf das physische Gold konzentriert, was eine Folgerung aus den relativ günstigeren Preisen nach dem Kurseinbruch des Goldes gewesen ist. Diese erhöhte Nachfrage nach Gold führte dazu, dass sich der Goldpreis stabilisiert hat und es dadurch auch zu Lieferengpässen im Bereich von bestimmten Goldmünzen gekommen ist.


Stützung des Goldpreises durch Sicherheitsbedürfnis des Marktes
Der Goldpreis sollte durch die immer noch bestehenden Sicherheitsbedürfnisse des Marktes und die negativen Realzinsen weiter gestützt werden. Weiter dürften die stark angestiegenen Förderkosten in den letzten Jahren Kursrückgänge von Gold im überschaubaren Rahmen halten, sodass ein relativ stabiler Kurs die Folge sein dürfte. Für Anleger, die sicherheitsorientiert sind und wenig Risiko eingehen möchten, kann eine prozentual einstellige und somit geringe Gold-Allokation gerechtfertigt werden.

Attraktive Konstellationen und renditestärkere Ergebnisse
Anleger, die ihr Geld renditeorientierter anlegen möchten, dürften allerdings in ausgewählten Anleihen-Segmenten gut aufgehoben sein, auch wenn hier ein kleines Risiko impliziert sein kann. Auch bieten sich bei Aktien attraktivere Konstellationen zwischen dem Ertrag und dem Risiko und renditestärkere Ergebnisse können erwartet werden.

Sie interessieren sich für Gold- oder Silberanlagen, dann finden Sie hier mehr Informationen.

Freitag, 24. Mai 2013

Erfolgsrate bei Schiffsfonds langfristig erfolgreich

Mit 91,1% und 7,2% Vermögenszuwachs pro Jahr berichtet Fondsmedia über eine erfolgreiche Investition mit ansprechender Rendite. In die Auswertung für 2013 sind der Erfolg bezogen auf das Eigenkapital nach Steuer eingeflossen. Schiffsfonds können laut Bericht durchaus als sichere Anlage genutzt und für eine starke Rendite gewählt werden. Die einbezogenen Schiffe hielten die Rentabilität der Schiffsfonds im Durchschnitt 9,2 Jahre und sind somit als mittelfristige Anlage zu bezeichnen. Diese Auswertung basiert auf 729 Schiffsfonds von 30 Emissionshäusern.

Ein geringes Risiko wählen
Wenn Sie in Schiffsfonds investieren möchten, können Sie aufgrund der Statistik von einem verhältnismäßig geringen Risiko ausgehen. In der Vergangenheit ließen sich natürlich auch bei dieser Anlageform Stärken und Schwächen erkennen. Zwischen 1990 und 1999 war die Erfolgsrate mit 92,4% bisher am höchsten. Auch die durchschnittliche Haltedauer der Schiffsfonds hat sich um 50% erhöht, während die Performance im Jahr 2011 aber praktisch bei 0% lag. Erstaunlich zeigt sich, dass sogar Fonds die aus Insolvenzunternehmen stammen, mit einer deutlich sichtbaren Rendite für den Vermögenszuwachs sorgten und sich die Insolvenz nicht negativ auf die Schiffsfonds auswirkte. Bei einer Hochrechnung der Insolvenzen auf doppelte Menge ergibt sich eine niedrige Performance von nur 3,5%.

Fondsmedia deckt nur einen Teil am Markt
Diese Erkenntnisse beziehen sich allein auf die ausgegebenen Schiffsfonds von Fondsmedia. Aber auch bei anderen Anbietern dürften die Statistiken ähnlich und die Renditen hoch sein. Im derzeitigen Betrieb befinden sich 1.670 Fonds von etwa 100 Initiatoren. Auch 4 weitere Emissionshäuser haben rund 50 Fonds aufgelöst und konnten eine hohe Rendite für Investoren verzeichnen. Da sich diese Fonds sogar trotz Insolvenzen als rentable und sichere Investition auf dem Markt abzeichnen, gehören Schiffsfonds bei Investoren auch weiterhin in das Vermögensportfolio.

Lehren der havarierten Schiffsfonds für die Zukunft
Historisch betrachtet bleiben Schiffsfonds immer noch sehr erfolgreich – trotz der heftigen Marktturbulenzen in den vergangenen fünf Jahren. Die meisten Schiffsfonds gehen aus Liquiditätsgründen in die Insolvenz, da sie die Zins- und Tilgungskosten nicht mehr in voller Höhe erbringen können. Hier wurde in der Vergangenheit sehr viel mit zu hohem Fremdkapital von Banken agiert. Durch die Finanzkrise haben die Banken selbst Probleme bekommen und finanzieren heute nicht mehr zu den bisherigen Bedingungen. Deshalb sollte man um Angebote einen großen Bogen machen, wenn der Fremdkapitalanteil über 50% liegt. Weiterhin muss auf die Tilgungsmodalitäten geachtet werden. Wenn in den ersten Jahren nur Zinsen und keine Tilgung an das finanzierende Institut geleistet werden, ist dies ein Warnsignal, dass der Anbieter die Rendite schön rechnet.

Montag, 13. Mai 2013

Erstaunliche Erkenntnisse über antizyklische Fondsinvestments

Im Berliner Analysehaus Scope hat sich aufgezeigt, dass in elf von zwölf Fondskategorien eine Outperformance erzielt wurde, die vorher von hohen Verlusten geprägt waren. Untersucht wurde die Performance in zwei Zeiträumen mit sinkenden Tendenzen an den globalen Aktienmärkten. Einmal wurde der Zeitraum März 2004 bis Februar 2009 in Abwärtsphase, sowie der Zeitraum von März 2009 bis Februar 2013 in der Aufwärtsphase geprüft. Dabei lagen jeweils die Fondskategorien zugrunde, die mit den niedrigsten und höchsten Verlusten behaftet waren. Insgesamt standen 25% der in einer Fondskategorie aufgezeigten Fonds zur Prüfung.
Mit einem eindeutigen Ergebnis hat sich Scope wie folgt geäußert und meint, dass die zweite Periode bei den Fonds von Gewinnen geprägt war, die in der ersten Periode von maximalen Verlusten geprägt waren. Am Beispiel wäre zu erwählen, dass die Fondskategorie Aktien Europa vom schlechtesten Kurs der sich auf 60,54% belief, auf 82,10% gestiegen ist. Auch die schlechteste Fondskategorie mit einem Verlust von -47,45% in der ersten Phase der Prüfung, konnte im zweiten Zeitraum dank Aufschwungphase eine Performance von 66,69% erzielen.

Risiken durch Strategien sind hoch
Auch in den anderen Fondskategorien zeigen sich die Ergebnisse ähnlich. Ausgenommen hiervon ist die Schwellenländer Global Kategorie, welche in beiden Perioden mit schlechten Ergebnissen performte. Sehen Sie von dieser Kategorie ab und blicken auf die Scope Ergebnisse für antizyklische Strategien wird Ihnen auffallen, dass Fonds die in der ersten Periode mit maximalen Verlusten präsent waren, in der zweiten Periode durchschnittlich mit den besten Ergebnissen aufwarteten.
Das Risiko bei Fonds mit offensiver Ausrichtung ist höher, da diese in Auf- und Abwärtsphasen deutlich an Wert zu- oder abnehmen. Für die antizyklische Strategie sollten Sie sich nur entscheiden, sind Sie zum Risiko bereit und haben die Geduld, Down-Phasen zu überbrücken und auf einen Aufschwung zu warten. Das Konzept der Strategie begründet sich darin, genau im Zeitraum zwischen Ab- und Aufwärtsphase zu investieren und so Fonds günstig zu erwerben, worauf eine hohe Performance für maximale Rendite sorgt. Da sich die Rentabilität aber nur rückwirkend betrachten lässt, gehen Investoren mit dieser Strategie immer ein hohes Risiko ein und können Kursentwicklungen nicht vorhersehen.

Den richtigen Zeitpunkt erwischen
"Im Einkauf liegt der Segen" lautet ein Kaufmannssprichwort. Das richtige Verhalten in den Ab- und Aufwärtsphasen ist ein wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Fondsanlage. Es gibt jedoch selten den perfekten Zeitpunkt zum Ein- oder Aussteigen. Fondsanlagen haben jedoch den großen Vorteil, dass man ratierlich Anteilswerte erwerben kann und so bei einem Einstieg in einer Abwärtsphase regelmäßig die Kursschwankungen nutzen kann. Dies wird die Cost-Average-Methode (Durchschnittskosten-Effekt) genannt. Bei steigenden Kursen in einer Aufwärtsphase sollte man die monatlichen Käufe einstellen, damit sich die Fondsanlage mit den steigenden Kursen selbst weiter entwickelt.
Nun bedarf es noch einer ausreichenden Disziplin sich an die Anlagestrategie zu halten und in der Aufwärtsphase rechtszeitig die Gewinne zu realisieren, denn die nächste Abwärtsphase kommt bestimmt. Dann sollte man wieder antizyklisch investieren.

Montag, 6. Mai 2013

Warum folgen Anleger gerne der Masse

Der Mensch ist nachweislich ein Herdentier. Dies äußert sich nicht nur im Kaufverhalten und darin, dass Sie gerne besitzen wollen, was der Nachbar bereits hat, sondern auch in Spekulationen und bei Geldanlagen. Dabei werden häufig sehr hohe Risiken eingegangen und darauf gehofft, dass sich die Masse schon nicht irren und die richtige Entscheidung treffen wird. Der Wunsch nach Konformität ist ein Grund, warum Anleger der Masse folgen und so einen Trend ins Leben rufen, der sich nicht selten mit unvorhersehbar hohem Risiko aufzeigt und nur auf dem Herdentrieb, nicht aber auf Information und innerer Überzeugung folgt.

Eines der berühmtesten Beispiele für Herdenverhalten
Die Tulpenmanie in Holland war eine geplatzte Blase, in der Tulpenzwiebeln zum Spekulationsobjekt wurden. Durch die starke Nachfrage und einem knappen Angebot stiegen die Preise für Tulpenzwiebeln von 1636 bis 1637 um teilweise das 50-fache in astronomische Höhen. Auf dem Höhepunkt der Blase erreichten seltene Zwiebeln sogar einen Preis eines einem Amsterdamer Grachtenhauses. Spätestens hier wurde vielen der Irrsinn bewusst und die Angst vor fallenden Kursen führte zu Verkäufen. Es folgte ein fataler Crash und innerhalb von drei Monaten fielen die Preise um rund 90 %, ohne sich noch einmal zu erholen. Jüngere Spekulationsblasen angefeuert durch Herdenverhalten, sind die bekannte Dot Com-Blase zur Jahrtausendwende und das Platzen der Immobilienblase 2007 in den USA.

Massenanlagen erhöhen die Gefahr der Spekulationsblase
Der versierte Anleger kauft dann, wenn praktisch niemand Interesse an Aktien hat und nutzt die günstigen Angebote, sowie den Ankauf und die Anlage fernab der Herde. Durch den Hype von Massenanlagen erhöht sich das Problem der Spekulationsblase enorm. Hat der Nachbar sein neues Auto beispielsweise von einem Börsengewinn gekauft und tut das kund, sehen Sie sich ebenfalls dazu animiert, sich den Wunsch nach einem neuen Auto von einem Börsengewinn kaufen möchten. Auch wenn Sie vorher nicht über Aktien nachgedacht haben, hat Sie der Herdentrieb erwischt und sie folgen der Masse, die genauso wie Sie an der Börse spekulieren und hohe Renditen erhoffen.

Herdenverhalten gibt es nicht nur in BoomzeitenDas Herdenverhalten kann auch in fallenden Märkten fatal sein. So gaben beispielsweise Ende 2002 zahlreiche Anleger auf und verkauften ihre Aktien, da die Aktienkurse über zwei Jahre gefallen sind. Im Gegenzug flüchteten viele Investoren in die vermeintlich sicheren Häfen der Geldmarktfonds. Ungefähr zeitgleich fanden allerdings die Aktienmärkte ihren Boden und drehten nach oben, was zum Beginn einer fünf Jahre dauernden Rally führte. Wer damals der Masse folgte, musste zwar keine Verluste erleiden, aber die entgangenen Gewinne waren mindestens genauso schmerzlich.

Trends vermindern die Gewinne
Der Hype bei Anlagen könnte schon als neuer Trend gesehen. Experten warnen davor, bei Geldanlagen der Masse zu folgen und die eigene Individualität gänzlich in den Hintergrund zu drängen. Durch unüberlegte Spekulationen aufgrund von Anlagen in der Masse, verringern sich die Gewinne des Einzelnen. Auch die Spekulationsblase rückt so in greifbare Nähe, da viele Anlagen nicht aus eigenem Kapital, sondern aus Krediten und somit aus nicht im Besitz befindlichen Geld getätigt werden. Bei Geldanlagen sollten Trends außen vor bleiben und mit dem Kopf entschieden werden.

Wie kann man sich davor schützen
Als wichtigen Punkt sollte man die eigenen Entscheidungen hinterfragen und analysieren sowie gegensätzliche Meinungen einzuholen. Weiterhin ist es sinnvoll nur in Branchen und Sektoren zu investieren, von denen man was versteht. So war beispielsweise Warren Buffett während der Dot Com-Blase nicht in Internettitel investiert, da er von diesen Unternehmen nach eigener Aussage zu wenig verstand. Der beste Schutz vor dem gefährlichen Herdenverhalten ist allerdings ein sorgsam aufgebautes, gut diversifiziertes Portfolio. Eine Strategie, in wenig korrelierte Anlageklassen zu investieren, hat sich in der Vergangenheit als äußerst stabil gezeigt und konnte langfristig attraktive Renditen erzielen.

Montag, 29. April 2013

Sachwertanlagen schützen vor einer drohenden Inflation

Im Gegensatz zu Papier sind Grund und Boden nicht unendlich vermehrbar und somit in ihrem Wert stabil. Von Henry Ford stammt das Zitat: "Land sollte man kaufen, denn das Produkt wird nicht mehr hergestellt“. Während der Anstieg der Inflationsrate Papiergeld entwertet, erhöht sich mit steigender Inflation der Preis für Grundstücke und Immobilien. Daher kann die Investition in Grundstücke oder eine Immobilie durchaus als solide und inflationssichere Anlage und Vorsorge für den Lebensabend betrachtet und gewählt werden.

Nicht nur in Deutschland überzeugen Investitionen in Immobilien
Wer nicht ortsgebunden investieren möchte, kann beispielsweise den Wachstumsmarkt Kanada für den Kauf von Grund und Boden wählen. Von der Finanzkrise der letzten Jahre blieb die kanadische Wirtschaft verschont und präsentiert sich stabil und sicher auf dem Markt. Auch für die Zukunft stehen die Prognosen positiv und sprechen dafür, dass Sie mit dem Kauf von Grund und Boden in Kanada durchaus einen aktiven Beitrag zur renditestarken Altersvorsorge und dem Schutz vor inflationärer Geldentwertung leisten können. Folgende Intentionen geraten immer mehr in den Fokus von potenziellen Anlegern in Sachwerten:

- die Investition erfolgt in einen natürlich begrenzten Sachwert
- bankenunabhängige Anlage mit hoher Sicherheit
- eigenkapitalbasierte Investition führt zu Eigentum
- solide Anlagewährungen werden bevorzugt
- politische und wirtschaftliche Stabilität in der Anlageregion ist gegeben und unabhängig von der Diversifikation des Vermögens in Europa

Steuerliche Vorteile in Kanada erhalten mit dem SOLIT Grund & Boden Kanada Fonds
In Kürze präsentiert der Fonds SOLIT Grund & Boden Kanada eine adäquate Möglichkeit für Anleger, die ihr Geld sicher investieren und von einer Streuung des Kapitals auf kanadischem Grund und Boden Gebrauch machen möchten. Schon mit einem geringen Investitionsbetrag können Sie durch dieses Angebot nicht nur eine hohe Rendite und steuerliche Vorzüge, sondern auch eine sichere Investition auf solider Basis wählen. Mit einem Mix aus Grundstücken von Freizeitarealen, Bauland und in der Forstwirtschaft genutzten Ebenen wird eine optimale Ergänzung der Fonds untereinander erzielt und so eine hohe Renditechance für den Anleger geschaffen. Da Sie in der atlantischen Provinz Nova Scotia investieren, agieren Sie fernab der Probleme in und um Europa. Die kanadische Gesellschaft steht nicht nur als alleiniger Eigentümer im Grundbuch der in den Fonds angebotenen Grundstücke, sondern investiert selbst auch zu 100% in ihre Angebote. Innerhalb von 5,5 Jahren werden alle in den Fonds präsentierten Grundstücke erschlossen und parzelliert. Dadurch erhöht sich der Wert für Investoren und es wird noch mehr Sicherheit geboten. Ebenso sind infrastrukturelle Aufwertungen in Form von Stromleitungen und Zufahrtsstraßen zu den in den Fonds enthaltenen Grundstücken geplant und werden im Zuge der Aufwertung realisiert.

Die Vorteile des SOLIT Grund & Boden Kanada Fonds im Überblick

- solide Realwert-Investition in kanadischen Grund und Boden
- Erwerb, Aufwertung und Veräußerung von Landarealen in Kanadas wirtschaftlich starker Ostküstenprovinz Nova Scotia
- Streuung über unterschiedliche Nutzungsarten (privat, gewerblich und forstwirtschaftlich) als Bauland, Freizeitareal sowie forstwirtschaftliches Nutzland
- Einkaufsvorteil durch Losgrößentransformation: Partizipation an hohen Losgrößen (große Areale) mit vergleichsweise geringen Zeichnungssummen
- zusätzlicher Inflationsschutz und Renditechancen für Euro-Investoren durch rohstoffbesicherte Fondswährung Kanadischer Dollar (CAD)
- hohe Investitionsquote von 93%
- kurze Laufzeit von prognostizierten 5,5 Jahren; geplantes Laufzeitende 31.12.2018
- jährliche Rückflüsse von prognostizierten 9% im Jahr 2014, steigend auf 41% im Jahr 2018.
- kumulierte Gesamtausschüttung bis zum 31.12.2018 von prognostizierten 126% (nach Steuern, vor Progressionsvorbehalt)
- reiner Eigenkapitalfonds und ist nur kurze Zeit verfügbar!

Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Fondsangebot.

Dienstag, 23. April 2013

Anlagetipps April 2013 – Aktienanlagen gewinnen an Gewicht

Im ersten Quartal diesen Jahres zeigt sich die Weltkonjunktur deutlich besser als im Schlussquartal 2012, das sich relativ schwach zeigte. Die erwünschte Stabilisierung der Konjunktur hat sich in der Eurozone noch nicht gezeigt. Trotzdem wird ein gemäßigtes Wachstum in der Eurozone ab der zweiten Jahreshälfte erwartet. Die Wirtschaft in den USA scheint die automatischen Ausgabenkürzungen, höheren Steuern und Benzinpreise verhältnismäßig gut zu verarbeiten. Das exportgestützte Wachstum in Japan wird durch die andauernde Yen-Schwäche begünstigt und Schwellenländer, hauptsächlich Asien, zeigen sich als weltwirtschaftlicher Wachstumsmotor.

Rolle der Aktienanlagen wird wichtiger
Aktienanlagen bilden in der Anlagestrategie eine zusehends größere Rolle, da an den Anleihenmärkten immer weniger interessante Anlagemöglichkeiten bestehen. Nach der Kursrallye der vergangenen Quartale befinden sich die Aktienmärkte jetzt am oberen Ende der taktischen Bewertungsbandbreite. Korrekturrisiken stehen nun zur Debatte. Im derzeit unwahrscheinlichsten Fall des konjunkturell spürbaren Rückschlags wäre mit einer schnellen Marktreaktion zu rechnen. Hier erachten wir allerdings allfällige Kursrückschläge als Kaufgelegenheit. Die regionale Aktienallokation zeigt sich global betrachtet gut diversifiziert und weist eine deutliche Übergewichtung an Qualitätstiteln auf.

Europas Märkte im Übergewicht
Europas Märkte dürften an Terrain gewinnen, wenn sich die wirtschaftliche Lage in der Eurozone stabilisiert hat. Das rechtfertigt auch die Übergewichtung Europas (Fidelity European Growth) gegenüber den USA. Global stellen die Emerging Markets Aktien, besonders aus Südostasien (Fidelity South East Asia, Magna Emerging Markets Dividend Fund) langfristig eine aussichtsreiche Beimischung dar. Auch der Gesundheitssektor (Invesco Global Health Care) zählt derzeit zu den technisch stärksten Branchen und zeigt sich durch defensive Qualitäten. Zu den weniger beliebten Aktien der Anleger zählen derzeit die Energietitel (BGF Worls Energs Hedged). Die teilweise attraktiven Dividendenrenditen der Energieaktien und der realtiv stabile Ölpreis sollten dazu beitragen, dass die Kurse eine relative Absicherung gegen Kursabfälle haben.

Basisinvestments für das Anlagensegment
Nach der Rallye der vergangenen Jahre werden die Erträge an den Anleihemärkten im Vergleich relativ niedrig sein. Hier fallen die Staats,- und Unternehmensanleihen mit guter Bonität auf (Spängler IQAM SprTrust M, Spängler Bond Corporate). Diese Werte sind Basisinvestment in einem Anleihensegment. Im höherverzinslichen Segment (Invesco Extra Income Bond) sollten die Unternehmensanleihen aber eine angemessene Rendite zeigen. Strategisch interessant bleiben Anleihen von Schwellenländern-Staaten, ebenso wie Unternehmen in Hart,- und Lokalwährungen (Invesco Emerging Markets Bond Fund) und Wandelanleihen.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.