Dienstag, 7. Februar 2017

Tech-Unternehmen als Wachstumsmotor

Die Top Ten der wertvollsten Unternehmen der Welt verdeutlichen ein klares Bild: Tech-Unternehmen überholen im Wert die lange Zeit unanfechtbar geltenden Mineralölkonzerne. Während der Öl-Gigant Exxon Mobile 2010 noch auf Platz 2 der wertvollsten Unternehmen der Welt war, wurde die Firma jetzt von Tech- Unternehmen wie Google, Amazon und Apple aus der Spitze gedrängt. Obwohl Exxon immer noch zu den Top Fünf der Welt gehört, scheint alles klar: Altbekannte Öl-Konzerne werden im Zuge der technischen Neuerungen von modernen Tech Unternehmen verdrängt.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit
Das moderate weltweite Wirtschaftswachstum und die effizientere Nutzung von Rohstoffen führen tendenziell zu einer sinkenden Nachfrage nach dem schwarzen Gold. Dennoch folgen einige Öl-Unternehmen nicht dem Wandel der Zeit und fördern weiterhin mit teuren Methoden, was zusätzlich Kunden in erneuerbare Energien treibt und die Nachfrage nach Öl weiter schmälert.

Birgt die Digitalisierung Ihrer Meinung nach eher Risiken oder Chancen für den deutschen Mittelstand?

Tech-Unternehmen gehören mittlerweile zu den wertvollsten Unternehmen der Welt
Durch den digitalen Fortschritt sind Tech-Unternehmen hingegen einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt, was deren Effizienz sowie die Förderung von Innovationen essentiell macht und die Tech-Unternehmen im Vergleich zu starren Mineralölkonzernen flexibel wirken lässt. Beim raschen Aufstieg der digitalen Riesen stellt sich jedoch die Frage, ob das Wachstum als nachhaltig bezeichnet werden kann und auf Dauer anhält. Bei der Betrachtung anderer traditioneller Branchen lässt sich erkennen, dass auch diese nach digitalen Aufstiegsmöglichkeiten greifen. Wie beispielsweise Tesla in der Automobilindustrie, erkennen auch andere Unternehmen, das ein Wandel eingesetzt hat und nutzen moderne Technologien, um sich im wahrscheinlich noch verschärfenden Wettbewerb weiter behaupten zu können.

Die Digitalisierung bietet weiterhin WachstumschancenDer harte Wettbewerb fördert zum einen die Innovationen sowie Qualität der angebotenen Produkte, welche unser Leben bereichern und vereinfachen können. Zum anderen können Anleger in dem umkämpften Tech-Markt weiterhin hohe Renditen erzielen und ein aktiver Förderer des Fortschritts werden. Die Digitalisierung bietet auch in den nächsten Jahren enorme Wachstumschancen. Damit man als Anleger nicht auf Einzelwerte setzen muss, kann mit interessanten Fondslösungen aus dem Bereich breit differenziert werden.
  1. DNB Technology (WKN: A0MWAN) - Aktienfonds mit Fokus auf Technologieunternehmen
  2. QE Social Media & Technology Fonds (WKN A1154T) - offensiver Mischfonds mit Schwerpunkt Social Media, Technology und Robotic
  3. Pictet Robotics (WKN: A141RC) - Aktienfonds der primär in Firmen aus der Branche Robotics investiert

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Donnerstag, 2. Februar 2017

Fondsidee des Monats Dezember 2016

Cat-Bonds, für viele ein unbekannter Begriff, mit dem nicht zunächst Wertpapiere verbunden werden. Cat-Bonds bezeichnen grob gesagt Katastrophenanleihen von Rückversicherern, um sich gegen hohe Schadenszahlungen abzusichern. Versicherer greifen auf Rückversicherer zurück, die Versicherungen gegen Schäden von Wirbelstürmen, Erdbeben, Hochwasser und Vulkanausbrüchen versichern.

Rückversicherer sind daher Versicherer der Versicherer. Seit den verheerenden Katastrophen wie dem Hurrikan Katrina 2005 in den USA oder dem Erdbeben 2011 in Japan gefolgt von der Katastrophe in Fukushima ist klar, was für gewaltige Risiken in Milliardenhöhe eingegangen werden, welche im Schadensfall selbst finanzstarke Rückversicherer überfordern können. Zum Wappnen gegen mögliche Schäden geben die großen Rückversicherer Katastrophenanleihen raus, die an vorher festgelegte Schäden gekoppelt sind, wodurch das Risiko an Kapitalanleger weitergeben wird.
Die Anleger gehen eine Wette auf das Nichteintreten eines Schadenfalls ein und werden für die Annahme des Risikos in Form von einem Zins sowie einer Risikoprämie kompensiert. Anleger, die Cat-Bonds besitzen, hoffen daher auf keine oder nur geringe Schäden, um am Ende der Laufzeit die volle Auszahlung plus Zinsen und Risikoprämie zu erhalten. Das Risiko solch verheerender Katastrophen ist verhältnismäßig gering, aber im Falle des Eintretens eines festgelegten Schadens kann es zum Aufschub oder sogar zum Totalausfall der Anleihe kommen.

Ein weiterer Vorteil dieser Art von Anleihen ist die geringe Korrelation zu den Märkten. Mit Cat-Bonds kann daher Ruhe in das Portfolio gebracht werden. Für private Anleger gestaltet sich das direkte Erwerben von Cat-Bonds jedoch schwierig, da Rückversicherer die Papiere nur in großen Stückelungen anbieten und somit hauptsächlich institutionelle Investoren ansprechen. Die Katastrophenanleihen sind deshalb häufig OTC-Geschäfte (Over the Counter) und werden in der Regel an der Börse vorbei gehandelt. Käufer sind demnach Pensionskassen und Fonds. Auf letztere können Anleger frei zurückgreifen, um ihr Portfolio gezielt mit Cat-Bonds zu diversifizieren. Auch bei den Fonds wird Diversifikation groß geschrieben und in die unterschiedlichsten Cat-Bonds sowie Cat-Bonds nahe Fonds und Wertpapiere investiert, weshalb von mittelgroßen Katastrophen kaum etwas gespürt wird.

Vergleicht man die Cat-Bonds-Fonds mit vergleichbaren Investments auf der Verlustseite, wird eine höhere Stetigkeit, die mit geringeren Verlusten einhergeht, deutlich. Speziell in den Jahren 2015 und 2016 sind die großen Katastrophen ausgeblieben, weshalb Cat-Bonds-Fonds hohe Renditen erzielen konnten. Auch die diesjährige und mittlerweile beendete Hurrikansaison in Amerika hat keine hohen Ausfälle von Cat-Bonds mit sich gebracht. Wenn man als Anleger an marktunabhängigen Renditen interessiert ist, die von dem unwahrscheinlichen Eintreffen von Katastrophenschäden abhängig sind, dann kann von der Fondsgesellschaft CAIAC Fund Management AG die folgende Fondsempfehlung Plenum CAT Bond Fund R interessant sein.

Die Wertentwicklung des Plenum CAT Bond Fund R EUR der letzten knapp fünf Jahre zeigt die folgende Grafik:

Plenum CAT Bond Fund R EUR

Die Rendite des Fonds ist abhängig von dem Eintreffen oder nicht Eintreffen eines Katastrophenereignisses, z. B. eines Erdbebens. Wertpapiere werden von Versicherungen ausgegeben, um beim Eintritt eines vorher definierten Katastrophen-Ereignisses über ausreichend liquide Mittel zu verfügen. Der Anleger steht also keinem Emittentenrisiko gegenüber, sondern der Eintrittswahrscheinlichkeit der vorher definierten Katastrophe. Beim Nichteintritt des Ereignisses werden die Anleihen plus Risikoprämie und Zinsen zurückgezahlt. Kommt es zum Eintritt, kann es zum Aufschub oder Ausfall der Kapitalrückzahlung kommen. Durch die geringe Korrelation zum Markt und die spezielle Allokation eignet sich der Fonds als attraktive defensive Beimischung.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Montag, 30. Januar 2017

Anlagekommentar Dezember 2016 - Trumps Wahl bewegt die Aktienmärkte

Der Monat November hat an den Finanzmärkten für Turbulenzen gesorgt. Wie die internationalen Börsen von politischen und ökonomischen Faktoren verändert werden, hat Trumps Wahlsieg gezeigt und dabei Einflüsse der vergangenen Jahre deutlich in den Schatten gestellt. Vor der Wahl galt der neue US-Präsident bei der angelsächsischen Finanzaristokratie als immenses Übel für den Welthandel und die Kapitalmärkte. Nach der Wahl nahm die Gesinnung eine ganz andere Richtung ein. Aktuell spricht man von Trump in Form einer fiskalischen Stimulation und einem Synonym für die Deregulierung. Verantwortlich dafür sind die Kursbewegungen, die Hoffnung geben und die neue Legislaturperiode in einem ganz anderen Licht betrachten lassen. Ob sich die Hoffnung bestätigt oder ob es sich um ein kurzes Strohfeuer nach der Wahl handelte, werden die nächsten Wochen und Monate sowie de Zeit nach Trumps Amtsantritt zeigen.

Dividendenstarke Qualitätsaktien fahren Verluste ein
Die einzelnen Sektoren an den Aktienmärkten wurden von extremen Bewegungen geprägt und entwickelten sich mit unterschiedlichen Indexständen. Dividendenstarke Werte waren dem Ausverkauf preisgegeben, was sich vor allem in den Bereichen Pharma, Telekommunikation sowie Immobilien und Nahrungsmittel zeigte. Hingegen erlebten manche zyklischen Werte und Banken eine spürbare Aufwärtsdynamik in einem sehr kurzen und eigentlich für unwahrscheinlich gehaltenen Zeitraum. In den vergangenen Jahren hatten genau diese Aktien Kurseinbußen aufgezeigt und daher mit der Gegenbewegung besonders überrascht und für Aufmerksamkeit gesorgt.

DAX Entwicklung

Aufwirbelung der Zinsmärkte und dennoch keine Zinswende im Fokus
Nicht nur die Turbulenzen an den Börsen, sondern auch die Wahl Donalds Trumps zum mächtigsten Mann der Welt hat die Zinsmärkte aufgewirbelt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Renditen in den USA und in Europa angestiegen, doch ein leichter Abwärtstrend in den kommenden Monaten wird die Folge sein. Von einer nachhaltigen Zinswende ist anhand der privaten und öffentlichen Verschuldung nicht die Rede und die realen Zinsen zeigen sich größtenteils im negativen Bereich.

Ausblick:
Die Finanzmärkte richten sich weiterhin auf einen verbesserten Wachstumsausblick ein. Dieser wird getragen von besser ausgefallenen Wirtschaftsdaten, sowie von erwarteten Steuersenkungen und Ausgabenerhöhungen der neuen US-Regierung. Es bleiben dennoch beachtliche Unwägbarkeiten, wenn es um die Politik des neuen Präsidenten geht. An den Finanzmärkten ist seit Sommer 2016 ein Trend zum Umschichten in zyklische Aktienanlagen zu beobachten. Der japanische Aktienmarkt bietet für eine passende Anlagestrategie die Möglichkeit, sich taktisch zyklisch auszurichten.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.
Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:
  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
Anlagekommentar als eBook herunterladen

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Dienstag, 17. Januar 2017

Mit Konsum das Portfolio stärken

Für eine sinnvolle Diversifizierung des Anlageportfolios sind Konsumgüter als Beimischung in Betracht zu ziehen. Konsumgüter bringen einen besonderen Charme mit, denn auch in schwierigen Zeiten wird konsumiert. Und der wachsende Wohlstand der Emerging Markets lässt dort den Konsum jährlich zweistellig wachsen.

Junge und Ältere Menschen haben Ihre Marken
Sportschuhe von Adidas, Mobiltelefon von Apple und ein regelmäßiger Besuch bei McDonalds – so ließe sich die Konsumwelt der heutigen Jugend plakativ beschreiben. Bei Älteren Menschen ist es dann beispielsweise eher der Porsche oder der Samsung-Fernseher, der im Fokus der Konsumausgaben steht. Den Einzelhandel freut das. Insbesondere die Vorweihnachtszeit steht im Fokus, werden doch hier rund 25 Prozent des Jahresumsatzes erzielt.

Konsumausgaben privater Haushalte in Deutschland

So gibt jeder Deutsche aktuell 300,00 Euro im Durchschnitt für Weihnachtsgeschenke aus und die Tendenz ist steigend. Aber unabhängig von der Jahreszeit sollten Anleger den Konsumsektor nicht außer Acht lassen. Das hat mehrere gute Gründe.
  1. Aktien von Herstellern von Konsumgütern unterliegen in der Regel geringeren Schwankungen, zumindest dann wenn es sich um nichtzyklische Konsumgüter handelt. Dazu gehören beispielsweise Lebensmittel, denn gegessen wird immer – auch in Krisenzeiten. Und in solchen Zeiten legen beispielsweise Hersteller von Convenience Food zu. Wer sich einen Restaurantbesuch nicht (mehr) leisten kann, kauft eine tiefgefrorene Pizza – Aktionäre von Kraft Foods werden sich sehr darüber freuen.
  2. Zyklische Konsumgüter unterliegen zwar deutlicheren Schwankungen, da ihr Konsum stark von der Einkommenssituation abhängt. Das bedeutet aber nicht, dass ihr Absatz in wirtschaftlich schweren Zeiten gänzlich gegen Null geht. Läuft beispielsweise der Handyvertrag aus, wird in der Regel ein neues Telefon gekauft.
  3. Der Aufstieg der Schwellenländer. Dank neuer wirtschaftlicher Möglichkeiten steigt der private Konsum hier seit Jahren mehr als deutlich. Mehr Menschen können sich Konsumgüter leisten und tun dies auch. Ein Ende ist nicht abzusehen. So besitzt nach wie vor nur ein Bruchteil der chinesischen Bevölkerung beispielsweise einen Kühlschrank, der Aufholprozess ist hier in vollem Gange. Aber auch auf der Luxusseite ist hier seit Jahren ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.
  4. Die Marken spielen eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben. Wer einmal eine Coke trinkt, wird selten zu einem Noname Produkt wechseln. Wer die Vorzüge eines Apple Produktes kennen gelernt hat, wird auch im weiteren Leben dessen Produkte nachkaufen. Und wer einmal Porsche gefahren ist, wird später nur ungern auf dieses Fahrgefühl verzichten wollen. Das wissen die Hersteller und setzen alles daran, sich insbesondere in Märkten mit hoher bzw. steigender Kaufkraft zu positionieren und ihre Umsätze dauerhaft zu erhöhen.
Zwar weisen Investmentfonds mit einem Schwerpunkt auf Konsumgüter auch ein paar Risiken auf, wie beispielsweise in puncto Ausrichtung oder Marktrisiken, dennoch sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen. Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, langfristig von den Wachstumschancen dieses Sektors zu profitieren. Im Rahmen einer Depotoptimierung können diese Fonds Risiko und Ertrag verbessern.

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Montag, 9. Januar 2017

Fondsidee des Monats November 2016

Der Fonds BlackRock Multi Manager Alternative der Fondsgesellschaft BlackRock Investment Management (UK) Limited strebt mit seinem Multi Asset Konzept für alternative Investments eine unabhängige Kapitalentwicklung an. Für Anleger sind Hedgefonds sehr attraktiv, da sie neben einer breiten Diversifikation in verschiedene Sektoren eine geringe Korrelation zum Gesamtmarkt aufweisen. Gerade ein geringes Beta ist in Zeiten wie diesen wichtig, denn die früher als gegeben angenommene Korrelationen, z.B. die negative Korrelation zwischen Anleihen und Aktien, ist nicht mehr vorhanden.

Die Suche nach konstanten unkorrelierten Erträgen ist schon lange eröffnet und abhängig von Erfahrung in der Analyse und Selektion von Investments. Hier setzen Hedgefonds an, die Ihren Anlegern genau das versuchen zu bieten. Für Privatanleger ist es jedoch nicht unbedingt einfach in einzelne Hedgefonds zu investieren, da speziell in Deutschland die Annahme von Fremdkapital durch Hedgefonds beschränkt ist.

Die Wertentwicklung des BlackRock Multi Manager Alternative der letzten neun Monate zeigt die folgende Grafik:

BlackRock Multi-Manager Alternative Strategies Fund A4 USD

Hier vermag der "BlackRock Multi Manager Alternative Strategies Fund" anzusetzen. Der Fonds strebt mit seinem Multi Asset Konzept für alternative Investments eine unabhängige Kapitalentwicklung an. Aus einem riesigen Hedgefonds-Manager-Universum selektiert BlackRock Manager und Strategien aus, die in die Fondsstrategie integriert werden und den UCITS-Richtlinien entsprechen. BlackRock pflegt jahrelange Geschäftsbeziehungen zu den Hedgefonds Managern und engagiert sich aktiv, um Einblick in die Investments Kompetenz sowie die Struktur zu erlangen und die Entwicklung aktiv zu beeinflussen. Das im BlackRock Multi Manager Alternative erstellte Portfolio weist geringe Korrelationen zu den Aktien, Anleihen und Rohstoffen auf, was unabhängige Rendite für Anleger ermöglicht sowie mittels einer breiten Diversifikation Risiken verringert. Anleger haben mit dem BlackRock Multi Manager Alternative eine Komplettlösung für ein diversifiziertes Portfolio mit attraktiven alternativen Strategien als Beimischung.

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Montag, 2. Januar 2017

Anlagekommentar November 2016 - Neue Beeinflussung der Kapitalmärkte und ihre Auswirkung auf die Aktienmärkte

Im Oktober spielte die EZB die Hauptrolle im Geschehen an den Kapitalmärkten. Die Pressekonferenz diente der Vermittlung des Ergebnisses der Notenbank unter Führung von Mario Draghi, ab Dezember eine noch expansivere Geldpolitik anzukündigen und diese höchstwahrscheinlich auch durchzusetzen. Die Aktienmärkte reagierten positiv und es ließ sich deutlich erkennen, dass die Tiefstände der letzten Tage im September allein durch die Ankündigung in einem Hoch mündeten und deutliche Erholung aufzeigten. Die Mittelfristige Prognose zeigt keine Änderung der globalwirtschaftlichen Entwicklung auf. Für den Moment konnte Draghis Ankündigung beruhigen und die Performance an den Aktienmärkten beeinflussen. Doch ändert sie nichts an der Tatsache, dass die USA eine abschwächende Konjunktur bescheinigt und insbesondere von hohen Lagerbeständen und einem damit einhergehenden Rückgang der Produktion für die nahende Zukunft spricht. Auch Asien verfügt über hohe Lagerbestände und Überkapazitäten, die sich zum Beispiel im Wachstumsniveau der chinesischen Wirtschaft äußern. Hier war von 6,9 Prozent Wachstum die Rede, doch die Realität zeigt sich weit unter der Prognose.

Europas Unternehmen zeigen sich weiter mit wachsender Performance
In den Sommermonaten und im Frühherbst waren die weltweiten Aktienmärkte schwach, sodass die Erholung im Herbst deutlich spürbar war. Das begründet sich nicht zuletzt in der Alternativlosigkeit von Investoren, die auf keinem anderen Markt ähnliche Erträge wie beim Fokus auf Aktien erzielen. Konstante Anleger reduzieren ihre Bestände nicht und sind eher dazu bereit, eine Erhöhung zu avisieren und noch mehr Geld in den Aktienmarkt zu pumpen. Solange die Gewinne nicht enttäuschen, wird der Trend vorhalten und überzeugt gleichermaßen durch niedrige Inflationsraten und Zinssätze im Kontext zu steigenden Aktienkursen. Vor allem stabile Geschäftsmodelle aus der Immobilienwirtschaft und dem Gesundheitswesen, der Telekommunikation und Infrastruktur erweisen sich als deutliche Sieger und bleiben Favoriten. Der Jahresausklang bleibt freundlich und zeigt, dass der Wachstumskurs trotz angeschlagener globaler Konjunktur nicht gestoppt wird. Auch die Maßnahmen der EZB beeinflussen den Markt nachhaltig.

DAX Entwicklung

Anleihen ebenfalls beliebt und deflationssicher
Sicherheit erzielt man mit Anleihen, die fernab einer hohen Rendite und steigender Performance Deflationsrisiken mindern und dem Anlageportfolio beigemengt und hinzugefügt werden sollten. Beachten sollte man jedoch, dass die FED immer noch an Ihrer Zinserhöhung in diesem Jahr festhalten möchte.

Ausblick:
Der Ölpreis hat sich von den Tiefstständen Anfang des Jahres erholt , wodurch unter anderem die Inflation in den kommenden Monaten anziehen wird. Mittelfristig ist aber weiterhin wenig Inflationsdruck zu erwarten. In Bezug auf die kurzfristigen Zinsen kann man im Dezember 2016 und im Laufe des kommenden Jahres eine Anhebung der Leitzinsen in den USA erwarten. Auch der zu erwartende Anstieg der Inflation ist ein weiteres Argument für Zinserhöhungen. Im Dezember steht immer noch das Verfassungsreferendum in Italien auf der Agenda und von der EZB erwarten die Finanzmärkte von der nächsten Sitzung mehr Klarheit darüber, wie das im März 2017 auslaufende Anleihen-Kaufprogramm weitergeführt wird.

Anlagemärkte Entwicklung

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Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

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Mittwoch, 21. Dezember 2016

US-Präsidentenwahl 2016 - Einschätzung zum Ausgang der Wahl und den Auswirkungen für Anleger

Die Entscheidung ist gefallen. Donald Trump wird der nächste Präsident der USA. Ein historischer Tag in den USA, denn mit Donald Trump ist zum ersten Mal ein politischer Nobody zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. In der Wirtschaft wird seine Amtszeit sicher Spuren hinterlassen. Anleger fragen sich, ob nun stärkere Schwankungen programmiert sind? Sie finden hier eine erste Einschätzung zum Ausgang der Wahl und den Auswirkungen für Geldanleger.

Politische Börsen haben kurze Beine
„Politische Börsen haben kurze Beine“, sagen Börsianer, wenn politische Ereignisse die Marktentwicklung überschatten. Sie können mitunter starke Kursschwankungen auslösen. Allerdings dauern die Turbulenzen meist nicht lange wie jüngst die kurzfristigen Rückgänge nach dem britischen Referendum gezeigt haben. Der Grund: Für die Aktienkurse sind die langfristigen Gewinnaussichten der Unternehmen entscheidend. Und solange sich die Gewinnperspektiven nicht wesentlich ändern, erreichen die Kurse meist schnell wieder das vorherige Niveau. Auch das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen dürfte nur geringe Auswirkungen auf die langfristige Entwicklung der Aktienkurse haben. Zwar waren die Märkte nach dem Wahlausgang zunächst nervös, was sich aber im Laufe des Handelstages bereits wieder gelegt hat.

zu Statista - das weltweit größte Online-Statistik Portal

Wahrscheinlichkeit der Zinserhöhung sinkt
Als Erstes dürften sich die Folgen bei der Fed-Politik zeigen. So ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Dezember 2016 gefolgt von zwei weiteren Zinsschritten nach oben im nächsten Jahr dramatisch gesunken. Und der in Erwartung einer Zinserhöhung kontinuierlich gestiegene Dollar hat den Rückwärtsgang eingelegt. Beide Faktoren hätten das Ende des Bullenmarktes eingeläutet, das sich mit dem heutigen Ergebnis verzögern dürfte, denn nun ist mit einer Fortsetzung der lockeren Geldpolitik zu rechnen. Aber diese weithin bekannten Risiken für die Finanzmärkte haben sich durch das beispiellose Ausmaß an politischem Risiko verschoben.

Kurzfristig starke US-Dollar-Schwankungen
Kurzfristig können wegen der ungewissen künftigen Handelspolitik der USA auch stärkere Schwankungen des US-Dollars auftreten. Umfangreiche Konjunkturprogramme, die „Repatriierung“ von Kapital und eine protektionistische Politik sollten der US-Währung Auftrieb verleihen, besonders gegenüber dem mexikanischen Peso und dem Renminbi.

Kein zweiter Brexit-Schock nach Trump-Triumph

Die Politik wird im Kongress gemacht
Der US-Präsident braucht für alle politischen Vorhaben die Zustimmung des US-Kongresses, der aus Repräsentantenhaus und Senat besteht. Hat der Präsident die Mehrheit in beiden Kammern hinter sich, kann er extremere politische Maßnahmen durchsetzen. Dieses Risiko ist wahrscheinlich geringer, wenn eine Partei den Präsidenten stellt und die andere die Mehrheit im Kongress hat. Oder wenn die Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus bei verschiedenen Parteien liegen. Dass die Republikaner künftig über die Mehrheit in beiden Häusern verfügen, ist auch eine Chance, den politischen Stillstand der letzten Jahre in der amerikanischen Innenpolitik zu beenden.

US-Wirtschaft startet in guter Verfassung ins neue Jahr
Die US-Wirtschaft wird in guter Verfassung ins Jahr 2017 starten, und die positive Entwicklung dürfte in moderatem Tempo andauern. Günstige Beschäftigungslage, robuster Konsum und anhaltende Erholung am Häusermarkt dürften der Konjunktur Impulse geben. Allgemein lassen sich in den USA nach wie vor eine Fülle interessanter Anlagemöglichkeiten finden. Zu beachten ist jedoch, dass der Konjunkturzyklus ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat, denn die Gewinnmargen sind insgesamt hoch und auch die Kurs-Gewinn-Verhältnisse sind nicht gerade niedrig. Zudem könnten steigende Löhne und ein wachsender Zinsdruck in Kombination mit dem immer noch starken US-Dollar die Margen in einigen Bereichen schwächen.
Geldanleger sollten sich daher nicht nervös machen lassen. Wer versucht mit hektischen Käufen oder Verkäufen den Börsen ein Schnippchen zu schlagen, riskiert, sich stimmungsgeleitet und damit prozyklisch zu verhalten.

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Mit regelmäßigem Wertpapiersparen seinem Anlageziel schrittweise näher kommen
Heftiges Gewitter an den Börsen – was tun?