Montag, 23. Mai 2016

Die Deutschen sind Weltmeister im Sparen...

...aber nicht im Anlegen!
Es ist kein Geheimnis, dass die deutschen Anleger als risikolose Aktienmuffel gelten. Die Deutsche Bundesbank belegt dies in der aktuellen repräsentativen Studie zur Vermögensentwicklung für die deutschen Privathaushalte. Trotz guten Entwicklungen an den Finanzmärkten während der letzten Jahre bleiben immer mehr Anleger dem Spar- und Girokonto in großem Maße treu. Doch wer sein Geld lieber auf Sparkonten lagert, verpasst die Möglichkeit ein Vermögen aufzubauen.

Mit Spar- oder Girokonto kein Vermögenszuwachs
Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid  im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband, ist ein möglichst geringes Verlustrisiko für 83 Prozent der Befragten das entscheidende Auswahlkriterium bei der Kapitalanlage. Die Zurückhaltung bei der breiten Masse der Bevölkerung hat ihren Preis und scheint ein Grund für die steigende ungleiche Vermögensverteilung in der Gesellschaft zu sein. Die Deutsche Bundesbank kommt in einer Studie auf die Erkenntnis: Wer sein Geld lieber aufs Spar- oder Girokonto lagert, partizipiert nicht am Vermögenszuwachs in Deutschland.

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Anlage in Wertpapieren bringt Vermögenszuwächse
Nahezu jeder Haushalt hält eine Form von Finanzvermögen. Zwischen 2010 und 2014 ist der Anteil an Sparkonten zwar um 6 Prozent gefallen, aber gleichzeitig stieg auch der durchschnittliche Wert der Sparkonten an. Auch der Anteil festverzinslicher Versicherungsprodukte wie Lebensversicherungen ist nach wie vor gefragt und seit 2010 konstant. Während des gleichen Zeitraumes konnte der DAX bis zu 70 Prozent an Wert zunehmen und viele Anleger parkten ihr Geld lieber zu niedrigen Zinsen. Es zeigt sich das der Anteil von Haushalten die Aktien halten mit zehn Prozent äußerst gering ist. Der Anteil von Haushalten die Fonds besitzen ging von 2010 bis 2014 sogar von 17 % auf 13 % zurück. In den obersten Einkommensgruppen blieb der Aktienanteil bei 32 %, weshalb ohnehin schon vermögendere Haushalte überproportionale Vermögenszuwächse erzielen konnten. Es zeichnet sich auch ezeichnet in klarer Trend bei Haushalten mit geringem Vermögen ab. Anstatt das angesparte Kapital in den Kapitalmärkten anzulegen, stieg der Konsum für beispielsweise Autos nach dem Motto „Konsum statt Investition“ deutlich an.

Information ist wichtig
Mit der Studie der Deutschen Bundesbank wird wieder deutlich, dass der Kapitalmarkt für viele Haushalte nicht greifbar ist. Das Vermögen wird nicht geldpolitischen Veränderungen angepasst oder umgeschichtet. Das folgende eBook klärt in verständlicher Form über die aktuellen Chancen und Ereignisse auf.

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Die Studie „Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Vermögensbefragung 2014“ kann über den folgenden Link als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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Donnerstag, 19. Mai 2016

Substanzwerte mit Inflationsschutz

Die Deutschen haben auf der Suche nach rentablen Geldanlagen die offenen Immobilienfonds wiederentdeckt. Laut den Zahlen des Branchenverbands BVI (Bundesverband Investment und Asset Management e.V.) wurden in diese Anlageklasse im vergangenen Jahr rund 3,3 Milliarden Euro an frischen Investitionen eingezahlt. Dies ist ein Zuwachs von fast 75 Prozent gegenüber dem Jahr 2014. In den 3,3 Milliarden Euro sind auch Substanzauszahlungen im Wert von zwei Milliarden Euro enthalten, die von aufgelösten Immobilienfonds an die Anleger zurückflossen sind. Faktisch flossen damit 5,3 Milliarden Euro in offene Immobilienfonds.

Offene Immobilienfonds sind wieder gefragt
Die Kombination aus Sicherheit und Renditechance, was die offenen Immobilienfonds bieten, überzeugt offensichtlich wieder immer mehr Anleger. Im vergangenen Jahr lag die Wertentwicklung aller im BVI registrierten offenen Immobilienfonds bei durchschnittlich 3,3 Prozent und damit um einiges höher als bei den meisten Zinsanlagen. Auf Sicht von zehn Jahren erzielten die offenen Immobilienfonds laut BVI-Angaben einen Wertzuwachs von im Schnitt rund 40 Prozent und können mit den derzeit so gefragten Mischfonds durchaus mithalten, deren Zehn-Jahres-Performance im Schnitt zwischen 25 und 40 Prozent liegt.

Offene Immobilienfonds sind durch die Finanzkrise 2008/2009 unter die Räder gekommen
Offene Immobilienfonds waren bis zur Finanzkrise eine beliebte Anlageklasse, die in jedes Portfolio gehörte. Da viele institutionelle Investoren die offenen Immobilienfonds wegen ihren attraktiven und konstanten Rendite als "Geldparkplatz" genutzt haben, sind im Zuge der Finanzkrise durch die massiven Verkäufe der Einlagen, die offenen Immobilienfonds gezwungen worden, sich für den Kauf und Verkauf der Anteile zu sperren. Dadurch kamen die Anleger nicht mehr sofort an ihr Geld. Der Gesetzgeber hat auf die Verwerfungen im Zuge der Finanzmarktkrise und den offenkundig gewordenen Schwächen in der Konstruktion der offenen Immobilienfonds reagiert. Da es kein anderes Anlageprodukt gibt, das auch kleineren Vermögen erlaubt, gut diversifiziert und professionell gemanagt in den internationalen Immobilienmarkt zu investieren, hat man 2013 eine Reform diese Anlageklasse vorgenommen. Der offene Immobilienfonds seit der Reform 2013 unterscheidet sich von den Fonds der Vergangenheit am deutlichsten durch die höhere Sicherheit für Anleger aufgrund der Schockresistenz gegenüber schubartigen Anteilrückgaben, sowie durch die Betonung der Langfristigkeit des Investments.

Offene Immobilienfonds Entwicklung

Die Anlageklasse wurde nachhaltig reformiert statt kurzfristig korrigiert
Die Schwäche, dass das Fondskapital nicht börsentäglich verfügbar sein kann, wenn es langfristig in Immobilien gebunden ist, wurde durch die Mindesthaltedauer korrigiert. Dadurch bringt der offene Immobilienfonds nun erstmals die Auszahlungswünsche der Anleger mit dem Liquiditätsmanagement der Fondsgesellschaft in Einklang, denn der offene Immobilienfonds ist ein eher langfristiges Investment. Er eignet sich nicht für kurzfristig Interessierte oder als Geldparkplatz für institutionelle Anleger. Die Mindesthaltedauer beträgt nach dem Kauf der Fondsanteile 24 Monate. Zudem gilt eine einjährige Kündigungsfrist. Die Kündigung kann jedoch bereits innerhalb der 24-monatigen Mindesthaltedauer ausgesprochen werden.
Ein weiterer Vorteil von offenen Immobilienfonds ist der „eingebaute“ Schutz vor Geldentwertung durch Inflation. Denn offene Immobilienfonds investieren in Sachwerte wie Büro-, Gewerbe- oder Wohnimmobilien, die in der Regel von allgemeinen Preiserhöhungen profitieren und im Wert steigen.

Bitte beachten Sie, dass die früheren Wertentwicklungen ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung ist.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen

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Donnerstag, 12. Mai 2016

Fondsidee des Monats März 2016

Der Nordea Stable Return Fund wird still und heimlich immer größer und hat inzwischen bereits mehr als neun Milliarden Euro an Kundengeldern erhalten. An der Spitze des Mischfonds der skandinavischen Fondsgesellschaft Nordea stehen die Fondsmanager Asbjorn Trolle Hansen, Claus Vorm und Kurt Kongstedt. Sie sind sicher dem breiten Publikum noch weitgehend unbekannt, denn sie halten sich mit griffigen Aussagen, ob sich beispielsweise Aktien, Anleihen oder Gold besser entwickeln werden zurück. Das Anlageteam setzt vielmehr auf eine Strategie, mit der sie die Risiken im Portfolio gut austarieren möchte. Dabei ist es für sie nicht von Belang, in möglichst viele Anlageklassen zu investieren. Wichtig ist für das Anlageteam, dass der Nordea Stable Return Fund tatsächlich einen Diversifikationseffekt bietet. Sie investieren daher in Anlagen, die sich sowohl in der Hausse als auch in der Baisse gut entwickeln.

Der Nordea Stable Return Fund wurde im Jahr 2005, lange vor den heutigen turbulenten Zeiten, mit dem Ziel ins Leben gerufen, langfristige und stabile Erträge zu erwirtschaften. Mit einem Zuwachs von 57,3 Prozent in den vergangenen zehn Jahren, können die Ergebnisse des Nordea Stable Return Fund beeindrucken. Nur wenige ausgewogene Mischfonds erzielten in dieser Zeit höhere Erträge. So schwankungsarm wie der Nordea Stable Return Fund war jedoch kein vergleichbarer Mischfonds.

Die Wertentwicklung des Nordea Stable Return Fund der letzten zehn Jahre zeigt die folgende Grafik:

Nordea 1 Stable Return Fund AP-EUR

Mit dem Nordea Stable Return Fund bekommt man ein Basisinvestment in sein Portfolio. Durch seine Long Only-Strategie mit moderatem Risiko, der Aktien, Anleihen und Geldmarktinstrumente erfolgreich miteinander kombiniert, bietet er einen langfristig stabilen Ertrag. Der Nordea Stable Return Fund investiert nicht in miteinander korrelierte Anlageklassen und strebt an, das Kapital zu schützen. Der Nordea Stable Return Fund eignet sich deshalb optimal für Anleger, die konstante und moderate Erträge wünschen.

wichtiger Hinweis:Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.
Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw . Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:
  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London

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Mittwoch, 11. Mai 2016

Anlagekommentar März 2016 - Nervosität an internationalen Kapitalmärkten steht im Fokus

Der Februar sorgte für einige Unruhen, die sich vor allem in den Kurskorrekturen an den Aktien- und Kreditmärkten, sowie den Rohstoffmärkten äußerten. Die zweite Monatshälfte beruhigte jedoch und ließ die Nervosität der ersten Februarhälfte weichen. Die deflationäre Entwicklung im produzierenden Gewerbe bleibt Investoren nicht länger verborgen, da sich Überkapazitäten und fallende preise nachhaltig negativ auf die Unternehmensergebnisse auswirken. Die deutliche Senkung der Rohstoffpreise im Zusammenspiel mit der Abwertung der chinesischen Währung sprechen für ein enttäuschend niedriges Wachstum an den globalen Märkten.

Aktienanleger leben derzeit in großer Sorge
Die weltweiten Aktienmärkte bereiten Sorgen und sprechen für immer geringere Gewinnerwartungen bei den Anlegern. Die stärkste Gewinnrezession erlebt die USA und zeigt ein Ergebnis, das es in dieser Form seit 2009 nicht mehr gegeben hat. Exportstarke Unternehmen unterliegen einer besonders monumentalen Belastung, da der starke US Dollar bei Auslandsgeschäften für Wirtschafts- und Umsatz- sowie Gewinneinbußen sorgt. Andererseits signalisiert eine Arbeitslosenrate nahe historischer Tiefs, dass der US-Wirtschaftszyklus bereits weit fortgeschritten ist. Wenn kein deutlicher Zinsanstieg erfolgt, ist mit einem Ende des Aufschwungs nicht zu rechnen. Da auch die Erstanträge auf Arbeitslosengeld im Regelfall einen guten Indikator darstellen, ist die derzeitige Schwächephase am US-Markt wohl nur vorübergehend. Aber auch der erneut gesunkene Rohölpreis beeinflusst den Gewinnrückgang spürbar. Die Macht der Notenbanken lässt eine Begrenzung erkennen, da die Zinsen unterdes bei Null und tiefer angesiedelt sind. Eine weitere Absenkung der Zinsen ist in Europa derzeit nicht im Gespräch, würde die Banken aber enorm belasten und für eine Verschlimmerung der aktuellen Lage sorgen.

DAX Entwicklung

Zukunftsprognosen und perspektivische Marktaussichten
 Es wird nicht lange dauern, bis die Notenbanken dem japanischen Vorbild folgen und direkte Aktienkäufe tätigen. Noch handelt es sich nur um eine Vermutung, doch am Beispiel Japan hat sich gezeigt, dass eine Stabilisierung der Märkte mit dieser Praktik nicht ausgeschlossen ist. Die Aktienmärkte gleiten aktuell auf eine neue Schwächephase zu und sollten den Fokus von Anlegern primär auf Qualitätsunternehmen lenken. Bei Anleihen sieht es ein wenig besser aus, auch wenn die Renditen vor allem an den internationalen Rentenmärkten gefallen sind. Mittelfristig ist eine weitere Senkung unausweichlich, wodurch die Flucht in den sicheren Hafen aktuell die sinnvollste Praktik für Anleger ist. Viele Marktteilnehmer neigen derzeit zu einer hohen Risikoaversion, was aufgrund der Verwerfungen und sinkenden Tendenz der Märkte nicht ungewöhnlich scheint. Schon aktuell rentieren sich über 70 Prozent aller Anleihen der Länder und des Bundes im negativen Bereich, wodurch eine Investition wenig sinnvoll erscheint. Eine Stabilisierung ist aktuell in weiter Ferne und nicht ersichtlich.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:

Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.
Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:
  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London

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Dienstag, 3. Mai 2016

Investmentfonds und Steuern - Ihre Gebrauchsanweisung für 2015

Als Anleger hat man auch häufig mit steuerlichen Fragen rund um die gewählten Investmentfonds zu tun. So spielt es durchaus eine Rolle, ob man bei ausländischen Fonds eine ausschüttende oder thesaurierende Tranche wählt. Mit der steuerlichen Seite seiner Geldanlage sollte sich jeder Anleger befassen.

Der Fondsanbieter Allianz Global Investors stellt Ihnen eine aktualisierte verständliche und anschauliche Broschüre zu dem Thema "Investmentfonds und Steuern 2015" für Privatanleger als PDF-Datei oder auch als Druckstück zur Verfügung. Eines der wichtigsten Anliegen war es, dem Verbraucher das zweifelsohne nicht immer ganz einfache Steuerrecht in einer verständlichen Form nahezubringen.

Dort finden Sie interessante Informationen zu:
  • Eine Art Gebrauchsanweisung für Investmentfonds
  • Investmentfonds und Steuern auf einen Blick
  • Die Berechnung der Abgeltungsteuer
  • Besteuerung von Ausschüttungen und Thesaurierungen
  • Befreiung von der Abgeltungsteuer
  • Ausländische Quellensteuern
  • Fondserträge in der Einkommensteuererklärung 2015
  • So füllen Sie die Anlage KAP für die Einkommensteuererklärung 2015 aus
  • Beantragen der Arbeitnehmer-Sparzulage
  • Beantragen der staatlichen „Riester-Förderung“
  • Häufig gestellte Fragen
  • Steuer-ABC
Das PDF-Dokument können Sie hier herunterladen.
Broschüre herunterladen
Für eine Bestellung des Druckstücks nutzen Sie bitte die eMail-Adresse info@anlage-top.de oder melden sich telefonisch unter +49 (621) 4608490 und hinterlassen Ihre Postanschrift.

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Donnerstag, 21. April 2016

Weckruf für rentable Anlageformen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat es vorgemacht und Japans Notenbank (BoJ) folgte jetzt dem Beispiel. Sie verlangen einen Negativzins von den Investoren, die ihr Bares bei ihnen einlagern. Als erste deutsche Bank hat die relativ kleine Skatbank im Oktober 2014 Minuszinsen von 0,25 Prozent auf Sparguthaben über 500.000 EUR eingeführt. Mittlerweile sind auch große Banken dem Beispiel gefolgt und verlangen Negativzinsen hauptsächlich von Geschäftskunden, wenn es um große Anlagebeträge geht. Die Commerzbank überlegt jetzt, neben ihren Großkunden auch von ihren mittelständischen Firmenkunden einen Negativzins zu erheben. Selbst bei den Sparkassen ist der Negativzins mittlerweile ein Diskussionsthema.

An normale Privatkunden haben sich die Banken bisher nicht getraut
Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die erste Bank von ihren Privatkunden negative Einlagenzinsen etwa auf Kontokorrentguthaben oder Termingelder verlangen wird. Ein renommiertes Schweizer Geldhaus erwägt gerüchteweise, Negativzinsen einzuführen – zuerst für Großkunden, in einem zweiten Schritt auch für Otto Normalverbraucher. Wenn ein Institut damit anfängt, dürften die anderen Banken nachziehen, darin sind sich Marktbeobachter einig. So können die Negativzinsen in Höhe von 0,3 Prozent, die Geschäftsbanken mittlerweile für ihre Einlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zahlen, generell an Sparer weitergegeben werden.

Beliebteste Geldanlagemöglichkeiten (Besitz im Haushalt) in Deutschland von 2012 bis 2014

Möglichkeiten für Sparer um gegenzusteuernFür Sparer und Anleger könnte diese Entwicklung jedoch ein regelrechter Weckruf sein. In weiten Bereichen der Staatsanleihemärkte kam es zwischenzeitlich sogar zu negativen (!) Nominalzinsen. Dabei ist klar: Wer bei negativen Zinsen anlegt, verliert garantiert Geld. Vielleicht überlegt sich der eine oder andere dann doch, sein Kapital ein wenig rentabler anzulegen. Immer noch versauern in Deutschland Milliarden von Euro auf kaum verzinsten Tagesgeld- oder Termingeldkonten. Um ein wenig mehr Rendite zu erhalten, muss man nicht gleich zum Börsenprofi werden. Gut gemanagte Aktienfonds, Mischfonds oder vermögensverwaltende Fondslösungen bieten attraktive Alternativen.
In meinem Artikeln vom 21. September 2012 "Wie sinnvoll ist die finanzielle Repression für den Schuldenabbau?" und am 9. Dezember 2014 "Wie können sich Sparer vor Strafzinsen und Zinstief retten" habe ich das Thema bereits aufgegriffen. Die Anleger, welche damals meinen Tipps für eine sinnvolle Anlagestrategie gefolgt sind, konnten in dieser Zeit ordentliche Erträge erzielen.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sie erreichen mich telefonisch unter +49 621 4608490 oder Mail ok@anlage-top.de.

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Mittwoch, 13. April 2016

Fondsidee des Monats Februar 2016

Die meisten deutschen Anleger investieren in einheimische Aktien, europäische Aktien oder US-Werte. Viele lassen jedoch Aktien aus Australien, China, Japan oder Südkorea fast gänzlich liegen. Das Bruttoinlandsprodukt dieser vier Länder zusammengenommen ist vergleichbar mit der Europäischen Union (EU) oder den USA. Jedoch leben dort weitaus mehr Menschen als in der EU oder den USA. Für die Region Asien-Pazifik war in den vergangenen Jahren der Fidelity Pacific Fund von der Fondsgesellschaft Fidelity der beste Aktienfonds. Fondsmanager Dale Nicholls betreut den Fonds seit 2003 und überzeugt seitdem mit überdurchschnittlichen Leistungen. Als Besonderheit sollte beim Fidelity Pacific Fund erwähnt werden, dass sich Dale Nicholls bei der Zusammenstellung seines Portfolios wenig um seinen Index MSCI AC Asia Pacific kümmert.

Fondsmanager Dale Nicholls profitiert von seiner Vorliebe für Nebenwerte. Er verfolgt bei der Titelauswahl einen "Bottom-Up"-Ansatz. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf Unternehmen, die gemessen an den langfristigen Wachstumsaussichten, der Kapitalrendite und der Qualität des Managements besonders günstig bewertet sind. Bei der Beurteilung eines Unternehmens setzt er auf regelmäßige Besuche vor Ort um zu verstehen, wie sich jeder dieser Faktoren im Zeitablauf verändert, und um firmenspezifische Risiken aufzudecken. Dale Nichhat eine Präferenz für Unternehmen mit nachhaltigem Wettbewerbsvorteil. Diese sucht er besonders unter den kleinen und mittleren Firmen, deren potenzieller Wert vom Markt noch nicht richtig erkannt worden ist.

Die Wertentwicklung des Fidelity Pacific Fund der letzten dreizehn Jahre zeigt die folgende Grafik:
Fidelity Funds - Pacific Fund A (USD)

Beim Blick auf die Einzelwerte wird die Strategie schnell sichtbar. Dale Nicholls verzichtet beispielsweise auf Index-Schwergewichte wie China Mobile, Samsung Electronics, Taiwan Semiconductor oder Toyata, sondern bevorzugt Nebenwerte, die nicht im Index enthalten sind. Man findet in seinem Portfolio Werte wie die australische Spezialwerft Austal, der japanische Finanzwert Orix oder China Biologic Products oder der größte nicht staatliche chinesische Biotechwert. Der Fidelity Pacific Fund bietet Zugang zu einer Region, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Aussichten ein hohes Wachstumspotenzial hat. Der Fonds investiert gezielt in die aussichtsreichsten Unternehmen, die von nachhaltigen Entwicklungen und Trends in der Asien-Pazifik Region profitieren.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.
Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw . Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:
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