Dienstag, 3. Mai 2016

Investmentfonds und Steuern - Ihre Gebrauchsanweisung für 2015

Als Anleger hat man auch häufig mit steuerlichen Fragen rund um die gewählten Investmentfonds zu tun. So spielt es durchaus eine Rolle, ob man bei ausländischen Fonds eine ausschüttende oder thesaurierende Tranche wählt. Mit der steuerlichen Seite seiner Geldanlage sollte sich jeder Anleger befassen.

Der Fondsanbieter Allianz Global Investors stellt Ihnen eine aktualisierte verständliche und anschauliche Broschüre zu dem Thema "Investmentfonds und Steuern 2015" für Privatanleger als PDF-Datei oder auch als Druckstück zur Verfügung. Eines der wichtigsten Anliegen war es, dem Verbraucher das zweifelsohne nicht immer ganz einfache Steuerrecht in einer verständlichen Form nahezubringen.

Dort finden Sie interessante Informationen zu:
  • Eine Art Gebrauchsanweisung für Investmentfonds
  • Investmentfonds und Steuern auf einen Blick
  • Die Berechnung der Abgeltungsteuer
  • Besteuerung von Ausschüttungen und Thesaurierungen
  • Befreiung von der Abgeltungsteuer
  • Ausländische Quellensteuern
  • Fondserträge in der Einkommensteuererklärung 2015
  • So füllen Sie die Anlage KAP für die Einkommensteuererklärung 2015 aus
  • Beantragen der Arbeitnehmer-Sparzulage
  • Beantragen der staatlichen „Riester-Förderung“
  • Häufig gestellte Fragen
  • Steuer-ABC
Das PDF-Dokument können Sie hier herunterladen.
Broschüre herunterladen
Für eine Bestellung des Druckstücks nutzen Sie bitte die eMail-Adresse info@anlage-top.de oder melden sich telefonisch unter +49 (621) 4608490 und hinterlassen Ihre Postanschrift.

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Donnerstag, 21. April 2016

Weckruf für rentable Anlageformen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat es vorgemacht und Japans Notenbank (BoJ) folgte jetzt dem Beispiel. Sie verlangen einen Negativzins von den Investoren, die ihr Bares bei ihnen einlagern. Als erste deutsche Bank hat die relativ kleine Skatbank im Oktober 2014 Minuszinsen von 0,25 Prozent auf Sparguthaben über 500.000 EUR eingeführt. Mittlerweile sind auch große Banken dem Beispiel gefolgt und verlangen Negativzinsen hauptsächlich von Geschäftskunden, wenn es um große Anlagebeträge geht. Die Commerzbank überlegt jetzt, neben ihren Großkunden auch von ihren mittelständischen Firmenkunden einen Negativzins zu erheben. Selbst bei den Sparkassen ist der Negativzins mittlerweile ein Diskussionsthema.

An normale Privatkunden haben sich die Banken bisher nicht getraut
Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die erste Bank von ihren Privatkunden negative Einlagenzinsen etwa auf Kontokorrentguthaben oder Termingelder verlangen wird. Ein renommiertes Schweizer Geldhaus erwägt gerüchteweise, Negativzinsen einzuführen – zuerst für Großkunden, in einem zweiten Schritt auch für Otto Normalverbraucher. Wenn ein Institut damit anfängt, dürften die anderen Banken nachziehen, darin sind sich Marktbeobachter einig. So können die Negativzinsen in Höhe von 0,3 Prozent, die Geschäftsbanken mittlerweile für ihre Einlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zahlen, generell an Sparer weitergegeben werden.

Beliebteste Geldanlagemöglichkeiten (Besitz im Haushalt) in Deutschland von 2012 bis 2014

Möglichkeiten für Sparer um gegenzusteuernFür Sparer und Anleger könnte diese Entwicklung jedoch ein regelrechter Weckruf sein. In weiten Bereichen der Staatsanleihemärkte kam es zwischenzeitlich sogar zu negativen (!) Nominalzinsen. Dabei ist klar: Wer bei negativen Zinsen anlegt, verliert garantiert Geld. Vielleicht überlegt sich der eine oder andere dann doch, sein Kapital ein wenig rentabler anzulegen. Immer noch versauern in Deutschland Milliarden von Euro auf kaum verzinsten Tagesgeld- oder Termingeldkonten. Um ein wenig mehr Rendite zu erhalten, muss man nicht gleich zum Börsenprofi werden. Gut gemanagte Aktienfonds, Mischfonds oder vermögensverwaltende Fondslösungen bieten attraktive Alternativen.
In meinem Artikeln vom 21. September 2012 "Wie sinnvoll ist die finanzielle Repression für den Schuldenabbau?" und am 9. Dezember 2014 "Wie können sich Sparer vor Strafzinsen und Zinstief retten" habe ich das Thema bereits aufgegriffen. Die Anleger, welche damals meinen Tipps für eine sinnvolle Anlagestrategie gefolgt sind, konnten in dieser Zeit ordentliche Erträge erzielen.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sie erreichen mich telefonisch unter +49 621 4608490 oder Mail ok@anlage-top.de.

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Mittwoch, 13. April 2016

Fondsidee des Monats Februar 2016

Die meisten deutschen Anleger investieren in einheimische Aktien, europäische Aktien oder US-Werte. Viele lassen jedoch Aktien aus Australien, China, Japan oder Südkorea fast gänzlich liegen. Das Bruttoinlandsprodukt dieser vier Länder zusammengenommen ist vergleichbar mit der Europäischen Union (EU) oder den USA. Jedoch leben dort weitaus mehr Menschen als in der EU oder den USA. Für die Region Asien-Pazifik war in den vergangenen Jahren der Fidelity Pacific Fund von der Fondsgesellschaft Fidelity der beste Aktienfonds. Fondsmanager Dale Nicholls betreut den Fonds seit 2003 und überzeugt seitdem mit überdurchschnittlichen Leistungen. Als Besonderheit sollte beim Fidelity Pacific Fund erwähnt werden, dass sich Dale Nicholls bei der Zusammenstellung seines Portfolios wenig um seinen Index MSCI AC Asia Pacific kümmert.

Fondsmanager Dale Nicholls profitiert von seiner Vorliebe für Nebenwerte. Er verfolgt bei der Titelauswahl einen "Bottom-Up"-Ansatz. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf Unternehmen, die gemessen an den langfristigen Wachstumsaussichten, der Kapitalrendite und der Qualität des Managements besonders günstig bewertet sind. Bei der Beurteilung eines Unternehmens setzt er auf regelmäßige Besuche vor Ort um zu verstehen, wie sich jeder dieser Faktoren im Zeitablauf verändert, und um firmenspezifische Risiken aufzudecken. Dale Nichhat eine Präferenz für Unternehmen mit nachhaltigem Wettbewerbsvorteil. Diese sucht er besonders unter den kleinen und mittleren Firmen, deren potenzieller Wert vom Markt noch nicht richtig erkannt worden ist.

Die Wertentwicklung des Fidelity Pacific Fund der letzten dreizehn Jahre zeigt die folgende Grafik:
Fidelity Funds - Pacific Fund A (USD)

Beim Blick auf die Einzelwerte wird die Strategie schnell sichtbar. Dale Nicholls verzichtet beispielsweise auf Index-Schwergewichte wie China Mobile, Samsung Electronics, Taiwan Semiconductor oder Toyata, sondern bevorzugt Nebenwerte, die nicht im Index enthalten sind. Man findet in seinem Portfolio Werte wie die australische Spezialwerft Austal, der japanische Finanzwert Orix oder China Biologic Products oder der größte nicht staatliche chinesische Biotechwert. Der Fidelity Pacific Fund bietet Zugang zu einer Region, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Aussichten ein hohes Wachstumspotenzial hat. Der Fonds investiert gezielt in die aussichtsreichsten Unternehmen, die von nachhaltigen Entwicklungen und Trends in der Asien-Pazifik Region profitieren.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.
Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw . Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:
  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London

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Dienstag, 29. März 2016

Anlagekommentar Februar 2016 - Dramatischer Beginn im Börsenjahr 2016

Die Aktien- und Rohstoffmärkte standen von Jahresbeginn an unter einem enormen Druck. Durch die Zahlungsbilanzkrise in China, sowie die Abflachung der US-Konjunktur gerieten die Anleihemärkte deutlich unter Druck und sorgten für Nervosität und Überraschung bei den Investoren. Trotz massiver Interventionen konnte die chinesische Notenbank eine unkontrollierte Abwertung des Renmimbi zwar verhindern, dennoch keine deutliche Verbesserung erzielen. Die Zinsen in China steigen weiter und lassen die Vermutung zu, dass eine Bankenkrise nicht ausgeschlossen werden kann.

Reaktion der Finanzmärkte auf Notenbanken kaum spürbar
Während die Notenbanken in Europa und Japan expansiv agieren, reagiert der Markt kaum auf Ankündigungen und Veränderungen. Die europäische Zentralbank (EZB) hat für den Monat März neue Maßnahmen in Aussicht gestellt und auch die Bank of Japan überraschte kürzlich mit negativen Zinsen für Einlagen von Banken bei der Notenbank. Auch diese Maßnahmen haben die positiven Auswirkungen auf die Realwirtshaft vermissen lassen, sodass sie sich in der Performance nicht von im Vorfeld unternommenen Aktivitäten unterschieden. Die Risikoaversion an den Kapitalmärkten sinkt lediglich für einen kurzen Zeitraum, sodass eine spürbare Veränderung ausbleibt. Auf den weltweiten Aktienmärkten erlitten Investoren herbe Rückschläge. Die Sorge um die chinesische Wirtschaft und das deutlich verlangsamte Wachstum am US Markt, vor allem bei Unternehmen aus zyklischen Branchen, sorgten für einen spürbar negativen Druck. Ein geeigneter Katalysator ist notwendig, um diese Negativtendenz zu unterbrechen und für einen Aufschwung zu sorgen. Derzeit konzentriert man sich primär auf Maßnahmen der Notenbanken und hofft, dass die Dividendensaison besser als die vorangehende Saison wird und sich mit spürbarer Entlastung entwickelt. Eine wirkliche Erholung scheint derzeit ausgeschlossen und ist laut Expertenmeinung nicht in Sicht.

DAX Entwicklung

Anleihenmärkte tendieren zu sicheren Häfen
Die internationalen Renditemärkte führen Anleger in der Regel in den sicheren Hafen. Derweil erhöhen sich die Spekulationen darüber, ob neue EZB Maßnahmen notwendig sind oder die Leitzinsanhebung in den USA verschoben wird. Auch erneute Verwerfungen an den chinesischen Aktienmärkten und ein weiterer Absturz des Rohölpreises führen zum Fokus auf Assets, die weitaus risikoärmer und überschaubarer sind. Vor allem US-Staatsanleihen, auch wenn die Rendite gesunken ist, erfreuen sich bei Investoren aufgrund der überschaubaren Sicherheit wachsender Beliebtheit. Fakt ist, dass riskante Anleihen gemieden und die Sicherheit an den Aktienmärkten bevorzugt wird. Abzuwarten bleibt, welche Maßnahmen die EZB ergreift und ob es zu spürbaren Veränderungen auf den Finanzmärkten und somit für Anleger kommt.
Die Finanzmärkte bleiben vorerst durch eine Reihe von Unwägbarkeiten geprägt. Dazu gehören das Das globale Wirtschaftswachstum, wirtschaftliche Ungleichgewichte und die Währungspolitik in China, eine mögliche spätzyklische Abschwächung oder gar Rezession in den USA und rekordtiefe Ölpreise prägen die aktuelle Situation. Gleichzeitig sind in den Industrieländern sowohl fiskal- als auch geldpolitisch die Möglichkeiten zur Ankurbelung des Wachstums sehr eingeschränkt.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.
Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:
  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Montag, 29. Februar 2016

Absolute-Return-Strategien und moderner Multi-Asset-Fonds leicht erklärt

Absolute-Return-Strategien gewinnen im aktuellen Börsen- und Niedrigzinsumfeld zunehmend an Bedeutung. In der Praxis werden viele Portfolios allerdings noch immer mehrheitlich von Verwaltungsstrategien dominiert, die auf einen klassischen Mix aus Aktien und Renten setzen. Das Potenzial der Absolute-Return-Strategien wird aufgrund von Vorbehalten und/oder von fehlenden Kenntnissen noch zu selten genutzt. Dabei können diese Strategien aufgrund ihres speziellen Profils mehr Stabilität in das Portfolio bringen, sei es als zusätzlicher Baustein oder im Rahmen eines modernen Multi-Asset-Fonds.

Grundprinzip der jeweiligen Strategie
Um die beiden wichtigen Themen „Absolute-Return-Strategien“ und „Moderne Multi-Asset-Fonds“ trotz ihrer scheinbaren Komplexität einem breiteren Publikum verständlich zu machen, wurde von dem Autor des Buches "Die Zinsfalle: Die neue Bedrohung für konservative Anleger – Gefahren für das Portfolio erkennen und vermeiden" von Eckhard Sauren zwei interessante Erklärvideos entwickelt. Informieren Sie sich hier zur „Absolute-Return-Strategie




und hier zu den "Modernen Multi-Asset-Fonds"



Für weitere Fragen zu den beiden Filmen und ihren thematischen Hintergründen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sie erreichen mich telefonisch unter +49 621 4608490 oder Mail ok@anlage-top.de.

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Montag, 22. Februar 2016

China im Umbruch

Vieles erinnert zum Start des neuen Jahres an den August 2015. Negative Meldungen zum Wachstum der chinesischen Wirtschaft und eine erneute Abwertung der Landeswährung Yuan schickten die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt. Doch was sind die Hintergründe der aktuellen Probleme und wie geht es mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt weiter?

Die aktuellen Zahlen wirken zunächst nicht bedrohlich
Im vergangenen Jahr wuchs die chinesische Wirtschaft um 6,9 Prozent und liegt damit nicht nur knapp unter den angepeilten 7 Prozent, sondern auch über den Erwartungen vieler Marktteilnehmer. Um konkrete Aussagen zur aktuellen Situation und der weiteren Entwicklung Chinas treffen zu können, muss daher das Augenmerk auf die größte Herausforderung im Reich der Mitte gerichtet werden:
Chinas Status als „Werkbank der Welt“ ist zu einem Auslaufmodell geworden. Nach erfolgreichen Jahrzehnten, in denen die Wirtschaft sehr stark auf den Export von Konsum- und Industriegütern ausgerichtet war, verspricht diese Strategie langfristig kein angemessenes und vor allem nachhaltiges Wachstum.

China löst USA als weltgrößte Volkswirtschaft ab

Umbruch im Reich der Mitte ist der Regierung bewußt
Dies hat natürlich auch die Regierung in Peking erkannt und setzt mittlerweile auf ein Modell mit einem stärkeren Dienstleistungssektor sowie wachsendem Binnenkonsum, der auch in Zukunft für eine stabile Nachfrage sorgen soll. Die wichtigen Strukturreformen anzugehen, ohne gleichzeitig Wirtschaftswachstum zu opfern, ist allerdings äußerst kompliziert. Das Volkswirtschaften im Zuge derartiger Umwälzungen ins Straucheln geraten ist dabei nicht ungewöhnlich. Sorge macht allerdings, dass der Dienstleistungssektor in 2015 zwar erstmals mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung ausgemacht hat, gleichzeitig aber der heimische Konsum und die Nachfrage am Immobilienmarkt nachgaben. Diese Nachrichten und einige unglückliche Maßnahmen zu Beginn des Jahres haben dem Vertrauen in die chinesische Regierung merklich geschadet.

Die chinesische Zentralbank hat noch viele Unterstützungsmöglichkeiten
Dass die Regierung in Peking aber alles andere als hilflos ist, zeigt die Wirkung der mittlerweile getätigten Maßnahmen. Die Stützkäufe an den heimischen Aktienmärkten und umfangreiche Konjunkturmaßnahmen führten zuletzt zu einem spürbaren Aufatmen an den Finanzmärkten. Zudem steht die chinesische Zentralbank bereit, um mit Leitzinssenkungen die heimischen Märkte weiter zu stützen. Es sind also noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgereizt, um erneuten Kursverlusten entgegen zu wirken.

Fazit
Auch wenn der schwierige Balanceakt zwischen Reformen und Wachstum in der nächsten Zeit zu Schwankungen an der chinesischen Börse führen wird, ist der eingeschlagene Weg sicher zielführend. Solange die Regierung in Peking diesen Reformprozess konsequent weiter verfolgt, werden wir in den nächsten Jahren ein neues China sehen, das auch in Zukunft gute Ertragschancen bieten wird.

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Dienstag, 16. Februar 2016

Fondsidee des Monats Januar 2016

Wandelanleihen kaufen nur wenige Privatanleger. Vielen sind diese Pappiere zu kompliziert, die mal einer Aktie und mal einer Anleihe ähneln. Was im ersten Moment schwierig klingt, bietet jedoch Anlegern große Vorteile. Wandelanleihen passen sich dem Börsenverlauf automatisch an. Wandelanleihen werden dynamischer, wenn die Börse floriert, und wieder defensiver, wenn Gefahren drohen. In der Praxis funktioniert dies so, dass wenn der Aktienkurs steigt, macht dies auch die Wandelanleihe - nur nicht so stark wie die Aktie selbst. Fällt der Aktienkurs dagegen, sind die Verluste bei der Wandelanleihe wesentlich geringer. Dadurch ergibt sich in der Summe ein gutes Profil aus Chance und Risiko.

Der F & C Global Convertible Fund von BMO Global Asset Management zählt seit Jahren zu den besten Fonds für Wandelanleihen. Das Anlageziel des F&C Global Convertible Bond ist die Erzielung hoher Erträge durch Investment seiner Vermögenswerte in ein ausgeglichenes Portfolio von wandelbaren Wertpapieren. Der F&C Global Convertible Bond wird seine Vermögenswerte in ein ausgewogenes Portfolio aus wandelbaren Schuldtiteln und synthetischen Wandelanleihen investieren, die die attraktivsten Risiko-Rendite-Merkmale in Bezug auf Teilnahme am Wachstum und Schutz vor Wertrückgängen aufweisen. Der F&C Global Convertible Bond investiert mindestens zwei Drittel seines Gesamtvermögens in Wandelanleihen, die von Unternehmen aus Europa, den USA, Japan und Asien begeben wurden.

Die Wertentwicklung des F&C Global Convertible Bond der letzten zwölf Jahre zeigt die folgende Grafik:

F&C Global Convertible Bond A

 Mit dem F&C Global Convertibles können Anleger von den Chancen der globalen Wandelanleihenmärkte profitieren. Durch die relativ lange und gute Historie spiegelt sich die Erfahrung des Managementteams um Fondsmanagerin Anja Eijking wieder. Daraus sollten auch in turbulenteren Marktphasen langfristig attraktive Renditen resultieren, die für Anleger eine Alternative zum derzeitigen tiefen Zinstal darstellen würden. Es ist ein erprobter Fonds für eine unterschätzte, aber sinnvolle Anlageklasse und bietet eine gute Alternative zu Mischfonds. Dieser Fonds ist möglicherweise nicht für Sie geeignet, wenn Sie beabsichtigen, Ihr Geld innerhalb von 5 Jahren wieder abzuziehen.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.
Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw . Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:
  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
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