Dienstag, 29. März 2016

Anlagekommentar Februar 2016 - Dramatischer Beginn im Börsenjahr 2016

Die Aktien- und Rohstoffmärkte standen von Jahresbeginn an unter einem enormen Druck. Durch die Zahlungsbilanzkrise in China, sowie die Abflachung der US-Konjunktur gerieten die Anleihemärkte deutlich unter Druck und sorgten für Nervosität und Überraschung bei den Investoren. Trotz massiver Interventionen konnte die chinesische Notenbank eine unkontrollierte Abwertung des Renmimbi zwar verhindern, dennoch keine deutliche Verbesserung erzielen. Die Zinsen in China steigen weiter und lassen die Vermutung zu, dass eine Bankenkrise nicht ausgeschlossen werden kann.

Reaktion der Finanzmärkte auf Notenbanken kaum spürbar
Während die Notenbanken in Europa und Japan expansiv agieren, reagiert der Markt kaum auf Ankündigungen und Veränderungen. Die europäische Zentralbank (EZB) hat für den Monat März neue Maßnahmen in Aussicht gestellt und auch die Bank of Japan überraschte kürzlich mit negativen Zinsen für Einlagen von Banken bei der Notenbank. Auch diese Maßnahmen haben die positiven Auswirkungen auf die Realwirtshaft vermissen lassen, sodass sie sich in der Performance nicht von im Vorfeld unternommenen Aktivitäten unterschieden. Die Risikoaversion an den Kapitalmärkten sinkt lediglich für einen kurzen Zeitraum, sodass eine spürbare Veränderung ausbleibt. Auf den weltweiten Aktienmärkten erlitten Investoren herbe Rückschläge. Die Sorge um die chinesische Wirtschaft und das deutlich verlangsamte Wachstum am US Markt, vor allem bei Unternehmen aus zyklischen Branchen, sorgten für einen spürbar negativen Druck. Ein geeigneter Katalysator ist notwendig, um diese Negativtendenz zu unterbrechen und für einen Aufschwung zu sorgen. Derzeit konzentriert man sich primär auf Maßnahmen der Notenbanken und hofft, dass die Dividendensaison besser als die vorangehende Saison wird und sich mit spürbarer Entlastung entwickelt. Eine wirkliche Erholung scheint derzeit ausgeschlossen und ist laut Expertenmeinung nicht in Sicht.

DAX Entwicklung

Anleihenmärkte tendieren zu sicheren Häfen
Die internationalen Renditemärkte führen Anleger in der Regel in den sicheren Hafen. Derweil erhöhen sich die Spekulationen darüber, ob neue EZB Maßnahmen notwendig sind oder die Leitzinsanhebung in den USA verschoben wird. Auch erneute Verwerfungen an den chinesischen Aktienmärkten und ein weiterer Absturz des Rohölpreises führen zum Fokus auf Assets, die weitaus risikoärmer und überschaubarer sind. Vor allem US-Staatsanleihen, auch wenn die Rendite gesunken ist, erfreuen sich bei Investoren aufgrund der überschaubaren Sicherheit wachsender Beliebtheit. Fakt ist, dass riskante Anleihen gemieden und die Sicherheit an den Aktienmärkten bevorzugt wird. Abzuwarten bleibt, welche Maßnahmen die EZB ergreift und ob es zu spürbaren Veränderungen auf den Finanzmärkten und somit für Anleger kommt.
Die Finanzmärkte bleiben vorerst durch eine Reihe von Unwägbarkeiten geprägt. Dazu gehören das Das globale Wirtschaftswachstum, wirtschaftliche Ungleichgewichte und die Währungspolitik in China, eine mögliche spätzyklische Abschwächung oder gar Rezession in den USA und rekordtiefe Ölpreise prägen die aktuelle Situation. Gleichzeitig sind in den Industrieländern sowohl fiskal- als auch geldpolitisch die Möglichkeiten zur Ankurbelung des Wachstums sehr eingeschränkt.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.
Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:
  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Montag, 29. Februar 2016

Absolute-Return-Strategien und moderner Multi-Asset-Fonds leicht erklärt

Absolute-Return-Strategien gewinnen im aktuellen Börsen- und Niedrigzinsumfeld zunehmend an Bedeutung. In der Praxis werden viele Portfolios allerdings noch immer mehrheitlich von Verwaltungsstrategien dominiert, die auf einen klassischen Mix aus Aktien und Renten setzen. Das Potenzial der Absolute-Return-Strategien wird aufgrund von Vorbehalten und/oder von fehlenden Kenntnissen noch zu selten genutzt. Dabei können diese Strategien aufgrund ihres speziellen Profils mehr Stabilität in das Portfolio bringen, sei es als zusätzlicher Baustein oder im Rahmen eines modernen Multi-Asset-Fonds.

Grundprinzip der jeweiligen Strategie
Um die beiden wichtigen Themen „Absolute-Return-Strategien“ und „Moderne Multi-Asset-Fonds“ trotz ihrer scheinbaren Komplexität einem breiteren Publikum verständlich zu machen, wurde von dem Autor des Buches "Die Zinsfalle: Die neue Bedrohung für konservative Anleger – Gefahren für das Portfolio erkennen und vermeiden" von Eckhard Sauren zwei interessante Erklärvideos entwickelt. Informieren Sie sich hier zur „Absolute-Return-Strategie




und hier zu den "Modernen Multi-Asset-Fonds"



Für weitere Fragen zu den beiden Filmen und ihren thematischen Hintergründen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sie erreichen mich telefonisch unter +49 621 4608490 oder Mail ok@anlage-top.de.

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Montag, 22. Februar 2016

China im Umbruch

Vieles erinnert zum Start des neuen Jahres an den August 2015. Negative Meldungen zum Wachstum der chinesischen Wirtschaft und eine erneute Abwertung der Landeswährung Yuan schickten die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt. Doch was sind die Hintergründe der aktuellen Probleme und wie geht es mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt weiter?

Die aktuellen Zahlen wirken zunächst nicht bedrohlich
Im vergangenen Jahr wuchs die chinesische Wirtschaft um 6,9 Prozent und liegt damit nicht nur knapp unter den angepeilten 7 Prozent, sondern auch über den Erwartungen vieler Marktteilnehmer. Um konkrete Aussagen zur aktuellen Situation und der weiteren Entwicklung Chinas treffen zu können, muss daher das Augenmerk auf die größte Herausforderung im Reich der Mitte gerichtet werden:
Chinas Status als „Werkbank der Welt“ ist zu einem Auslaufmodell geworden. Nach erfolgreichen Jahrzehnten, in denen die Wirtschaft sehr stark auf den Export von Konsum- und Industriegütern ausgerichtet war, verspricht diese Strategie langfristig kein angemessenes und vor allem nachhaltiges Wachstum.

China löst USA als weltgrößte Volkswirtschaft ab

Umbruch im Reich der Mitte ist der Regierung bewußt
Dies hat natürlich auch die Regierung in Peking erkannt und setzt mittlerweile auf ein Modell mit einem stärkeren Dienstleistungssektor sowie wachsendem Binnenkonsum, der auch in Zukunft für eine stabile Nachfrage sorgen soll. Die wichtigen Strukturreformen anzugehen, ohne gleichzeitig Wirtschaftswachstum zu opfern, ist allerdings äußerst kompliziert. Das Volkswirtschaften im Zuge derartiger Umwälzungen ins Straucheln geraten ist dabei nicht ungewöhnlich. Sorge macht allerdings, dass der Dienstleistungssektor in 2015 zwar erstmals mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung ausgemacht hat, gleichzeitig aber der heimische Konsum und die Nachfrage am Immobilienmarkt nachgaben. Diese Nachrichten und einige unglückliche Maßnahmen zu Beginn des Jahres haben dem Vertrauen in die chinesische Regierung merklich geschadet.

Die chinesische Zentralbank hat noch viele Unterstützungsmöglichkeiten
Dass die Regierung in Peking aber alles andere als hilflos ist, zeigt die Wirkung der mittlerweile getätigten Maßnahmen. Die Stützkäufe an den heimischen Aktienmärkten und umfangreiche Konjunkturmaßnahmen führten zuletzt zu einem spürbaren Aufatmen an den Finanzmärkten. Zudem steht die chinesische Zentralbank bereit, um mit Leitzinssenkungen die heimischen Märkte weiter zu stützen. Es sind also noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgereizt, um erneuten Kursverlusten entgegen zu wirken.

Fazit
Auch wenn der schwierige Balanceakt zwischen Reformen und Wachstum in der nächsten Zeit zu Schwankungen an der chinesischen Börse führen wird, ist der eingeschlagene Weg sicher zielführend. Solange die Regierung in Peking diesen Reformprozess konsequent weiter verfolgt, werden wir in den nächsten Jahren ein neues China sehen, das auch in Zukunft gute Ertragschancen bieten wird.

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Dienstag, 16. Februar 2016

Fondsidee des Monats Januar 2016

Wandelanleihen kaufen nur wenige Privatanleger. Vielen sind diese Pappiere zu kompliziert, die mal einer Aktie und mal einer Anleihe ähneln. Was im ersten Moment schwierig klingt, bietet jedoch Anlegern große Vorteile. Wandelanleihen passen sich dem Börsenverlauf automatisch an. Wandelanleihen werden dynamischer, wenn die Börse floriert, und wieder defensiver, wenn Gefahren drohen. In der Praxis funktioniert dies so, dass wenn der Aktienkurs steigt, macht dies auch die Wandelanleihe - nur nicht so stark wie die Aktie selbst. Fällt der Aktienkurs dagegen, sind die Verluste bei der Wandelanleihe wesentlich geringer. Dadurch ergibt sich in der Summe ein gutes Profil aus Chance und Risiko.

Der F & C Global Convertible Fund von BMO Global Asset Management zählt seit Jahren zu den besten Fonds für Wandelanleihen. Das Anlageziel des F&C Global Convertible Bond ist die Erzielung hoher Erträge durch Investment seiner Vermögenswerte in ein ausgeglichenes Portfolio von wandelbaren Wertpapieren. Der F&C Global Convertible Bond wird seine Vermögenswerte in ein ausgewogenes Portfolio aus wandelbaren Schuldtiteln und synthetischen Wandelanleihen investieren, die die attraktivsten Risiko-Rendite-Merkmale in Bezug auf Teilnahme am Wachstum und Schutz vor Wertrückgängen aufweisen. Der F&C Global Convertible Bond investiert mindestens zwei Drittel seines Gesamtvermögens in Wandelanleihen, die von Unternehmen aus Europa, den USA, Japan und Asien begeben wurden.

Die Wertentwicklung des F&C Global Convertible Bond der letzten zwölf Jahre zeigt die folgende Grafik:

F&C Global Convertible Bond A

 Mit dem F&C Global Convertibles können Anleger von den Chancen der globalen Wandelanleihenmärkte profitieren. Durch die relativ lange und gute Historie spiegelt sich die Erfahrung des Managementteams um Fondsmanagerin Anja Eijking wieder. Daraus sollten auch in turbulenteren Marktphasen langfristig attraktive Renditen resultieren, die für Anleger eine Alternative zum derzeitigen tiefen Zinstal darstellen würden. Es ist ein erprobter Fonds für eine unterschätzte, aber sinnvolle Anlageklasse und bietet eine gute Alternative zu Mischfonds. Dieser Fonds ist möglicherweise nicht für Sie geeignet, wenn Sie beabsichtigen, Ihr Geld innerhalb von 5 Jahren wieder abzuziehen.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.
Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw . Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:
  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Montag, 1. Februar 2016

Anlagekommentar Januar 2016 - Verhalten positive Aussichten für 2016

Fundamentale Trends und empirische Analysen für den europäischen und US-amerikanischen Raum sprechen derzeit für eine positive wirtschaftliche Performance. Die Inflation ist tief, die Zinsen präsentieren sich stabil mit teilweise leichtem Anstieg und die Arbeitslosenzahlen sinken marginal. Im Vergleich zu spürbar niedrigen Renditen von Staatsanleihen zeigen sich Dividenden vorteilhaft und könnten für Anleger eine ganz neue Orientierung ins Augenmerk bringen.

Moderate Aussichten für das aktuelle Börsenjahr 
Von der Geldpolitik können Anleger auch in diesem Jahr keine Unterstützung erwarten und müssen damit rechnen, dass eine spürbare Veränderung in der Zinspolitik ausbleibt. Die Erträge der Kernmärkte werden moderat ausfallen und sich nicht wirklich ändern, abgesehen von einer leichten Belastung im Hergang mit der Zinserhöhung auf dem US-amerikanischen Markt. Aktuelle Risikoüberlegungen und Gedanken zu Erträgen lassen den europäischen und amerikanischen Markt nach wie vor im Fokus stehen. Auch wenn die Schwellenmärkte für einige Aufmerksamkeit sorgten, zeigen sich Anlageorientierungen in diesem Bereich als wenig effektiv und wirtschaftlich. Die Beurteilung bleibt weiter vorsichtig, Asien steht als am besten aufgestellte Region da und der Rohstoffmarkt muss mit einem hohen Risiko bewertet werden.

DAX Entwicklung

 Verhaltenes Wachstum der Wirtschaft

Die realen und nominalen Zinsen bleiben niedrig, während Aktien verhältnismäßig hoch bewertet werden. Dennoch ist das verhaltene Wachstum der Wirtschaft nicht zu unterschätzen, da es sich auch im Jahr 2016 fortsetzen und ohne spürbare Verbesserung vorhanden sein wird. Aktienrisiken zeigen sich mit einer besseren Entschädigung als Kreditrisiken, wodurch Aktien als nach wie vor beste Anlageklasse gelten und trotz ihrer marginalen Perspektiven für Erträge am häufigsten gewählt werden. Aus europäischer Perspektive könnten positive Tendenzen ins Blickfeld geraten, wobei die Risiken durch schwächelnde Wirtschaften in den Schwellenländern und die Zinserhöhung in den USA nicht unterschätzt werden dürfen. Unsicherheiten prägen den Markt und spielen auch im ersten Quartal des neuen Jahres eine wichtige Rolle, möchten Sie sich für ein möglichst geringes Risiko und höhere Chancen im Bezug auf die Rendite entscheiden und den Markt realistisch und performanceorientiert betrachten.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.
Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw . Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:
  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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Donnerstag, 21. Januar 2016

Aktien Skandinavien - Mehr Licht als Schatten

Die skandinavischen Börsen haben sich seit 2010 sehr gut entwickelt. Die Unternehmenswerte stiegen um sagenhafte 91,7 Prozent! Und auch im abgelaufenen Jahr war das Plus mit 19,2 Prozent vergleichsweise hoch. Spitzenreiter dabei sind die "Aktien Dänemark". Diese Anlageklasse konnte in fünf Jahren sogar 137,8 Prozent zulegen.

Was sind die Gründe dafür?
"Made in Scandinavia" war und ist ein Qualitätssiegel. Produkte mit diesem Aufdruck genießen weltweit einen hohen Vertrauensvorschuss und eine hohe Nachfrage – mit deutlich positiven Auswirkungen auf die Entwicklung der dortigen Börsen. Positiv fällt im Norden Europas die vielfältige Unternehmenslandschaft auf. Dänemarks Wirtschaft ist beispielsweise geprägt durch die Sektoren Gesundheitswesen und Transport, Schweden gekennzeichnet durch starke Industrie- und Informationsunternehmen. Finnland und Norwegen wiederum haben eine hohe Energie- und Rohstofflastigkeit.

Entwicklung Aktien Skandinavien seit 2014, 2013 und 2010

Doch bekanntlich hat jede Medaille zwei Seiten
Norwegen hängt sehr stark vom Erdölpreis ab, in Finnland wird über einen Austritt aus dem Euro debattiert, was dort die aktuelle Unzufriedenheit wieder spiegelt. Grund hierfür ist der vierte Wirtschaftsrückgang in Folge. Nichtsdestotrotz bieten sich Anlegern Chancen in den skandinavischen Ländern. Die Anlageklasse "Aktien Skandinavien" bietet sich im Rahmen einer Portfoliooptimierung als Beimischung an. Ein klassisches Investment über Einzelaktien birgt hierbei jedoch ein zu hohes Auswahlrisiko. Aktiv gemanagte Aktienfonds von Investmenthäusern wie etwa Nordea, SEB oder Fidelity können hier eine Alternative sein.

Fazit:
Trotz derzeit negativer Nachrichten verfügen die skandinavischen Länder über ein sehr solides Fundament und haben damit nach wie vor ein attraktives Risiko/Ertrags-Profil. Ihr hoher Exportanteil in Schwellenländer stellt eine Chance für die Unternehmen und Börsen dar. Norwegen kämpft zwar aktuell mit dem niedrigen Ölpreis, hat aber enorme Reserven, die laufende Einnahmen und Unternehmensgewinne für die nächsten Jahrzehnte garantieren.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Sicher ist sicher. Wirklich?

Donnerstag, 7. Januar 2016

Anlagekommentar Dezember 2015 - Sind Auswirkungen der Terroranschläge auf die Wirtschaft zu befürchten?

Kurzfristig haben sich die Terroranschläge in Paris nicht auf die Weltwirtschaft ausgewirkt. Das heißt nicht, dass mittel- und langfristige Folgen ausbleiben und der Terror, Kriege und Unruhen auf dem Kontinent ohne Folgen für die Gesellschaft, die Wirtschaft und den Finanzmarkt bleiben. Auf lange Sicht warnen Experten vor einer nachhaltigen Auswirkung auf das wirtschaftliche Wachstum und damit einhergehend auf unterschiedliche Anlageklassen.

Hoffnung auf den Aktienmärkten dominiert 
Die Aktienmärkte ließen im Monat November trotz Terror in Paris positive Tendenzen erkennen. Natürlich standen diese nicht im Zusammenhang mit den schrecklichen Anschlägen, sondern konzentrierten sich auf die Hoffnung auf Lockerungen in der Geldpolitik. Zusätzlich hat die marginale Zinserhöhung der US-Notenbank Fed für einen Weg aus der Unsicherheit gesorgt und Anlegern neue Sicherheit gegeben. Ein guter Jahresabschluss ist möglich, wie der saisonale Rhythmus und die Liquiditätsflut vermuten lassen. Allerdings stehen auch die schwachen Unternehmenszahlen und Konjunkturzahlen im Fokus, welche die expansive Geldpolitik derzeit noch überschatten und eine größere Veränderung an den Aktienmärkten ausschließen. Sollte die Fed weitere restriktive Maßnahmen erwähnen, könnte dies auf den Märkten dennoch zu einem Problem führen. Allerdings ist nicht davon auszugehen, wenn die Leitzinsen weiter steigen und eine wirkliche Zinswende zielstrebig in eine Rezession geleiten.

Entwicklung der Inflation in USA

Bei Anleihen weiter auf Qualitätstitel achten
Die Preise weltweit gehandelter Güter befinden sich weiter unter Druck, da niedriges Wachstum und eine deflationäre Entwicklung einer steigenden Preisentwicklung entgegen wirken. Global bestehende Überkapazitäten werden aktuell noch nicht abgebaut und auch die Schwäche der US-amerikanischen Industrie wirkt sich derzeit noch auf die Dollarstärke aus. Auf den Rentenmärkten werden die Zinsen nicht steigen, auch wenn Europa selbst mit hochwertigen Staats- und Unternehmensanleihen präsent ist. Auch die Renditen für Bundesanleihen sind auf einem sehr niedrigen Niveau, was sich aufgrund der Anleiheankäufe der EZB so schnell nicht ändern wird. Dennoch überzeugen Anleihen aktuell mit einem sehr geringen Risiko, wodurch sie für Anleger interessant und als Alternative zum schwankenden Aktienmarkt überzeugend sein dürften. Wie es nach dem hoffnungsvoll aussehenden Jahresabschluss weitergeht, können Experten derzeit nur vermuten und zum aktuellen Zeitpunkt noch keine klare Tendenz zur Renditeentwicklung abgegeben.

AnlagestrategieDa nun die erste Zinserhöhung in den USA umgesetzt wurde, lohnt sich ein Blick auf vergangene Phasen steigender Zinsen. Aus der Geschichte kann man schlussfolgern, dass die Anleihen-Renditen jeweils steigen, während die Aktienerträge positiv bleiben und das Risiko einer größeren Korrektur nicht höher ist als in übrigen Marktphasen. Die Aktienerträge sind allerdings in Phasen steigender Zinsen vergleichsweise tief, was in den kommenden 6-12 Monaten eher tiefere Erträge, insbesondere bei US-Aktien erwarten lassen. Somit kann man von einem schwachen, aber positiven, globalen Wachstum ausgehen. Von daher ist weiter eine Übergewichtung von Aktienanlagen hauptsächlich aus den Industrieländern sinnvoll.

Anlageempfehlungen
 Fondsname Anlagebereich max. Depotanteil
DWS Top DividendeAktien Weltweit 
Comgest Growth EuropeAktien Europa 
Janus Global Life Sciences Fund Aktien Gesundheit5 %
Swisscanto Selection EnergyAktien Energie5 %
Fidelity South East AsiaAktien Asien20 %
FvS Bond OpportunitiesAnleihen Unternehmen15 %
F&C Global Convertible Bond AWandelanleihen10 %
Edmond de Rothschild Emerging BondsAnleihen Schwellenländer10 %
Ethna-AKTIV - AMischfonds Europa 
Man AHL Trendalternative Investments10 %
 
Fondschart
DWS Top Dividende LD

wichtiger Hinweis:Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Leseempfehlungen


Lesen Sie doch auch diese Artikel rund um das Thema Finanzen, wofür sich auch andere Leser interessierten:
Dividendenfonds – Ein attraktives Investment im Niedrigzinsumfeld
Das Leben ist zu kurz, um auf steigende Zinsen zu warten!
Die Konkurssicherheit von Investmentfonds