Montag, 28. April 2014

Wo befinden wir uns im Börsenzyklus?

Die aktuelle Aktienmarkthausse ist Anfang März 2014 fünf Jahre alt geworden. Da eine plausible Erklärung der Anstiege von Indizes wie dem DAX oder S&P 500 nicht möglich ist, fließen verschiedene Kommentare in die Bewertung ein. Man spricht von einer Blase und bemerkt nicht ohne Grund, dass die lockere Geldpolitik der Notenbanken die Aktien auf ein Rekordniveau getrieben hat. Das Fundament für Anstiege ist zu wenig, wie Börsengurus aufzeigen. Ist die als Erholung präsentierte Ansicht tatsächlich nur eine Blase und steht deren Platzen kurz bevor? Historische Höchstwerte durch kreditfinanzierte Spekulationen müssen irgendwann zu Problemen führen. Der jüngst fallende Preis für Kupfer ist hier nur ein Aspekt, dem man sein Augenmerk schenken sollte.

Wo stehen wir wirklich?
Barry Ritzholz von The Big Picture veröffentlichte in seinem Blog einen Chart des Departments of Global Studies & Geography von Hofstra University, wo der Verlauf der Marktstimmung innerhalb eines Börsenzyklus dargestellt wird.

Börsenzyklus und Verhalten Anleger

Quelle deutsche Übersetzung der Grafik: FONDS professionell Multimedia GmbH

Barry Ritzholz geht davon aus, dass wir den zweiten Zyklus bereits verlassen haben und direkt auf die dritte Phase zusteuern. Dies ist der Zeitpunkt, an dem die Medien ihren Fokus auf das Thema lenken und viele Privatanleger sich für eine Spekulation an der Börse entscheiden. In Anbetracht der Absätze im Fondsbereich klingt es schlüssig, da die Nachfrage nach Aktienfonds in den vergangenen Monaten anstieg und sich ein klarer Boom erkennen lässt.

Ein Absturz ist unvermeidlich. Ein derzeitiger Ausstieg wäre aber zu früh.
Der bekannte Investor Jeremy Grantham, dessen Gesellschaft selbst 160 Milliarden US Dollar verwaltet, spricht von derzeit sehr überbewerteten Aktien. Seine Worte deuten auf eine 65 prozentige Überbewertung hin, auch wenn er die Blase bisher noch ausschließt. Da die Legende auf dem Aktienmarkt zuverlässig von der Technologieblase und Immobilienblase gesprochen hat, gewinnen seine Worte auch jetzt an Gewicht. Schon damals hat er auf die Gefahren hingewiesen und seine Glaubwürdigkeit unterstützt, als er mit den Einschätzungen richtig lag und die Blasen wirklich geplatzt sind.
Laut seiner Aussagen müsse der Index noch gute 30 Prozent zulegen, ehe man wirklich von einer Blase sprechen kann. Derzeit sind die Berechnungen laut seiner Einschätzung nur von ein bis zwei Standardabweichungen geprägt. Die Blase kann also kurz bevorstehen, ohne dass sie aktuell eine akute Gefahr darstellt und zu schnellen Handlungen und unüberlegten Schritten verleiten soll. Auch die Marktstimmung zeigt derzeit keine Überhitzungserscheinungen. Vor allem professionelle Anleger lassen sich von dem aktuellen Anstieg leiten und gehen davon aus, dass die US Notenbank weiter das Richtige tun und eine Blase vermeiden wird.

Gewinne sichern und Markt beobachtenDie aktuelle Sicherheit der Anleger folgt einem Schein, der in Anbetracht der Tatsachen täuschen und so schneller als gedacht zur Blase führen kann. Es ist deshalb sinnvoll, regelmäßig Gewinne abzusichern und den Markt im Auge zu behalten. Auch dieser Börsenzyklus wird, wie alle anderen bisher, einmal mit einem Kursrückgang enden. Der nächste Kursrückgang kann dann wieder mit den abgesicherten Gewinnen zum Einstieg oder Nachkauf sinnvoll genutzt werden. Gutes Timing heißt, anders als die Börsenmehrheit handeln.

 
Werbung

Donnerstag, 24. April 2014

Anlagetipps März 2014 – Eskalation in der Ukraine hinterließ Spuren auf den Finanzmärkten

Die politische und wirtschaftliche Krise um die Halbinsel Krim ging an den Finanzmärkten nicht spurlos vorbei. Stark betroffen ist vor allem Russland, wo sowohl die Börse und Währung in Mitleidenschaft gezogen wurden. Auch die Preise für Erdöl und Erdgas, sowie Gold wurden angezogen und sind somit zwar immer noch ein sicherer, aber kein günstiger Hafen mehr. Die Ukraine selbst wird politisch für einige Zeit nicht zur Ruhe kommen. Für die Finanzmärkte wird der Einfluss aber erwartungsgemäß nur vorübergehender Natur sein. Eine Änderung der Anlagestrategie ist somit nicht unbedingt notwendig. Auf Fonds haben Währungsturbulenzen keinen nennenswerten Einfluss, wodurch diese unverändert attraktiv im Anlagemix bleiben.

Schwellenländer Aktienfonds - ja oder nein?
Durch die geringe Gewichtung der russischen und ukrainischen Papiere ist keine große Beeinträchtigung der Schwellenländer Aktien zu befürchten (Invesco Emerging Markets Bond II oder Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A). Da eine ausgeprägte Schwäche der Währung allerdings einige Abflüsse an Anlagekapital nach sich zog, sind die Fonds nicht vollständig unbeeinträchtigt geblieben. Auf lange Sicht bleiben sie aber interessant und müssen nicht von der Agenda entfernt werden (Fidelity Funds - South East Asia Fund A). Solange die Märkte im allgemeinen nicht stabilisiert erscheinen, ist die Übergewichtung aufstrebender Märkte nicht angeraten und ein Abzug von Geldern aus internationalen Anlagen nicht als sichere Strategie zu betrachten. Ein wichtiger Faktor der Finanzmärkte sind weiter die Notenbanken mit ihrer lockeren und selbst kreierten Geldpolitik. Anleihenkäufe durch die US Notenbank werden abgebaut und eine US Leitzins Erhöhung für 2015 ist derzeit im Gespräch. Derzeit ist eine Anlage in europäische Aktien zur Beimischung der Anlagestrategie (Comgest Growth Europe Acc oder Fidelity European Growth Fonds) als Zielrichtung optimal. Auch der Gesundheitssektor (Invesco Global Health Care) weiß mit einer guten Performance aufzuwarten. Die Basisanlage im Aktienbereich sollte grundsätzlich global ausgerichtet sein (DWS Top Dividende).

Renditen und Wachstum
Die Renditen auf Staatsanleihen sind im Frühjahr 2013 sichtbar gestiegen. Auf den wichtigsten Märkten kann durchaus von einer Stabilität gesprochen werden. Doch seit Jahresanfang 2014 ist ein leichter Rückgang außerhalb Europas zu beobachten. Dieser ist die Folge des schwächeren Wachstums. Deutsche Staatsanleihen mit 10 jähriger Laufzeit zeigen sich aktuell mit einer Rendite unter 1,7 Prozent. Hieran erkennt man das geringe Potenzial der Rendite, wenn man auf solide Euro Anleihen fokussiert. Lange Restlaufzeiten und möglich hohe Zinsänderungen sind weiterführend ein Grund, sich auf renditestärkere Anleihen zu fokussieren und einen Blick aus dem sicheren Hafen hinaus zu riskieren. Das Basisinvestment sollte im Anleihenbereich gewählt werden. Vor allem Unternehmensanleihen mit hoher Bonität (DWS Invest Euro Corporate Bonds LC) sind zu bevorzugen und halten die Risiken im Investment überschaubar gering. Anleihen mit sichtbaren Wertschwankungen sollten dabei nicht mehr als 10 Prozent der Gesamtanlage ausmachen. Nach hohen Renditen suchen, geht mit einer Unsicherheit in der Anlage einher. Alles was sicher ist und kaum ein Risiko nach sich zieht, ist in seiner Renditeentwicklung eher marginal und kann als Grundstock, nicht aber für den Aufbau von Vermögen gewählt werden. Ein Mix verschiedener Risikostrukturen kann sich als lohnenswerte Option erweisen.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.

 
Werbung

Dienstag, 15. April 2014

Was ist die Günstigerprüfung?

Wer sich vom Finanzamt ungerecht behandelt fühlt und eine viel zu hohe Abgeltungssteuer auf seine Kapitalerträge entrichten muss, kann beim Fiskus die sogenannte Günstigerprüfung beantragen. Seit 2009 muss der Steuerzahler einheitlich 25 Prozent auf seine Kapitalerträge zahlen und sich damit abfinden, dass die Abgeltungssteuer direkt von der Bank ans Finanzamt überführt wird. Wer sich dagegen wehren möchte und einen persönlich günstigeren Steuersatz zahlen kann, wird seine Ersparnis über die Günstigerprüfung in Erfahrung bringen.

Was wird mit der Günstigerprüfung wirklich günstiger?
Vor allem Arbeitnehmer mit einem geringen Einkommen, aber auch Rentner würden durch die Günstigerprüfung sparen. Da die Bank die Steuern auf Kapitalerträge direkt ans Finanzamt abführt und den persönlichen Steuersatz ihrer Kunden nicht kennt, sind die abgeführten Beiträge in der Regel viel
höher als die Schuld, die dem Sparer durch seine Kapitalerträge über dem Freibetrag entsteht. Verdient man wenig oder bekommt nur eine schmale Rente, lässt sich der ungerechten Berechnung entgegenwirken und eine gezielte Abrechnung der anfallenden Steuern über die Steuererklärung beantragen. Bisher werden Sparer mit einem geringen Einkommen durch den zu hohen Steuersatz bestraft, ohne dass ihr geringes Einkommen zur Gegenrechnung hinzugezogen würde. Beantragt man die Günstigerprüfung, spielt das Einkommen eine wichtige Rolle in der Entscheidung zur Steuerschuld und kann den Abgeltungssteuersatz senken.

Rückzahlungen vom Finanzamt
Die Günstigerprüfung kann für einige Sparer zu einem erstaunlichen Ergebnis führen und einen großen Vorteil mit sich bringen. Ermittelt das Finanzamt einen Steuersatz unter 25 Prozent, erhält der Steuerpflichtige automatisch die zu viel gezahlten Steuern zurück. Den Antrag stellt man direkt über die Anlage KAP in der Steuererklärung. In Kombination mit dem zu versteuernden Einkommen und einem Selbstbehalt von 15.700 Euro für Alleinstehende, sowie dem doppelt möglichen Einkommen für gemeinsam veranlagte Ehegatten fällt die Entscheidung nach der Günstigerprüfung in der Regel für einen Steuersatz unter 25 Prozent aus.

 
Werbung

Donnerstag, 27. März 2014

Anlagekommentar März 2014 - Aktuelle Tendenzen auf dem Wirtschaftsmarkt

Westeuropa wandelt wirtschaftlich derzeit zwischen einer Genesung durch weniger Sparpakete und einer Stagnation durch hohe Zinsen für Bankkredite in Krisenländern. Die abnehmbare Belastung durch die nicht mehr ganz so strenge Fiskalpolitik wirkt sich positiv aus, doch die enorme Verzinsung bei Bankkrediten belastet einige Krisenländer enorm. Deshalb kann man davon ausgehen, dass die Zinsen von der EZB weiterhin niedrig gehalten werden, um die Zinsbelastung der Krisenländer nicht zu erhöhen. Im Allgemeinen kann man im Rückblick auf die letzten Monate eine konjunkturelle Überraschung im positiven Sinne beobachten, worauf Einkaufsmanager Indizes hinweisen.
eurozone_einkaufsmanagerindex_volkswirtschaften_2013-09
Konstanter Aufschwung oder wackelige Kurve?
Die Ergebnisse der Einkaufsmanager Indizes beruhen auf Umfragen bei Unternehmen. Wenn der PMI mit über 50 angegeben ist, haben die Hälfte der befragten Unternehmen in ihrem Geschäftsverlauf einen besseren Schnitt als im Vormonat beobachtet. In der Eurozone präsentiert sich der Wert in den letzten Monaten stabil über 50. Von Dezember bis Februar ist sogar ein leichter Anstieg, welcher auf einer Wachstumsbeschleunigung basiert, zu beobachten. Ebenso ist der PMI in Japan, Großbritannien und den USA deutlich über 50 angesiedelt. Die Schwankungen hier zeigen sich aber in einer enormen Kurve. In den USA kann man aufgrund der höheren Kaufkraft und steigenden Beschäftigung mit besseren Einkommen von einem selbsttragenden Aufschwung der Konjunktur sprechen.
pmi_aktuelle_wirtschaftstrends_februar_2014
Politische Einflüsse auf den PMI
Wie sich in Chinas jüngster Auswertung zeigt, haben politische Diskrepanzen einen Einfluss auf den PMI. Hier weist die Tendenz auf eine Senkung der Industriekonjunktur hin. In einer freien Marktwirtschaft nimmt die politische Ausrichtung weniger Einfluss auf die wirtschaftliche Lage, als es in China der Fall ist. Die Wirtschaftspolitik hat weiter das 7 bis 7,5 prozentige Wachstum vor Augen und verfolgt diese Ausrichtung. Indien und Brasilien liegen ebenfalls knapp über einem PMI von 50 und können daher kein auffallendes Wirtschaftswachstum aufweisen. Aufgrund einiger struktureller Probleme liegen die Emerging Markets auf einigen Wirtschaftsmärkten unter ihren eigentlichen Möglichkeiten, wobei in den betroffenen Ländern nicht alle Ressourcen in ihrem Optimum eingesetzt werden.

 
Werbung

Montag, 24. März 2014

Ratgeber für die Geldanlage vom Superinvestor

Das Buch ist in den USA fast schon so etwas wie ein Klassiker. Der Originaltitel "The Warren Buffett Way" erschien als erste Ausgabe 1994 und verkaufte sich mehr als 1,2 Millionen Mal. In der deutschen Übersetzung lautet der Titel "Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie." Das Buch wurde von Robert G. Hagstrom geschrieben. Robert G. Hagstrom hat die Anlagestrategie von Warren Buffett sehr systematisch zusammengefasst, wovon sich nun auch die deutschen Leser in einer komplett überarbeiteten neuen Auflage überzeugen können.

Kurzinfo zum Buch
Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie. ist im Börsenbuchverlag erschienen. Es gibt auch von Warren Buffett natürlich kein Patentrezept für den Anlageerfolg. Um jedoch auch in schwierigen Zeiten Rendite zu erzielen, sind seine Tipps für Anleger auch heute noch Millionen wert. Anleger jeglicher Anlagengrößenordnung können hier erfahren, wie Investieren funktioniert. Die einfachen Prinzipien, welche Warren Buffett stets zur Basis seiner Anlageentscheidung macht, können so von jedem nachvollzogen werden.

Die goldenen Regeln des Investors Warren Buffett
  • gezielt auswählen
  • weniger ist mehr
  • viel auf Wenige setzen
  • langfristig denken
  • keine Panik


ÖffnungszeitenBuch
Werbung

Mittwoch, 19. März 2014

Anlagetipps Februar 2014 – Neue Entwicklungen auf den Aktien- und Anlagemärkten

Das Jahr 2014 wird in Punkto Wirtschaftswachstum eine Erhöhung aufzeigen und so eine aktive und erkennbare Steigerung auf den Kernmärkten nach sich ziehen. Für renditeorientierte Investitionen zeigen sich die Aktien- und Anlagemärkte mit positiver Tendenz und mit einem besseren Schnitt als Staatsanleihen. Somit bleibt der Fokus bei Anlagen auch weiter auf Aktien ausgerichtet und ändert sich im Vergleich zum Vorjahr nicht. Derzeit eignet sich jeder größere Korrektur am Aktienmarkt als Zeitpunkt für den Kauf und als Gelegenheit, anhand des minderen Risikos einer Rezension zu reagieren.

Welche Risiken bei Aktien sind präsent?Der Aktienmarkt gilt zwar als sicherste Quelle für Investitionen, zeigt sich aber nicht gänzlich frei von riskanten Einflüssen. Da die US Notenbank im Bereich Anleihenankauf abbaut, für 2015 eine Zinserhöhung zu erwarten und die Konjunkturschwäche in einigen Schwellenländern immer noch präsent ist, kann das höhere Wachstum in Industrieländern nicht vollständig kompensiert werden. Derzeit ist auf dem europäischen Aktienmarkt (Comgest Growth Europe Acc oder Fidelity European Growth Fonds) eine Beschleunigung der Konjunktur zu beobachten. Durch den uneinheitlichen Ausblick innerhalb Europas kann aber keine ganzheitliche Prognose gegeben werden. Somit empfiehlt es sich, den Fokus zwar auf Aktien und Aktienfonds zu lenken, dabei im Vorfeld aber die Performance zu beobachten und auch die globalen Märkte (DWS Top Dividende), vor allem China und die USA nicht außen vor zu lassen. Fast die Hälfte des globalen Wirtschaftswachstums kommt aus diesen beiden Ländern. Weiterhin gute Perspektiven bieten die Sektoren Gesundheit (Invesco Global Health Care) und Energie (BGF World Energy Hedged) mit Chancen auf attraktive Renditen aus Dividenden.

Entwicklung der SchwellenländerIn den Industrienationen zeigt sich ein höheres Wachstum. In den Schwellenländern ist derzeit kein genereller Trend auszumachen. Politische Unruhen in der Ukraine und in Thailand, aber auch der hohe Währungsdruck in der Türkei, in Argentinien und in Russland beeinflussen die Aktienmärkte nachhaltig. Relativ sicher kann man sich auf den Invesco Emerging Markets Bond II Fonds verlassen, da dieser von den Turbulenzen auf dem Währungsmarkt nicht direkt betroffen ist. Als Depotbeimischung im Anleihenbereich eignet sich dieser Fonds daher ganz gut und wirkt sich mittel- bis langfristig positiv auf die Investition aus. Emerging Markets Aktienfonds sind mit einer höheren Differenzierung zu betrachten. Hier nimmt eine Bodenbildung anhand der Kapitalabflüsse noch Zeit in Anspruch und lässt sich bisher nicht definitiv erkennen. Abwarten und den Markt beobachten kann sich lohnen, vor allem wenn auf die Schwellenländer (Fidelity Funds - South East Asia Fund A oder Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A) fokussiert wird.
Auf dem europäischen Markt ist die Konjunkturerholung nur leicht erkennbar und orientiert sich vorwiegend an mit guter Bonität ausgezeichneten Unternehmensanleihen (DWS Invest Euro Corporate Bonds LC). Ganz klar liegt der Fokus nach wie vor auf dem Aktienmarkt, sowie einer überlegten Beimischung verschiedener Anleihen von Unternehmen und auf einer breiten Streuung der Investitionen für ein geringer gestaltetes Investitionsrisiko.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.

468x60 Sale
Werbung

Montag, 10. März 2014

Die Konkurssicherheit von Investmentfonds

Es sind besonders die Investmentfonds, die bei den Sparern sehr beliebt sind. Die Fondsgesellschaften verwalten insgesamt etwa zwei Billionen Euro direkt und indirekt für rund 50 Millionen Menschen in ganz Deutschland.

Vorteile von Investmentfonds
Investmentfonds bieten eine hohe Liquidität. In der Regel können Sie jederzeit beliebig viele Anteile kaufen oder auch zum aktuellen Rücknahmepreis an die Gesellschaft wieder zurückgeben. Bereits auch kleinere Summen können Sie breit streuen und in unterschiedlichen Anlagenformen, wie zum Beispiel Anleihen, die auch als Renten bezeichnet werden, Immobilien oder Aktien investieren. Auf diese Weise können Sie die Renditechancen besser nutzen und Risiken mindern. Mit einem monatlichen Sparplan, kann man die Schwankungen an den Anlagemärkten minimieren und von Cost-Average-Effect profitieren.

Wie sicher sind Investmentfonds?
Mit den Investmentfonds erhalten Sie einen maximalen Anlegerschutz der sich dahingehend äußert, dass im Rahmen umfassender gesetzlicher Regelungen genau festgelegt ist, was ein solcher Fonds darf und was er nicht darf. Die Gesetzeseinhaltungen werden durch eine entsprechende Aufsichtsbehörde, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin), regelmäßig überwacht. Auch in den Fall dass die Investmentgesellschaft Konkurs anmelden muss, sind Ihre Anlagen ein gesetzlich geschütztes Sondervermögen. Für Sie bedeutet das im Einzelnen, dass im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft das Vermögen des Fonds nicht in die Konkursmasse eingeht. Ihr Vermögen bleibt eigenständig erhalten. Auf die Depotbank geht das Recht zur Verwaltung des Sondervermögens über. Diese kann den Fonds abwickeln oder auch den Erlös an die einzelnen Anleger verteilen, sowie bei Zustimmung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) auf eine andere Kapitalgesellschaft übertragen.


Werbung