Montag, 17. Februar 2014

Vier einfache Regeln für ertragsorientiertes investieren

Die aktuelle Marktlage erfordert besondere Strategien und Anlagen mit hoher Streuung der Risiken. Diese 4 Tipps helfen dabei, dass Sie sich richtig entscheiden und Fehlinvestitionen ausschließen können.

Der diversifizierte Ansatz ist ein Muss
Erfolgsorientierte Investitionen sollten nie nur auf eine Asset Klasse ausgelegt sein. Man erhöht sein Risiko und kann so durchaus seine komplette Anlage verlieren. Das Liquiditätsrisiko gering halten können Sie, investieren Sie mit Kenntnis zum politischen, sowie dem Marktrisiko bei Aktien. Für erfolgreiche Renditen sollten Sie sich im Vorfeld zur Struktur der Aktie, sowie ihrem Stand in den vergangenen Monaten informieren und sich nicht auf einen zu kurzen Zeitraum fokussieren.

Qualitativ überzeugende Angebote mit nachhaltigen Erträgen fokussieren
Ein permanenter Verlust an Kapital ist ein Risiko, welches man unbedingt ausschließen und von der Agenda streichen sollte. Hoch verzinste Wertpapiere müssen nicht automatisch eine hohe Rendite nach sich ziehen und können zum Verlustgeschäft werden, informieren Sie sich nicht zur Kreditwürdigkeit des Emittenten und wählen ein Angebot, bei dem steigende Ertragsströme im Wirtschaftswachstum nicht gegeben sind. Nur mit Investitionen in wachsende Unternehmen ist es auf Dauer ertragreich, die Kombination mit hoher Verzinsung zu wählen und dabei auf die Kreditwürdigkeit und den Bestand auf dem Markt vertrauen zu können.

Weltweite Ressourcen einbinden und flexibel bleiben
Gerade im Hinblick auf die Eurokrise tendieren Anleger dazu, sich auf den Heimatmarkt zu orientieren und wichtige Investitionen im Ausland unbeachtet zu lassen. Da die Preise für Anlagen schwanken, kann man mit globaler Ausrichtung durchaus hohe Renditen erzielen und seine Investition weiträumig streuen. Die Prüfung der Investitionen ist natürlich auch hier im Vorfeld vorzunehmen, sodass man ausschließlich sichere und wirtschaftlich gut situierte Aktien wählt. Die Schwankungen in den einzelnen Asset Klassen sind normal und begleiten die Investition über den Wirtschaftszyklus. Das sollte den eigenen Ansatz nicht beeinflussen und nicht zu übereilten und vorschnellen Handlungen verleiten. Der Ansatz muss flexibel sein und darf keiner Einschränkung unterliegen. Nur so lassen sich Schwankungen problemlos ausgleichen und auf den richtigen Zeitpunkt warten.

Risikomanagement 
Im Aktiengeschäft lassen sich Risiken nicht gänzlich ausschließen. Wohl aber können Sie die Risiken gering halten und sich für ein Management entscheiden, mit dem Sie etwaige Risiken von vornherein kalkulieren und so nicht überstürzt handeln und dabei Fehler machen werden. Orientieren Sie sich an der Kreditwürdigkeit und der Stabilität der Investments, ehe Sie auf Ihr "Pferd" setzen und dabei global suchen, sowie die ansprechende Rendite über eine breite Streuung der Anlagen anstreben.

 
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Donnerstag, 6. Februar 2014

Anlagetipps Januar 2014 – Starke Zulagen auf den Aktienmärkten der Industrieländer zu beobachten

Die Weltwirtschaft hat mit verminderten Risiken im Jahr 2013 ein Marktgeschehen geprägt, welches auf den Aktienmärkten vor allem in Industrieländern für stärkere Zulagen gesorgt haben. Als negatives Pendant waren die Erträge auf Kernmärkten, wie den USA, eher gering. Die Performance auf dem Aktienmarkt wurde von der Wachstumsabschwächung in Schwellenländern geprägt und spiegelt sich vor allem in den betroffenen Staaten wider.

Zukunftstrends auf dem Aktien- und Anleihenmarkt
Da sich die Wirtschaft zwischenzeitlich erholt, ist in den kommenden ein bis zwei Jahren mit steigenden Renditen auf dem US amerikanischen Anleihenmarkt zu rechnen. In der Eurozone ist kein Aufwärtsdruck zu beobachten, da vor allem Südeuropa derzeit noch nicht mit einer konstanten Erholung der Konjunktur aufwarten kann. Die EZB wird die Zinsen noch länger bei praktisch Null halten, gibt die US Notenbank bekannt. Die Strategie für Anleihen zeigt sich also weiter unverändert. Unternehmensanleihen stehen besonders im Fokus und sind als Basis Investment zu bevorzugen. Vor allem solvente Unternehmen mit maximaler Bonität werden hier bevorzugt. Die Renditen von BBB Unternehmensanleihen siedeln sich aktuell weiter über dem Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre an (siehe folgende Grafik). Der Aufwärtstrend ist unverkennbar und lässt die Unternehmensanleihen in ihrer Attraktivität vor Staatsanleihen auftauchen. Wandelanleihen (DWS Convertibles), hochverzinste Anleihen von Unternehmen (DWS Invest Euro Corporate Bonds LC), sowie Anleihen aufstrebender Länder in Hartwährung (Invesco Emerging Markets Bond II) prägen die Strategie und zeigen sich rentabler als Staatsanleihen in der Ergänzung zum Basis Investment.
renditeaufschläge_von_bbb_unternehmens_anleihen_letzte_30_jahre

Analyseerwartungen und Realität 

Die von US Notenbanken kreierte Liquidität hat den Finanzmarkt beeinflusst. Anleihenankäufe befinden sich im Abbau, sodass eine erhöhte Volatilität an den Börsen in den kommenden Monaten vorherrschen dürfte. Die konstanten und nicht von Zulagen behafteten Unternehmensgewinne  (DWS Top Dividende) im vergangenen Jahr sorgen sowohl in den USA, als auch in Europa Comgest Growth Europe Acc oder Fidelity European Growth Fonds) für viel Optimismus bezüglich der Erwartungen laut Analyse. Rezessionen sind eher kaum zu befürchten, wodurch von einer Minderung der Risiken gesprochen werden kann. Aktien werden auch in diesem Jahr besser abschneiden als Staatsanleihen, sodass die primäre Ausrichtung der Anlagestrategie auf dem Aktienmarkt Bestand haben sollte. Im Bereich der aufstrebenden Volkswirtschaften bleibt der Blick auch in diesem Jahr auf Asien gelenkt. Um die Aktienmärkte mit Übergewichtung zu bedenken, ist es allerdings zu früh. Dies kann geschehen, wenn das Wachstum in den Schwellenländern (Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A oder (Fidelity Funds - South East Asia Fund A) den Anlass gibt und vorteilhafte Veränderungen auf dem Aktienmarkt nach sich ziehen würde. Solange heißt es, mit Bedacht anlegen, Aktien bevorzugen und Staatsanleihen am besten außen vor lassen. Die Veränderungen zum Vorjahr zeigen sich in der Anlagestrategie derzeit jedoch noch äußerst marginal.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.

 
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Dienstag, 28. Januar 2014

Gegenmaßnahmen bei Marktmanipulationsskandalen

Das Vertrauen in Banken hat seit der Finanzkrise im Jahr 2008 gelitten. Informationen über Skandale geben sich die Klinke in die Hand und, kaum dass sich die Ruhe in einem Skandal eingestellt hat, ereilt den Bürger schon die nächste Hiobsbotschaft. Das Resultat ist ein Image, welches die Banken als wenig seriösen Wirtschaftszweig auftreten und den Bürger misstrauisch reagieren lässt.

Manipulationen auf dem FinanzmarktNicht nur in Europa, sondern auch in den USA und Asien laufen derzeit Untersuchungen zum LIBOR Zinssatz. Hierbei stehen vor allem die Kreditausfallversicherungen, die Preise für Edelmetalle, sowie Strompreise und Devisenkurse im Fokus der Überprüfung. Die Investmentbank Goldman Sachs kämpft mit dem Vorwurf, die Preise für Aluminium beeinflusst und hier hohe Gewinne erzielt zu haben. Der Verbraucher selbst gewinnt schnell den Eindruck, dass die Preisfindung und Preisbestimmung längst kein Faktor aus Angebot und Nachfrage, sondern vielmehr die Willkür der großen Banken ist. Finanzberater haben im Zuge dessen mit einem besonders schlechten Image zu kämpfen und müssen sich generell kriminelle Praktiken nachsagen lassen. Deutschland stuft laut Umfragen jede dritte Bank und Versicherung als unseriös ein. Auch wenn sich die Situation nicht kurzzeitig ändern und für den Verbraucher entschärfen lässt, ist diese Verurteilung und der Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit nicht immer richtig.

Können sich Verbraucher und Unternehmer schützen?
Die Prüfung der Banken und Versicherungen, denen man sein Geld anvertraut, sollte die Grundlage jeder Entscheidung sein. Auch wenn die Auswirkungen großer Manipulationen auf ein einzelnes Produkt sehr gering sein dürften, muss das Vertrauen erst wieder aufgebaut werden. Das Handeln der Bänker ist verwerflich, für den Anleger und Investor aber nicht immer von Nachteil. Fonds in Rohstoffen liegen in ihrer Rendite etwa bei Null, sodass der Anleger eventuell sogar von der Manipulation profitiert haben könnte. Jede Manipulation auf dem Finanzmarkt ist eine Option, die Risikostreuung neu zu überdenken und in seinen Anlagen mit Flexibilität zu agieren. Eine breite Risikostreuung lässt ausschließen, dass sich ein Betrugsfall eines Investmentgebers oder Vermittlers auf die gesamte Anlage auswirkt und so zu einem wirklichen Verlust des Geldes führen kann.

Der Verbraucher kann sich zwar nicht vor dem Betrug in der Finanzwirtschaft, doch aber vor den Folgen für seine Person schützen. Wer kein hohes Risiko eingehen möchte, sollte vor allem von Versprechungen sehr hoher Rendite abweichen und sich auf die Anlagen berufen, die in ihrer Struktur realistischer, wenn auch mit einem niedrigeren Zinssatz oder nur einer kleinen Rendite seriös angeboten werden.

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Mittwoch, 22. Januar 2014

Anlagekommentar Januar 2014 - Konjunkturausblick zur Weltwirtschaft in 2014

Das Wachstum wird sich in diesem Jahr näher an den historischen Durchschnitt bewegen und so die Schwächen der vergangenen Jahre ausgleichen. Auch im aktuellen Jahr gelten China und die USA als Säulen im Wirtschaftswachstum. Da sich die USA selbstragend zeigt und China trotz verschiedener Ungleichgewichte in seinem Anstieg nicht gedämmt wird, ist von einem 7 prozentigen Wachstum die Rede. Für Europa selbst gibt es keine einheitlichen Prognosen, da die Eurokrise die Konjunktur beeinflusst und für die Ungleichheiten am europäischen Markt und seinem Stand in der Weltwirtschaft verantwortlich ist.

Der Wandel zwischen Wachstum und Stagnation 
Im vergangenen Jahr hat Großbritannien sich wieder am Wachstum beteiligt. Westeuropa hingegen zeigt sich mehrheitlich auf dem normalen Pfad der Expansion. Auf unserem Kontinent ist Deutschland der Betreiber im Wachstum, während Frankreich, Italien und Spanien schwächeln und die Erholung der Eurozone auch in 2014 noch beeinträchtigen werden. Ohne Lösung zeigt sich auch immer noch die Verschuldung, welche sich zu einer großen und das Wachstum beeinflussenden Problematik entwickelt hat. In vielen Staaten werden Budgetdefizite aber rückläufig werden und ein Szenario wie seinerzeit in Japan ist unwahrscheinlich, aber nicht vollständig auszuschließen. Das Risiko steht aber nur in Teilen der Eurozone, nicht im gesamten europäischen Raum zur Debatte.

Beeinflussung der Eurozone von Arbeitslosigkeit 
Solange die Arbeitslosigkeit über dem Durchschnitt von 12 Prozent liegt (siehe Grafik), werden disinflationäre Kräfte in der Eurozone vorherrschen. Japans Wirtschaft profitiert von Reformen und einem schwächeren Yen, während in Schwellenländern kein genereller Trend als Prognose für das Wachstum gegeben werden kann. Das Jahr 2014 bleibt daher spannend, wobei größere Desaster nicht zu befürchten sind und man im Allgemeinen damit rechnet, dass die Problematik der Eurozone sich abschwächt. Auch wenn die USA und China die Nase vorn haben, lohnt sich die Beobachtung der Schwellenländer und verschiedener Wachstumsmärkte der Eurozone in diesem Jahr sicherlich.

Arbeitslosenrate von 1993 bis 2013



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Dienstag, 14. Januar 2014

Bei Staatsanleihen auf diese Risiken achten

In der Vergangenheit galten Staatsanleihen als sicher. Doch seit der Finanz- und Wirtschaftskrise sind diese mit verschiedenen Risiken behaftet und werden nicht mehr als sichere Anlagen gesehen. Auch wenn die Aufsichtsbehörden Sicherheit suggerieren, sieht die Realität anders aus.

Die Risiken bei StaatsanleihenBekannt sind 3 Risiken, die bei Staatsanleihen nicht zu unterschätzen und auch nicht schön zu reden sind. Das Durationsrisiko, das Kreditrisiko und das Notenbankrisiko sind dafür verantwortlich, in welchem Umfang Staatsanleihen Rendite erbringen oder sich als Fehlinvestition auszeichnen. Aufsichtsbehörden verweisen bei Staatsanleihen darauf, dass es praktisch kein Durationsrisiko gäbe. Höhere Laufzeiten können zwar für eine attraktivere Rendite sorgen, dabei aber auch die Risiken erhöhen. Verwiesen wird hierbei auf die US-Treasuries oder Bundesanleihen, bei denen sich seit den 90er Jahren kein Durationsrisiko gezeigt hätte. Wie sich Fed Präsident Bernanke äußert, ist das Risiko bei Staatsanleihen aber immer vorhanden und eine Komponente, die sich nicht von der Hand weisen ließe. Auch beim Kreditrisiko wird von Experten darauf verwiesen, dass dieses vor dem Fall der Lehmann Brothers nicht existent war. Das reale Risiko lässt sich aber kaum umschreiben, da sich die Messung ausschließlich auf Leistungen der Kreditausfallversicherungen bezieht und eine Differenzierung zwischen den Staatsanleihen der einzelnen EU Länder nicht vorgenommen wird. Seit Draghi mit seiner Rede zur Euro-Rettung die Gemüter beruhigte, wird dieses Risiko mit Bezugnahme zu den Berechnungen für Anleihen im Rückblick, gefährlich unterschätzt.

ntwicklung fünfjähriger Kreditrisikoversicherungen

Risiken überlagern sichWährend die oben aufgeführten Risiken durchaus präsent und ernst zu nehmen sind, werden diese aber von einem weitaus größeren Risiko überlagert. Die Notenbankpolitik im Krisenmodus trägt dazu bei, dass sich die Entwicklung der Märkte bei Staatsanleihen nicht mehr transparent abschätzen lässt. Kein Anleger kann politische Entscheidungen vorhersagen und so die Gewissheit erhalten, dass Staatsanleihen sich in der Rentabilität nicht ändern und auch auf lange Sicht als Anlage überzeugen. Die Unsicherheit über die Politik der Notenbanken ist der hauptsächliche Faktor, welcher die Rendite von Staatsanleihen in der Eurozone beeinflusst und durchaus als Risiko zu sehen ist. Da sich die Konjunktur erholt und auch in Irland, sowie Spanien mit einem Anstieg aufwarten, könnten die Strukturreformen durchaus für mehr Rendite sorgen und die Staatsanleihen in ihrer Performance wieder in den Fokus rücken lassen.

In der heutigen Zeit sollten Investitionen genau überlegt und vor der Entscheidung des Anlegers geprüft werden. Sie müssen nicht auf Staatsanleihen verzichten, sollten sich aber der Risiken bewusst sein und keinesfalls nur in diese Optionen investieren. Im Anlagenmix können sie aber beigemengt werden.

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Montag, 13. Januar 2014

Anlagetipps Dezember 2013 – Konstanz auf dem Aktienmarkt

Fundamentale Überraschungen auf dem Aktienmarkt blieben aus und führen dazu, dass auch im 4. Quartal eine überwiegend positive Tendenz zu beobachten ist. Für 2014 wird ein höheres Wachstum als in den vergangenen Jahren erwartet, wobei China und die USA als Pfeiler des Wachstums in der Weltwirtschaft fungieren. In Europa zeigt sich die Aussicht nicht einheitlich, da Deutschland über ein relativ starkes, Frankreich, Italien und auch Spanien aber über ein schwaches Wachstum verfügen. Von einem moderaten Wachstum ist die Rede, lenken Sie den Blick auf die gesamte Eurozone.

Die Ausrichtung von Anlagen forcieren auf Aktien 
Primär sind also immer noch Aktien als optimale Strategie der Anlage zu betrachten. Durch die wirtschaftliche Stabilität und globale Leistung der Wirtschaft, können sichtbare Unternehmensgewinne verzeichnet und in die Anlagestrategie einbezogen werden. Die Aktienmärkte unterliegen einem Aufwärtstrend, wobei auch die Korrekturrisiken gestiegen sind. Dabei sind Korrekturen aber weiter als Kaufangelegenheit empfehlenswert. Die globale Diversifizierung der Aktienallokation generiert sich aus einer Kombination der lockeren Geldpolitik, sowie der anziehenden Konjunktur und sorgen für einen Profit beim Anleger. Europa ist übergewichtet  (Comgest Growth Europe Acc oder Fidelity European Growth Fonds und daher noch immer ein gutes Kerninvestment auf dem Aktienmarkt. Aber auch globale Dividenden  (DWS Top Dividende) sollten nicht aus dem Fokus verschwinden und bieten dem Anleger attraktive Chancen auf eine hohe Rendite. Ebenso sind einige Schwellenländer (Danske Invest - Global Emerging Markets Small Cap A oder (Fidelity Funds - South East Asia Fund A) unterdes positiv bewertet und können nach langjähriger eher schwacher Performance, nun als interessante Option für mittel- und langfristig ausgerichtete Anlagen betrachtet werden.

Positive Performance bei Anlagen bevorzugen
Immer noch liegt der Fokus zwar in erster Linie auf Aktien, sollte aber auch eine Beimischung verschiedener Anlageformen beinhalten. Durch einen aktuellen Trend zum Wachstum der Schwellenländer, können Aktien aus Industrieländern durchaus auf der Agenda stehen und die sichtbar starken Aktien der Anlage unterstützen. Mittelfristig gute Perspektiven bieten die Sektoren Konsum, Technologie und Gesundheit (Invesco Global Health Care). Hier sind die Bewertungen sichtbar gestiegen. Auf dem Energiesektor (BGF World Energy Hedged) zeigt sich ein Erholungspotenzial und damit die Chance, attraktive Renditen aus Dividenden zu bevorzugen und auch diese in das Anlagepaket einfließen zu lassen. Die Risikostreuung ist noch immer ein sehr wichtiges Thema und sollte breit gefächert gewählt werden. Das Paket für eine optimale Anlage besteht aus starken und steigenden Aktien, aus Dividenden und verschiedenen Anlageprodukten mit Wachstumspotenzial. Auch Schwellenländer dürfen durchaus wieder einen Platz in der überzeugend gewählten Anlagestrategie finden.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.

 
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Donnerstag, 9. Januar 2014

Anlagekommentar Dezember 2013 - Die Inflation in der Eurozone sinkt

Im Oktober wurde eine Senkung der Verbraucherpreise in der Eurozone bekannt. Die Verbraucherpreise sind mit 0,7 Prozent, die Kerninflation mit 0,8 Prozent beziffert. Die Trends variieren zwar in den einzelnen Länderebenen, wobei aber eine vollständige Senkung in der gesamten Eurozone zu beobachten ist. Bezugnehmend wurde die Tendenz für die vergangenen 18 Monate ermittelt, in denen die konstante Senkung unübersehbar war.
eurozone_inflationsrate_2013_10

Auswirkungen der Inflationssenkung

Die Inflationsrate in Deutschland zeigt sich im November 2013 mit 1,3 Prozent und in der Eurozone zum gleichen Zeitpunkt 0,9 Prozent. Auch hier ist eine Senkung zu beobachten, welche durch die bessere Wirtschaftsentwicklung und eine Senkung der Arbeitslosenzahlen begünstigt wurde. Auch wenn Deutschland über dem Durchschnitt der Eurozone liegt, handelt es sich bei diesen Kennzahlen um eine historisch sehr niedrige Inflationsrate. Durch den Rückgang der Inflation im Oktober hat die EZB erwogen, den Leitzins von 0,5 Prozent auf 0,25 Prozent zu senken. Hieraus resultierten Befürchtungen, dass die Eurozone von einer Deflation und unwirtschaftlichen Stagnation über einen längeren Zeitraum bedroht werden könnte. Als Vorlage für diese Befürchtung galt Japan, wo in Folge zu günstiger Zinsen genau dieses Szenario auf der Agenda stand. Auch wenn einige Teile der Eurozone von diesem Risiko betroffen sein könnten, handelt es sich nicht um ein Basisszenario für die gesamte Eurozone.
eurozone_kerninflationsrate_2013_10

Faktoren der Inflationsbremse

Hingegen vieler Verlautbarungen aus der Politik, ist eine dauerhafte Senkung der Arbeitslosigkeit und eine Trendwende am Arbeitsmarkt noch nicht in Sicht. Die hohe Arbeitslosigkeit in der Eurozone unterliegt einem weiteren Anstieg, sodass hier derzeit noch keine Entwarnung gegeben werden kann. Aus genau diesen Gründen wird die EBZ den Leitzins weiter niedrig halten und an ihrer Nullzins Politik festhalten. Die sinkende Inflation hat also für die Banken der Eurozone einen positiven Begleitwert, welcher aber dem Verbraucher selbst nicht zugute kommt und weder die Negativ- noch die Positivzinsen in ansprechender Weise beeinflusst.

 
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