Montag, 15. April 2013

Anlagekommentar April 2013 – Positive Erwartungen für die kommende Zeit

Die mittelfristigen Szenarien für die Aktienmärkte befinden sich auf einem tendenziell leicht überdurchschnittlichen Maß. Das zeigen die KGVs (Kurs-Gewinn-Verhältnisse) vom US-Aktienindex Standard and Poor's 500 auf der Basis von durchschnittlichen Gewinnen in den letzten zehn Jahren. In der Grafik zeigt die dunkelblaue Linie nach Robert J. Schiller ("Irrational Exuberance"). Die Glättung der Gewinne im Verlauf eines Wirtschaftszyklus zeigt die braune Linie (zyklisch adjustierte Gewinne). Der Hype auf die Technologieaktien und andere vergleichbare Werte, die um das Jahr 2000 auftraten, hat sich mittlerweile normalisiert und diese extreme Bewertungsblase hat sich mittlerweile neutralisiert. Trotzdem befinden sich beide Kurs-Gewinnverhältnisse, wenn sie im langjährigen Vergleich ab dem Jahr 1878 betrachtet werden, auf einem leicht überdurchschnittlichen Niveau.

 Erwartungen für die künftigen Aktienerträge
Die Erwartungen für die zukünftigen Aktienerträge und eventuelle Risiken des Kurs-Gewinnverhältnisses beruhen auf der Basis von historischen Erfahrungen und vergangenen Daten. Zeigen sich die Kurs-Gewinnverhältnisse tief, so sind die zukünftigen Erträge überdurchschnittlich, während die Risiken als unterdurchschnittlich eingestuft werden. Im gegengesetzten Fall wäre ein KGV, das den Wert von 22 übersteigt, als ein Hinweis auf tiefere und teilweise sogar zukünftig negative Aktienperformance zu deuten. Das ist allerdings zur jetzigen Zeit nicht der Fall.

Aktuelle Shiller-Kurs-Gewinnverhältnis leicht überdurchschnittlich
Das derzeitige Shiller-Kurs-Gewinnverhältnis beträgt ca. 17,5. Im historischen Vergleich ist dieses leicht überdurchschnittlich, bewegt sich jedoch noch nicht auf einem hohen Niveau, was zur Besorgnis Anlass geben würde. Es darf für den Zeitraum der kommenden Jahre also für den Aktienmarkt der USA mit einer positiven Performance gerechnet werden. Zieht man den historischen Verlauf zu Rate, dann liegt die Wahrscheinlichkeit in den kommenden 5 und 10 Jahren bei rund 70 Prozent (hier kann die Historie zum Vergleich herangezogen werden).

Positivere Entwicklung der europäischen Aktienmärkte
Die zukünftige Entwicklung auf dem europäischen Aktienmarkt kann noch etwas positiver eingeschätzt werden. Auf der Grundlage der derzeitigen Kurs-Gewinnverhältnisse und der Shiller-KGVs werden die europäischen Märkte wesentlich positiver und günstiger dargestellt als die in den USA. Das zugrundeliegende Prognosemodell berücksichtigt die positive und relative Bewertung von Aktien im Vergleich zu den Anleihen nicht. Auch aus diesem Grund sollte auf Aktien, bzw. Aktienfonds als beständiger Bestandteil des Portfolios nicht verzichtet werden. So sind kurzfristige Rückschläge der Kurse als Kaufgelegenheit zu werten.

Montag, 8. April 2013

Wie man sich vor Enteignung nach der "Zypern-Methode" schützen kann

Aus den Medien ist umfassend bekannt, wie Zyperns Bürger zwangsenteignet werden und mit ihren Sparguthaben die Staatspleite finanzieren sollen. Auch hierzulande steigt die Angst und mit ihr der Bedarf, Festgelder und Sparanlagen zu sichern und sich vor einem Zugriff des Staates zu schützen. Mit bis zu 90 Prozent droht der Staat Zypern seinen Sparern, könne er auf die Guthaben zugreifen. Ob das noch legitim und vor allem im Sinne der Staatsbürger ist bleibt anzuzweifeln und wirft europaweit heftige Debatten auf.

Jetzt umdenken und Gelder sichern
Auch wenn Zypern weit entfernt ist und die Probleme somit für deutsche Sparer bisher keine Konsequenzen nach sich ziehen, ist auch hier der Fall der Enteignung bekannt. Finanzielle Repression nennt sich das Ganze hierzulande und bedeutet für Sparer, das mit politischem Kalkül eine harte Enteignung möglich ist. Um sein Kapital zu schützen und es trotzdem zu vermehren gibt es aber Möglichkeiten, so dass Sparer ihr Geld nicht zu Hause horten und unsicher unter dem Kopfkissen aufbewahren müssen. Die Unsicherheit auf dem Kapitalmarkt führen zum Umdenken und zu neuen Überlegungen, wie man Geld sicher und trotzdem zinsbringend anlegen kann.

An der Börse investieren
Um mehr aus dem Geld zu machen und sich obendrein vor staatlichen Zugriffen auf die Sparanlagen gibt es nur eine Möglichkeit. Das Geld umschichten und trotzdem die Sicherheit behalten ist möglich, in dem Sie sich auf breit diversifizierte Investmentfonds mit defensiver Ausrichtung konzentrieren. Sie zählen als Sondervermögen auf welches der Staat keinen Zugriff hat. Als Sondervermögen sind sie strikt von den Vermögen ihrer Treuhänder getrennt. Fondsanleger sind somit wirtschaftlich nicht betroffen, sollte beispielsweise die Depotbank, die Verwaltungsgesellschaft oder der Fondsmanager insolvent werden.

Eine Übersicht interessanter Alternativen finden Sie hier.

 

Montag, 25. März 2013

Anlagetipps März 2013 – Aktienanlagen als vielversprechende Strategie

Das Wachstum der Weltwirtschaft steigt und der Unternehmenssektor generiert dadurch höhere Umsätze und Gewinne. Die Konjunktur hat sich weltweit verbessert, was sich positiv auf die Aktienmärkte ausgewirkt hat und zu Kursgewinnen führte. Die Performance der Anleihen zeigte sich positiver als die der Anleihen. Die rasante Entwicklung hat seit Februar nachgelassen und auch die Wahlen in Italien lösten eine vorübergehende Marktkorrektur aus. Die Unterstützung der Aktienmärkte ist derzeit nicht mehr ganz so fundamental wie zu Beginn des Jahres. Grund dafür ist auch die Wirtschaft der USA, die ein wenig Schwung einbüßt und die Wirtschaftsstabilisierung in der Eurozone ein wenig bremst.
Das Wirtschaftswachstum verspricht allerdings in der zweiten Jahreshälfte Verbesserungen, sodass die derzeitigen Rückgänge der Kurse eine gute Chance zum Kauf bieten.

Aktienanlagen bestimmen den Portfolioertrag
Aktienanlagen bieten eine interessante Anlagemöglichkeit, weil sie derzeit ein besseres Portfolio als die Anleihenmärkte bieten. Im Anlagenbereich bleiben die Unternehmensanleihen mit einer guten Bonität interessant. Hier bietet der Unternehmensanleihenfonds DWS Invest Euro Corporate Bonds LC einen vielversprechenden Ausblick. Der Invesco Emerging Markets Bond II (Emerging Markets Anleihen) und der Invesco Extra Income Bond (hochverzinste Unternehmensanleihen) bilden eine gute Ergänzung im Portfolio. Das aktuelle Potential der Rendite dieser Veranlagungen lässt allerdings nicht mehr das Wachstum der letzten drei bis fünf Jahre versprechen.

Europas Märkte dürften an Terrain gewinnen
Wenn sich die Wirtschaft in der Eurozone stabilisiert, dann ist zu erwarten, dass die europäischen Märkte (Fidelity European Growth oder Allianz Europe Equity Growth) sich im weiteren Jahresverlauf ihr Terrain sichern, wobei die regionale Aktienallokation eine gute Diversifizierung erwarten lässt. Das Wachstum in den Schwellenländern wird verifiziert mit Anlagen und Aktien in diesen Regionen. Aber auch global aufgestellte Qualitätstitel werden von dem Aufschwung in den Emerging Markets (DWS Top Dividende) profitieren.

Interessanter Fonds für Emerging Market Dividenden
Der Magna Emerging Markets Dividend Fund ist spezialisiert auf Dividendenrenditen aus den Schwellenländern. Die britische Fondsgesellschaft Charlemagne Capital (spezialisiert auf das Management der Emerging Market Aktienfonds) verwaltet diesen Fonds, der global in Emerging-Markets-Aktien investiert, die eine hohe Dividendenrendite ausweisen. Aus unserer Sichtweise verbindet sich die Möglichkeit aus regelmäßige Ausschüttungen (halbjährliche Ausschüttung: 2012 rund 4,5 % p.a.) mit dem Wachstumspotential der Emerging Markets. Diese globale Dividendenstrategie ergänzt sich gut mit dem Fidelity South East Asia Fonds.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.

 

Montag, 18. März 2013

Anlagekommentar März 2013 - Belastungen aus der restriktiven Fiskalpolitik in der Eurozone klingen langsam ab

Die neusten Konjunkturdaten der Eurozone bieten ein ungenaues und eher undefiniertes Bild, das an Eindeutigkeit mangeln lässt. Es ist jedoch eine Stabilisierung in der ersten Hälfte des Jahre zu erwarten und in der zweiten Jahreshälfte wird von einem moderaten Wachstum in der Eurozone ausgegangen, obwohl die Einkaufmanager-Indizes für den Monat Februar nicht die erwartete Verbesserung in der Eurozone hervorbrachten.

Positiver Einfluss der Fiskalpolitik auf die Konjunktur
Die Unsicherheiten in der Eurozone sind durch die Wahlen in Italien erhöht worden, was aber nur punktuell einen Einfluss auf die Märkte ausgeübt hat, sodass kein andauernder Einfluss zu erwarten ist. Hingegen dürfte die Fiskalpolitik einen positiven Einfluss auf die Konjunktur haben. Ein positiver Indikator für den Einfluss der Fiskalpolitik auf die Wirtschaftsleistung lässt sich aus der Tabelle entnehmen, die die jährlichen Veränderungen der zyklisch adjustierten Budgetsalden zeigt. In der Tabelle ist eine positive Zahl ein Indikator für eine Politik, die sich wirtschaftsfördernd und expandierend auswirkt.

Sukzessiver Abbau der Budgetdefizite seit 2010 bietet steigende Stabilität
Seit dem Jahre 2010, als die Finanzkrise für weltweit massive Fiskalimpulse gesorgt hat, wurde sukzessive begonnen, die Defizite der Budgets zu verringern. Das führte zu einem Anstieg der Stabilität in der Eurozone. An erster Stelle der belasteten Länder der Eurozone stand und steht natürlich Griechenland. Weiterhin waren und sind die Wirtschaften der Länder Portugal, Spanien und Italien in den Jahren 2012 und 2013 betroffen. Neben diesen Ländern zeigte aber auch Großbritannien eine Belastung in der Wirtschaft.

Wirtschaftsbelastungen haben den Höhepunkt hinter sich gelassen
Was sich positiv auf die Konjunktur der Eurozone auswirken dürfte, ist die Tatsache, dass die Wirtschaftsbelastungen, hervorgerufen durch die Staatsfinanzen, bereits im Jahre 2012 ihren Spitzenwert erreicht hat. Dabei ist davon auszugehen, dass die Belastung, die aus der restriktiven Fiskalpolitik resultiert, auch 2013 noch zu merken sein wird, aber ab dem Jahre 2014 wesentlich geringer werden wird.

Dienstag, 12. März 2013

Steueroptimiertes Sparen - so geht´s

An den Aktienmärkten, aber auch beim Fest- oder Tagesgeld sind Anleger stetig auf der Suche nach Renditen und das ist in den krisenreichen Zeiten meist schon schwer genug. Daher gibt es auch keinen Grund dafür, den Fiskus übermäßig an den erzielten Erträgen zu beteiligen. Trotz der der sogenannten Abgeltungssteuer sind das Sparkapital und die Investments nicht unbedingt komplett dem Finanzamt ausgeliefert. Drei Monate vor Ende des sogenannten Steuerjahres haben Anleger noch ausreichend Zeit, sich um die Steueroptimierung ihres Vermögens und ihrer Erträge zu beschäftigen.

Die Freistellungsaufträge überprüfen
Die Steueroptimierung beginnt schon im Bereich der Freistellungsaufträge für die Depot- und Bankverbindungen. Steuerfrei sind jährlich Dividenden, Kursgewinne und Zinsen auf Sparkonten bis zu einem Wert von 801 Euro. Für Verheiratete beläuft sich die Grenze auf 1602 Euro. Eine Umfrage der Royal Bank of Scotland hat nun aber bestätigt, dass nur jeder sechst einen Steuerfreistellungsantrag stellt. Und andere halten ihre Aufträge nicht aktuell und zahlen somit zu viel an Steuer und wissen gar nicht, dass sie unter dem Freibetrag liegen.

Die Verlustbescheinigung
Eine weitere Möglichkeit ist die Verlustbescheinigung. Mit dieser Bescheinigung lassen sich beispielsweise Verluste aus dem einen Depot mit Gewinnen aus einem anderen Depot verrechnen. Diese Bescheinigung muss jedoch bis zum 15 Dezember bei der Depotbank beantragt werden. Diese Bescheinigung kann dann bei der Steuererklärung des abgelaufenen Jahres in der Anlage KAP angegeben werden.

Abgeltungssteuer- Die Verrechnung
Bei der Verrechnung muss jedoch beachtet werden, dass die Aktiengewinne mit allen angefallenen Verlusten verrechnet werden und zwar auch mit den Verlusten aus Anleihe- und Fondsverkäufen. Beachtet werden sollte hierbei jedoch, dass Aktiengewinne auch nur mit Aktienverlusten verrechnet werden können. Daher sollte ein Anleger über das Depot, mit den Aktienverlusten auch weiterhin seine Aktiengeschäfte abwickeln.

Gewinne gegen Verluste laufen lassen
Verluste aus Fonds, Anleihen, Wertpapieren, Derivaten sowie aus Zertifikaten und Optionsscheinen können auch mit den Zinseinkünften aus Festgeld- oder Tagesgeldkonten verrechnet werden. Wer jedoch Sparbriefe oder Festgelder mit einer mehrjährigen Laufzeit besitzt, der sollte folgendes beachten: Bei diesen Anlageformen hat man die Möglichkeit eine jährliche Ausschüttung zu nutzen oder eine am Laufzeitende. Wer die Variante am Laufzeitende wählt, der sollte beachten, dass durch die einmalige Ausschüttung die Freibetragsgrenze überschritten wird und dann greift wiederum die Abgeltungssteuer ein.

Riester und Abgeltungssteuer
Um die Abgeltungssteuer zu umgehen, ist der Riester-Vertrag besonders beliebt, denn die Sparraten sowohl in einem Bank- als auch in einem Fondssparplan sind abgeltungssteuerfrei. Beachtet werden sollte hierbei jedoch, dass die Riester-Rente im Alter komplett besteuert wird. Bei manchen Riester-Verträgen ist es auch möglich diese zu übersparen. Das bedeutet, dass man mehr als 4 Prozent vom Bruttoeinkommen einzahlen kann. Diese Verträge sind in der Ansparphase jedoch zunächst steuerfrei doch im Rentenalter erhöht sich dadurch natürlich die Besteuerung.

Montag, 4. März 2013

Anlagetipps Februar 2013 – Entwicklung der Anlagestrategien in 2013

Die Aktienmärkte zeigen eine positive Dynamik, die durch den fiskalischen Kompromiss und Brückenschlag in den USA unterstützt wurde. Die internationalen Aktienmärkte starteten mit einem starken Auftakt zum Jahresbeginn, obwohl die Kurs-Rallye der vergangenen Monate einen Kursrückschlag vermuten lies. Die Vergangenheit zeigte, dass die Märkte eine Korrektur vornehmen, wenn die fundamentalen Daten bei einer gleichzeitig guten Stimmung am Markt schwächer werden. Derzeit allerdings zeigt sich die Stimmung am Markt positiv (Kontra-Indikator). Zeitgleich ist durch die Steuererhöhungen der Lohnsteuer in den USA eine Belastung der Konjunktur zu erwarten. Faktisch sind die jüngsten Konjunkturdaten in Europa allerdings stärker als prognostiziert, sodass eine größere Korrektur verhindern scheint und die Märkte eine positive Entwicklung versprechen.

Erwartungen für das Jahr 2013
Die Notenbankzinsen zeigen auch auf absehbare Zeit ein Rekordtief. Zusätzlich bleibt das Wirtschaftswachstum unterdurchschnittlich und die Renditen der Staatsanleihen bewegen sich weiterhin am Rande des Rekordtiefs. Im Zuge der Fortschritte in der Schuldenkrise und dem sukzessiven Anzug des Wirtschaftswachstums ist allerdings eine Erhöhung der Renditen in Kerneuropa in der zweiten Jahreshälfte zu erwarten. Das lässt positive Entwicklungen des Aktienmarktes erahnen.

Langfristiges Wachstum und gute Performance bei den Aktienanlagen
Anleihen zeigen zusehens weniger interessante Möglichkeiten, weshalb gerade die Aktienanlagen den größten Ertrag des Portfolios ausmachen dürften. Dabei bleibt die regionale Aktienallokation gut diversifiziert und die europäischen Märkte gewinnen erfahrungsgemäß zusätzliches Terrain.
Eine gute Veranlagungsmöglichkeit zeigt hier der Fidelity European Growth Fond, der die allgemein positive Erwartung wiederspiegelt. Das langfristige Wachstum der Schwellenländer zeigt sich bereits jetzt in den Anleihen und Aktien: So legten der Eastern Europe Stock, der Fidelity South East Asia, der Invesco Emerging Market Bond II und insbesondere die Unternehmensaktien der Industrieländern eine gute Performance an den Tag.

Unternehmensanleihen: Gute Performance
Unternehmensanleihen wie beispielsweise der Spängler Bond Corporate lassen in diesem Jahr eine bessere Performance als Staatsanleihen (Spängler IQAM Spar Trust M) erwarten. Geldmarktfonds hingegen dürften sich langfristig weniger aussichtsreich zeigen, da deren Renditepotential derzeit weit unter der Inflation angesiedelt ist. Anleger, die eine kurzfristige Anlagestrategie bevorzugen, sollten hierbei bleiben.

Interessante Alternativen
Interessantere Alternativen bieten die breiter aufgestellten Mischveranlagungen wie zum Beispiel der Ethna-GLOBAL Dynamisch A und der eher defensiv ausgerichtete Ethna-GLOBAL Defensiv A. Einen guten Start ins neue Jahr hat der LOYS Global MH B hingelegt. Weiterhin dürfte der BGF World Energy Fonds (Energieaktien) nach der schwachen Kursentwicklung ein Erholungspotential und eine gute Performance bergen. Der Ölpreis wird sich weiterhin auf hohem Niveau halten, sodass Kurse mit wie der Invesco Global Health Care Fonds eine langfristig ertragreiche Depotmischung erwarten lassen.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen.

Montag, 25. Februar 2013

Anlagekommentar Februar 2013 - Präsidentschaftszyklus in den USA zeigt leichte Veränderungen

Die USA verzeichnet derzeit noch ein eher leichtes und verhaltenes Wachstum. Die schlimmsten Befürchtungen der so genannten "Fiskal-Klippe" sind jedoch überwunden. Trotzdem sind es die höheren Steuern, die in den nächsten Monaten das Wachstum kurzfristig belasten werden.

Belastungen durch höhere Steuern in den USA
Insgesamt werden insgesamt 125 Milliarden mehr Steuern die USA belasten. Diese Steuerbelastungen resultieren vor allem durch die an der Quelle erhobene Lohnsteuer, die die Gehaltszahlungen und Lohnzahlungen belastet. Diese 125 Milliarden entsprechen ca. 1% des Konsums in den USA. Daher ist es zu erwarten, dass das globale Wirtschaftswachstum in der ersten Jahreshälfte schwächer ausfallen wird. In der zweiten Jahreshälfte hingegen wird der negative Konjunktureinfluss, resultierend aus den Steuererhöhungen und deren Konjunkturbelastungen, nachlassen. Auch die Konjunktur in Europa wird sich im Laufe der zweiten Jahreshälfte dann erholen und positivere Ergebnisse werden die Folge sein.

Präsidentschaftszyklus prognostiziert eine positive Aktienperformance für 2013
Der Präsidentschaftszyklus wirkt sich in einer gewissen Regelmäßigkeit auf die Aktienerträge in den USA aus. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass gerade im ersten und auch zweiten Jahr einer Präsidentschaft ein positiver Ertrag geringer war. Im dritten und im vierten Jahr der Amtszeit wurden die Ergebnisse dann sukzessive besser als vorher.

Leichte Veränderungen prognostiziert bessere Performance
Die jüngere Vergangenheit, also die Zeit von 1985-2012, sorgte für eine leichte Veränderung dieses Schemas. In dieser Zeit zeigte gerade das erste Präsidentschaftsjahr positive Ergebnisse und eine gute Performance für die Anleger. Genau in dieser ersten Phase der Amtszeit Obamas befindet sich die USA derzeit. Aus diesem Grund sind die Chancen der Anleger auf eine gute Performance für das Jahr 2013 aussichtsreich. Zieht man die jüngste Vergangenheit (von 1985 bis heute) als Maßstab und als Indikator heran, so ist mit einer durchaus positiven Aktienperformance für das erste Amtsjahr Obamas zu rechnen. Die leichten Veränderungen im Präsidentenzyklus können sich auch in dieser Amtsperiode positiv auf die Performance der Anleger auswirken.